Eure zuletzt geschauten Filme + Bewertung!

Dieses Thema im Forum "Multimedia" wurde erstellt von André, 3 Dezember 2005.

  1. faceman

    faceman Europapokal-Tippspielsieger 2015

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    Der Film an sich ist spannend aufbereitet, ne prima Mischung aus Science Fiction und Thriller. Ich empfand ihn in keiner Weise langweilig. Alleine mit dem Ende tue ich mich schwer. Nachdem Captain Colter Stevens seinen Auftrag erfüllt hat und er grundsätzlich abgeschaltet werden soll, wechselt er ins reale Leben. Das ist mir dann doch zu viel kitschiger Science Fiction.

    Fazit: Sehenswert 8/10
     
    Zuletzt bearbeitet: 11 Juli 2011
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  3. Keule

    Keule Geile Oma aus deiner Nähe

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    Zombieland 9.5/10

    Die amerikanische Antwort auf Shaun od the Dead, mal wieder ist Zombieapokalypse, aber der anderen Art...
    Columbus ist der Hauptcharakter des Geschehens, er ist ein absoluter Feigling und nur das hat ihn wahrscheinlich auch 20 Tage nach Ausbruch des Virus am Leben gehalten, denn er hat Regeln für das Leben in "Zombieland" aufgestellt...er ist auf dem Weg nach Ohio, wo er seine Eltern besuchen will...auf seinem Weg lernt er absolut witzige Charaktere kennen, es is einfach ein Genuss, einer meiner neuen Lieblingsfilme... :herz:

    Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt 8.5/10

    Scott ist ein nerdiger Typ aus Toronto, er spielt in einer äußerst mittelmäßigen Band, lebt mit einem schwulen zusammen, mit dem er sich ein Bett teilt (auch wenn sein Mitbewohner einen Typen mitbringt) und hatte seit einem Jahr keine Freundin mehr...er kommt mit einer 17 jährigen Asiatin zusammen (er selbst ist 22), träumt aber nachts von einem anderen Mädchen, welches er dann auch wirklich trifft und auch mit ihr was anfängt, er muss allerdings ihre 7 teuflischen Exlover besiegen...das alles ist sehr an die Comics angelehnt und wirklich lustig gestaltet, aber die Story ist ab und an schwierig zu verfolgen, einiges verstehe ich immer noch nich... Für alle Nerds unter euch aber ein absolutes muss, ob es wirklich was für "die coolen Kids" is, weiß ich aber nich...
     
  4. Chris1983

    Chris1983 Well-Known Member

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    @ Dilbert: hast du schonmal "Dog Soldiers" gesehen. Der ist auch grandios!! :rotwerd:
     
  5. Dilbert

    Dilbert Zynischer Querulant

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    Nee, leider nicht.
     
  6. faceman

    faceman Europapokal-Tippspielsieger 2015

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    Unknown Identity

    Boah, was ein Thriller. Für mich fast auf einer Stufe mit der Jason-Bourne-Trilogie. Ja wenn nicht Liam Neeson den Dr. Martin Harris gespielt hätte, sondern Matt Damon, dann hätte es auch der vierte Teil sein können. Actionreich, aber eben nicht überladen, spannende Story, aber eben nicht zu futuristisch, die Auflösung des Ganze ganz im Stile der Geheimdienste.

    Fazit: Klasse Thriller 10/10
     
  7. diamond

    diamond Well-Known Member

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    Mich hat der Film "Unknown Identity" auch gut unterhalten, trotz vieler logischer Unschärfen, die mich aber grundsätzlich nicht stören, wenn der Film trotzdem funktioniert.
    10/10 halte ich allerdings für zu hoch gegriffen; auch den Vergleich mit " Bourne" kann der Streifen m.E. nicht bestehen bzgl. Rasanz, Thrill, greifbarer Atmosphäre und der schauspielerischen Performance. Die schauspielerischen Leistungen habe ich eher durchschnittlich empfunden. Da wäre bei dieser Besetzung noch viel Luft nach oben gewesen. Insgesamt aber ein durchaus ansprechender Film. Ich würde 7,5 / 10 vergeben.

    Ich muss gestehen, als ich eben oben in deinem post " Unknown Identity" las, den Titel gar nicht zuordnen konnte. Nach kurzer Recherche konnte ich dann nicht nur diese Lücke schliessen, sondern endlich auch die Rolle von Bruno Ganz zuordnen. Dessen wirklich grossartige Nebenrolle hatte ich noch im Gedächtnis, konnte sie aber keinem Film mehr zuordnen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 11 Juli 2011
  8. Pumpkin

    Pumpkin Heimatlos und viel zu Hause Moderator

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    Obwohl der Film schon älter ist, habe ich ihn erst gestern erstmals gesehen.

    Was mich ganz besonders an ihm fasziniert, ist, dass man deutlich vor Augen geführt bekommt, für wie real beispielsweise demenzkranke Menschen ihre "Traumwelt" halten. Ich arbeite ja selbst mit demenziell veränderten Senioren. Das Krankheitsbild im Film ist zwar ein anderes, man kann aber durchaus Vergleiche ziehen...

    Kurz zum Inhalt: Leonardo diCaprio ermittelt als US Marshall auf einer Insel, auf der sich eine Nervenheilanstalt befindet, wegen des Verschwindens einer Patientin. Dabei stößt er auf diverse Ungereimtheiten und vermutet, dass dort mit Menschen illegal experimentiert wird. Gleichzeitig quälen ihn immer wieder Albträume, da er den Tod seiner Frau nicht überwinden kann.

    Was recht unspektakulär beginnt, entwickelt sich immer mehr zu einem mysteriösen Katz und Maus-Spiel. Viele vermeintliche Ungereimtheiten lösen sich dann im - mehr oder weniger überrraschenden - Ende auf. Wenn man einmal weiß, was dort wirklich gespielt wird, bekommt man gleich Lust, sich den Film ( mitsamt seines Wissens ) noch eimmal anzusehen. Ich fand ihn durchgehend spannend und sehr atmosphärisch.

    9/10
     
  9. Oldov

    Oldov New Member

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    Quarantäne 2
    7/10
     
  10. Pumpkin

    Pumpkin Heimatlos und viel zu Hause Moderator

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    Na, das ist doch mal ein aussagekräftiger erster Beitrag!!! Mehr davon!!! ;-)
     
  11. Ziege

    Ziege Pferdehasser

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    schön bis in den tod

    6/10

    eine qlique von mädels will einem jungen auf einer party einen streich spielen. der gag geht halt nur in die andere richtung und ein mädel aus deren reihe stirbt dabei. aus lauter verzweiflung werfen sie das tote mädel in einen brunnen, so dass niemand davon erfährt. einige monate später werden die mädels reihenweise nacheinander geköpft, ein rächer geht umher.

    ist ganz spannend anzuschauen, auch wenn es von dem muster schon etliche vorlagen gibt.
     
  12. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    Nichts zu verzollen.

    NICHTS ZU VERZOLLEN | AB 28.07.2011 IM KINO

    Frittenfresse gegen Camembert. Sehr empfehlenswert. 10/10
     
  13. Pumpkin

    Pumpkin Heimatlos und viel zu Hause Moderator

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    Chamäleon Rango, seit jeher in einem Terrarium zu Hause, entkommt diesem eines Tages und wird, durch eine Reihe glücklicher und unglücklicher Umstände, zum Sherrif einer Kleinstadt in der Wüste ernannt. Dort deckt er eine Verschwörung auf und hat bis zum Happy End jede Menge Abenteuer zu bestehen...
    Abgesehen davon, dass dies ein Animationsfilm ist und (fast) alle Mitwirkenden tierischer Gestalt sind ( Gürteltiere, Schlangen, Schildkröten... ), könnte man den Film handlungstechnisch unter "klassischer Western" einordnen, dessen Plot durchaus vorhersehbar ist.
    Rango lebt und fasziniert aber durch seine Bilder! Noch nie habe ich einen derart realistischen und plastischen Animationsfilm gesehen: alles wirkt vollkommen real und atemberaubend "echt" ( ich beziehe mich auf die Bluray-Fassung ).
    Nach dem spektakulären Beginn und vielen wirklich witzigen und rasanten Szenen, verliert der Film im Mittelteil allerdings etwas an Fahrt und Spannung. Zum Ende hin wird dies aber wieder wettgemacht.

    Wer einen BD-Player und einen Full-HD-Fernseher besitzt, MUSS Rango einmal erlebt haben: unglaublich!
    Aber auch allen anderen kann ich den Film nur empfehlen. Klar, die Handlung ist typisch und vorhersehbar - dennoch ist der Film liebevoll und mit tollen Ideen in Szene
    gesetzt.

    8,5 / 10
     
  14. NK+F

    NK+F Fleisch. Moderator

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    Public Enemies

    Der Film behandelt das letzte Jahr von John Dillinger .

    John Dillinger wird gespielt von Johny Depp sein FBI-Widersacher von Christian Bale.
    Das lässt schon auf viel hoffen und wird auch erfüllt.
    Der Film begeistert vom Anfang bis zum Ende durch gute Dialoge, gute Schauspieler und eine gut aufbereitete Story.
    Das die Story nicht genau dem realen Part gleicht, macht den Film kaum schlechter.

    8,5 von 10

    Abzüge gibt es, für die dramatisierte Liebesgeschichte zw. Dillinger und seiner Freundin sowie für kleine Storylücken.
     
  15. Dilbert

    Dilbert Zynischer Querulant

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    Godzilla (10 / 10)

    Nee nee, ich schreibsele hier nicht vom Wolfgang Emmerich-Blödfug mit dem dummen Saurier, der um Häuser herumläuft statt durch sie hindurch. Ich meine hier das Japanische Orginal von 1954, von dem ich gestern die ungekürzte Originalfassung auf DVD bekommen habe.

    Die Story dürfte so halbwegs bekannt sein: Durch Atomtests unter Wasser wird ein urzeitliches Monster aus der Tiefsee aufgescheucht, und aus seinem gewohnten Revier vertrieben. Kurz darauf verschwinden vor der Japanischen Küste aus ungeklärter Ursache einige Schiffe. Ein Matrose überlebt und landet mit einem Behelfsfloss auf einer vorgelagerten Insel mit einem Fischerdorf, in dem seit Ewigkeiten die Legende vom Godzilla umgeht. Als der Matrose etwas von einem riesigen Ungeheuer erzählt, scheint die Legende zur Wahrheit zu werden, und tatsächlich wird kurz darauf das Dorf während eines Sturms noch von einer anderen Urgewalt heimgesucht und teilweise zerstört. Als kurz darauf ein Team aus Wissenschaftlern und Reportern auf der Insel landet und riesige radioaktive Spuren findet, guckt auch bald der monströse Hauptdarsteller über´n Berg.

    Kurz darauf guckt er dann auch in Tokio vorbei...

    Wer diesen Film mit den später entstandenen Streifen gleichstellt, in denen sich Godzilla mit anderen Viechern prügelt, der macht einen riesigen Fehler. Hier steht eindeutig die atomare Tragödie im Vordergrund. In keinem anderen Film der Reihe sieht man so viele Opfer von Godzillas Zerstörungswut, in keinem anderen wirken die handelnden Personen so betroffen. Abgesehen davon, dass man heute vielleicht über die Tricks schmunzeln kann, ist hier auch nichts komisch (ausser vielleicht dem Spruch eines Reporters auf dem Fernsehturm: "Godzilla nährt sich unserem Bezirk. Er kommt direkt auf uns zu. Unsere letzte Stunde hat geschlagen, wir berichten weiter...".

    Womit ich zu den Tricks komme. Im Vergleich zu den späteren Godzilla-Massenproduktionen der 70er hat man sich hier wirklich viel Mühe gegeben. Da werden Häuser aus Miniatursteinen zerstört, bei denen es nicht so aussieht als liefe ein Gummiheini durch eine Pappwand. An der einen oder anderen Stelle sieht man mal den Faden, mit dem Godzillas Schwanz bewegt wird, und natürlich wurde das Monster oftmals auch in die brennende Stadtkulisse reinprojeziert. Aber man muss auch bedenken dass damals noch nicht einmal der Commodore VC 20 in Sicht war, und ein Taschenrechner die durchschnittliche Grösse einer Wohnzimmer-Anbauwand hatte.

    Die in der Kinoversion herausgeschnittenen Szenen sind auf der DVD im Original mit Untertitel eingefügt. Das ist mir ehrlich gesagt auch lieber, als wenn die alle paar Minuten die Synchronsprecher wechseln.

    Der nächste Godzilla-Film soll angeblich 2012 in die Kinos kommen, diesmal wieder aus amerikanischer Produktion. Im Gegensatz zu Emmerichs Jurassic-Park-Abklatsch wird sich das Monster diesmal aber stark am Original orientieren. Und das ist verdammt nochmal gut so!
     
    Zuletzt bearbeitet: 24 August 2011
  16. diamond

    diamond Well-Known Member

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    Die drei Musketiere (2011)

    Constantin-Produktion aufwendig gedreht in Würzburg, Bamberg, München...

    Der Film ist mit sehr guten Schauspielern besetzt, aber es mangelt an einem Drehbuch mit etwas Hirn.
    Das ganze ist ein lieblos zusammengeschustertes Werk ohne jede Emotion, geschweige denn Tiefgang. Ein Riesenspektakel zum durchgängigen Langweilen. Einfach nur 100 % Kommerz.
    Christoph Waltz, noch grandios in " inglorious bastards" besetzt, wird nun scheinbar stereotyp auf diesen Charakter festgelegt und spielt den sarkastischen Kardinal Richelieu; ein billiger Aufguss!

    Das ganze noch in 3 D, d.h, nur in 3 D damit man noch die so genannte 3 D Systemgebühr abdrücken darf. Ich brauch keine Kanonenkugeln, die an meinem Kopf vorbei rauschen. Das ganze für 11,20 Euro eben 100% Kommerz.

    3/10
     
    Zuletzt bearbeitet: 10 September 2011
  17. Princewind

    Princewind Rassist und Lagerinsasse

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    Hatte das Vernügen ( oder soll ich sagen die heldenhafte Tat?) mir nen "neues" Remake(gibt das eigenlich noch "neue" Filme die kein Remake sind?) von Conan - der Barbar- anzusehen.

    Mein Kurzfazit: Schrott
    Mein langes Fazit: Haben die denn keine eigenen Ideen mehr, dass man einen Film, der mehr als 30 Jahre alt ist so dermaßen verschlimmbessern kann. Ideenlos, planlos, effektlos, die selbe Qualität spühle ich andauernt das Klo runter. Und da wundert sich jemand über die sinkenden Kinoerlöse.
     
  18. Dilbert

    Dilbert Zynischer Querulant

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    "Spion in Spitzenhöschen" 7 / 10

    In meine Ecke "Schundfilme" passt dieser Klamauk etwas älteren Datums absolut nicht, also hier rein.

    Jeniffer (zum Totlachen: Doris Day) jobbt am Wochenende als Meerjungfrau für ihren Vater, der ein Glasbodenboot betreibt und damit Touristen herumschippert. Leider landet sie unfreiwillig am (Angel-)Haken von Bruce, der verbotenerweise den einen oder anderen Kiementräger aus dem Wasser ziehen will.

    Jennifer ist davon nicht begeistert, ist doch ihr Meerjungfrauenschwanz jetzt zerrissen und ihr Auftritt bei Paps fällt deshalb auch aus. Und dann rennt ihr der Schnösel bei ihrem neuen Job über den Weg... und entpuppt sich dusseligerweise auch noch als ihr neuer Firmenchef.

    Selbige Firma bastelt gemeim an einem Schwerkraftsystem, und weil sich Bruce ein wenig bis ein wenig mehr in die etwas tüffelige Jenni verguckt hat, versetzt er sie kurzerhand zu sich selbst, damit sie angeblich seine Memoiren schreiben soll.

    Da man dabei ja mächtig eingespannt ist, ruft sie gern mal zuhause an. Warum? Weil sie einen sehr faulen Hund hat, von dem sie aber weiss, dass er durch die Wohnung tobt, wenn das Telefon klingelt. Weil der Hund aber Victor heisst und ein Wachmann ihren Anruf wie auch ihr Gesabbel in den Hörer von wegen Victor (obwohl der ja gar nicht abnimmt) hört, hält der sie für eine Spionin für den Kreml. Unterdessen schleimt sich Bruce bei ihr ein und erobert ihr Herz, bis sie ein Gespräch belauscht in dem Bruce sich bei seinen Kollegen für sie reinhaut, und dabei dummerweise auch die eine oder andere Lüge ihr gegenüber gesteht...

    Jennifer sinnt nach Rache...

    Natürlich kann der Film sich tricktechnisch mit heutigen Produktionen nicht messen. Who cares, dat Dingen ist von 1966, da hing man in der "Anti Gravitations-Kammer" eben noch annem Nylonfaden. Dafür spielt Doris Day sich so herrlich albern durch den Streifen, dass man sich in einigen Szenen sogar an den Weltklasse-Slapstick aus alten Laurel & Hardy-Filmen erinnert fühlt (inklusive Torte auf´m Kopp). Wen juckt es da, dass das Rennboot mehr als offensichtlich vor ´ner Leinwand rumkurvt. Ich persönlich hätte auf die eine oder andere Gesangseinlage gern verzichtet, aber Gesangseinlagen in Filmen finde ich bis zum heutigen Tag immer noch überflüssig.

    Den 60er-Charme und Spass am Blödsinn kann einem die Lala letztlich eh nicht vermiesen.
     
  19. diamond

    diamond Well-Known Member

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    "Hurt Locker-Tödliches Kommando" (8,5/10)


    Überzeugender Kriegsfilm über den Einsatz eines Bombenentschärfungskommando im Irak. Authentisch, intensiv, hochspannend, und auch humorvoll. Der Film zieht einen über die gesamte Länge in seinen Bann. Ja, das ist wohl Krieg.
     
  20. Pumpkin

    Pumpkin Heimatlos und viel zu Hause Moderator

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    Falls jemand sich den deutschen Endzeit-Film "Hell" ansieht, würde ich mich über ein anschließendes Statement hier sehr freuen...
     
  21. Pumpkin

    Pumpkin Heimatlos und viel zu Hause Moderator

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    Vielleicht ist mit "Hell" ja das Gegenteil von "Dunkel" gemeint...;-)

    Und wieso bist Du nicht "Vegetarier seit 1981"!?
     
  22. Pumpkin

    Pumpkin Heimatlos und viel zu Hause Moderator

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    So you should be lucky that the movie is called "Hell" ...
     
  23. SaintWorm

    SaintWorm Bolminator Moderator

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    "Hell" (german word for "bright") sieht echt interessant aus, ich steh ja auf das ganze Endzeit-Gedöns. Mal schaun, ob der in der Nähe irgendwo läuft.
     
  24. Pumpkin

    Pumpkin Heimatlos und viel zu Hause Moderator

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    Auf diesen Film habe ich mich so richtig gefreut, weil ich mir Anthony Hopkins als Exorzisten-Priester gut vorstellen konnte. Er füllt diese Rolle auch gut aus, jedoch nicht überragend - Lekter´sche Dimensionen erreicht er nicht annähernd.

    Es geht um einen jungen angehenden Priester, der an sich und seinem Glauben zweifelt. Er wird nach Rom zu Pater ? ( Hopkins ) geschickt und begleitet ihn bei Exorzismen. Der rechte Glaube will sich jedoch immer noch nicht einstellen, was sich erst am Ende ändert - ich möchte jedoch hier nicht zuviel verraten.

    Der Film nahm mich unbestritten gefangen; es kam keine Langeweile auf und das Thema wurde gut umgesetzt. Der unvermeidliche Showdown zum Schluß war jedoch leider, leider mMn misslungen: einfach zu unspektakulär, zu kurz abgehandelt, zu vorhersehbar. Da wurde viel verschenkt.
    Hinzu kommt, dass der eigentliche Hauptdarsteller ( der junge Priesteranwärter ) in seiner Rolle sehr blass und spröde blieb - erinnerte mich an Frodo aus dem HdR: immer die gleiche Mimik, auch an Stellen, wo Dramatik gefragt war!

    So bleibt am Ende ein guter Film, allemal sehenswert, mit u.a. dem Makel, dass gerade das Ende leider qualitativ abfällt.

    6/10
     
  25. Stofftier

    Stofftier Adler im Pott

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    [h=1]The King's Speech[/h]Ganz ganz ganz großartiger Film der zurecht mit 4 Oscars ausgezeichnet wurde. Auch wenn ich die Geschichte nicht als überragend Interessant eingestuft habe schaffen es die Darsteller doch die kompletten 2 Stunden lang einen an den Bildschirm zu fesseln. Sollte man sich unbedingt mal ansehen wenn man es nicht schon bereits getan hat, obwohl, selbst dann sollte man sich den Streifen nochmal gaben.

    10/10
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 10 September 2013
  26. diamond

    diamond Well-Known Member

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    Der Film hat mir auch sehr gut gefallen, auch wenn ich ihn "nur" mit 8 Punkten einstufen würde. Die darstellerischen Leistungen sind herausragend, obwohl mir Colin Firth geegnüber dem brillanten Geoffrey Rush etwas abfällt. Rush hat hier bewiesen, dass er nicht nur auf Finsterlinge, wie in der genialen Darsellung des Geheimdienstchef Walsingham im "Elisabeth", fixiert ist, sondern auch andere Seiten hat.
    Ich denke aber, dass der Film nicht jedermanns Sache ist, weil er sich thematisch sich auf ein geschichtliches "Detail", die Stottersschwäche des englischen Königes George VI verdichtet. Nach meinem Geschmack hätte man den geschichtlichen Rahmen etwas stärker ausleuchten können, aber natürlich gewinnt der Film auch durch die starke Konzentration auf das Thema.
     
    Zuletzt bearbeitet: 4 Oktober 2011
  27. Pumpkin

    Pumpkin Heimatlos und viel zu Hause Moderator

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    Der Film von Regisseur David Fincher behandelt eine wahre Mordserie in den USA Ende der 60er bis in die 70er Jahre.

    Die Darsteller sind durchaus überzeugend und ich als Zuschauer "hielt" auch bis zum Schluss durch, dennoch leidet der Film immens daran, dass er bisweilen extrem langatmig ist. In den immerhin 2 1/2 Stunden gibt es phasenweise dermaßen viele Dialoge, dass es manchmal regelrecht ermüdet.

    Dennoch kann man dem Film Spannung und Dramatik nicht absprechen. Das Flaier der 70er Jahre kommt ebenfalls sehr überzeugend rüber, wa durch die gewollt blassen Farben noch verstärkt wird.


    Für 1mal Gucken OK.


    7/10
     
  28. diamond

    diamond Well-Known Member

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    Sehr gute Rezension. Mir ging es genauso. Ich hatte eigentlich einen spannenden Thriller erwartet, das war schon der Fehler. Stattdessen: konfuse polizeilichen Ermittlungen in alle möglichen Richtungen zu tun, die zu keiner Zeit gebündelt werden können, um Spannung zu erzeugen. Man nimmt dies alles hin, weil die Langeweile durch ein hervorragendes Schauspielensemble exzellent transportiert wird und die 60er und 70 er perfekt in Hochglanz in Szene gesetzt werden. Gepflegte Langeweile auf hohem Niveau. Marc Rufallo als Kommissar im Stile von Columbo ( auch hier der Bogen zu den 70 ern) war überzeugend und Robert Downey sehe ich immer gerne.
     
  29. Itchy

    Itchy Vertrauter

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    Sehr interessante Bewertung der Figur Walsingham in diesem Film. Für mich war er alles andere als ein Finsterling, sondern eher der Pragmatiker, der Böses tut, um noch Schlimmeres zu verhindern. Das ist genau die Figur, die es im wahren Leben kaum gibt. Zumindest das, was nie glaubhaft vermittelt werden kann. Nicht das große Ganze aus den Augen verlieren und von seiner Umwelt nur geduldet, aber nie geliebt zu werden.
     
  30. wupperbayer

    wupperbayer *Meister 20xx*

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    Moon sagte mir, bis mir jemand den Film empfahl, gar nichts – also hatte ich nur die Empfehlung und den Hinweis, dass das „endlich mal wieder“ ein klassischer „Hard-SciFi“-Film sei, also nicht etwa ein Actionfilm, der sich mit einem gewissen SciFi-Hintergrund schmückt.

    Darum wusste ich zu Beginn des Films auch nicht, worauf er hinaus will. Er spielt, wie der Titel schon sagt, auf dem Mond, auf dem Helium-3, das im Mondgestein gebunden ist, abgebaut wird, welches auf der Erde zur Energieerzeugung eingesetzt wird. Die dafür eingerichtete Mondbasis ist mit nur einem Menschen (und einem Roboter) bemannt, der dort drei Jahre verbringt. Daher war mein erster Gedanke, dass es um die Isolation in einer solchen, weit von der Zivilisation entfernten Gegend geht. Aber wie sich nach einiger Zeit herausstellt, geht es auch noch um etwas ganz anderes...

    Mit relativ „einfachen“ Mitteln gelingt es dem Film, eine sehr überzeugende Atmosphäre zu schaffen. Das Zusammenspiel Mensch-Roboter sowie die Isolation in der Basis kommen sehr überzeugend rüber – und als das noch ein weiteres Thema hinzukommt, wird dieses, das durchaus auch philosophisch behandelt werden könnte, in seinen ganz praktischen Auswirkungen gezeigt und die ethische Komponente eher nebenbei behandelt. Es ist dem Zuschauer überlassen, sich hier seine eigenen Gedanken zu machen.

    Da der Film wie gesagt kein als SciFi-Film verpackter Actionfilm ist, ist die Erzählweise auch eher ruhig, wenn auch in der Mitte des Films Spannung aufkommt, weil man nicht weiß, was vor sich geht – und gegen Ende.

    Insgesamt ein sehr empfehlenswerter Film, nicht nur für diejenigen, die Science Fiction mögen.

    9/10

    Ach ja, und schon etwas älter, aber von mir auch erst vor Kurzem gesehen: Ghost in the Shell. Der Film wird ja gerne mal als eine der Inspirationsquellen für „The Matrix“ gesehen, und das merkt man an einigen Stellen auch. Thematisch geht er ein wenig in Richtung „Blade Runner“, auch wenn das Konzept der Maschinen-Menschen ein wenig anders behandelt wird. Wie in der Matrix (so, wie ich das schreibe, ist das natürlich Blödsinn, weil GitS der ältere Film ist) sind hier ebenfalls philosophische Themen ein großes Thema, sie sind sogar beinahe wichtiger als die Rahmenhandlung, in der der Film spielt. Meiner Meinung nach nehmen die philosophischen Betrachtungen teilweise ein wenig zu viel Platz ein, im Großen und Ganzen hält es sich aber doch noch im Rahmen.

    Dazu bekommt man wunderschön gezeichnete Bilder der dystopischen Stadt zu sehen, die allein schon dafür sorgen, dass man sich den Film ansehen sollte. Am besten im japanischen Original mit englischen Untertiteln – die englische Synchronisation ist zwar nicht schlecht, verändert aber einige Passagen doch recht deutlich; der deutsche Untertitel wiederum ist dagegen ganz einfach Schrott.

    8,5/10
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 10 September 2013
  31. Detti04

    Detti04 The Count

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    Na, da bist Du aber spaet dran, Wuppi. Den hab ich schon 2009 auf dem hiesigen Film Festival gesehen und - schlimmer noch - ich hab damals sogar einen Beitrag hier fuers Forum verfasst. Den findet man aber nicht mehr (oder vielleicht gibt es ihn auch nicht mehr), wie so viele Beitraege aus einer bestimmten Zeit - irgendwie gibt es hier ein schwarzes Zeitloch.

    Ja, ist ein Spitzenfilm. Endlich mal wieder ein richtiger Science Fiction und kein Ballerspektakel, welches in der Zukunft spielt. Meiner Meinung nach ist der Vorteil von Science Fiction, dass man Charaktere in Situationen setzen und beschreiben kann, die nichts mit unserem Alltag gemein haben; durch diese Art der Abkopplung vom Alltagsgeschehen wird die Beschreibung normaler oder ungewoehnlicher Verhaltensweisen klarer und die Konsequenzen dieser Handlungen werden ohne die nivellierende alltaegliche Umgebung deutlicher. Das erlaubt natuerlich insbesondere das Diskutieren philosophischer Fragen, wie z.B. Traeumen Androiden von elektrischen Schafen? ;) In dem Sinne ist Moon ein wirklich klassischer Science-Fiction.