Eure zuletzt geschauten Filme + Bewertung!

Dieses Thema im Forum "Multimedia" wurde erstellt von André, 3 Dezember 2005.

  1. Dilbert

    Dilbert Zynischer Querulant

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    Dodgeball - Voll auf die Nüsse (8/10)

    Es gibt Filme, die sind so bescheuert, dass sie schon wieder genial sind.

    Die Story: Peter LaFleur (Vince Vaughn) hat ein heruntergekommenes Fitnessstudio, das kurz vor dem finanziellen Ruin steht. Seine Stammgäste sind durchweg bekloppte, unsportliche Loser, und sein Konkurrent Goodman (Ben Stiller) macht ihm das Leben schwer. Zudem verknallt er sich in seine Finanzberaterin. Irgendwie muss Geld her, und die einzige Möglichkeit besteht darin das internationale Völkerballturnier zu gewinnen, was 50000 Dollar Preisgeld einbringen würde. Nachdem der lasche Haufen das Qualifikationsspiel gegen eine Pfadfinderinnenmannschaft vergeigt hat scheint alles vorbei, allerdings werden die Pfadfinderinnen wegen Dopings disqualifiziert, und Average Joes darf antreten.

    Ein ehemaliger Champion hat das Elend beim Qualifikationsspiel gesehen und bringt den Laden mit etwas fragwürdigen Methoden ("Wer einem Schraubenschlüssel ausweichen kann, kann auch einem Ball ausweichen..." *DONG!) in Schwung. Goodman hat sich und ein Team von durchtrainierten Gorillas durch Bestechung auch für das Turnier angemeldet, weil er Peter ruinieren will.

    Nach einigen mehr oder weniger seltsamen Spielen und einer Sinnkrise bei Peter treffen die Kontrahenten dann im Finale aufeinander.

    Die ganze Story ist natürlich völliger Humbug. Stiller spielt den gehässigen Fitnessfanatiker Goodman herrlich überdreht und soll bei den Dreharbeiten sogar seine eigene Frau (die die Finanzberaterin spielt und in der Mannschaft von LaFleur ist) mit dem Ball ausgeknockt haben. Und auch ansonsten bietet die Ansammlung schräger Getalten und abstruser Situationen viel Grund zum Gelächter. Man darf mit diesem Streifen wirklich alles machen, ausser ihn ernst nehmen oder nach Anspruch suchen.
     
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  3. Dilbert

    Dilbert Zynischer Querulant

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    "Critters - Sie sind da" (9/10)

    Einer der schönsten Filme um gefrässige ausserirdische Monster ist für mich der 80er-Jahre Klassiker "Critters". Ihm folgten insgesamt drei Fortsetzungen, von denen allerdings nur die erste an den Spassfaktor des Originals ranreicht. Der dritte Film ist noch akzeptabel und bietet immerhin Leonardo Di Caprio in seiner ersten Rolle. Teil vier ist völlig für´n Pöter, obwohl er eine nahtlose Fortsetzung des dritten Teils darstellt.

    Aber ich will den ersten Film beackern. Die Story: Aus einem Hochsicherheitstrakt eines interstellaren Monsterknasts bricht eine Horde kleiner stacheliger Vielfrasse aus, klaut ein Raumschiff und begibt sich damit auf den Weg zur Erde, weil ja doch ein wenig der Magen grummelt. Zwei Kopfgeldjäger mit schlechten Manieren werden ihnen zwar auf die Fersen gehetzt, aber die brauchen eben eine Weile bis sie eintreffen. Unterdessen sind die Critters auf der Farm der Browns gelandet, einer typischen amerikanischern Farmerfamilie nahe der Ortschaft Growers Bend.

    Nachdem eine Kuh und ein Dorfpolizist verfrühstückt wurden, widmet man sich den Familienangehörigen bzw. dem Macker von Tochter April, der ebenso sein Leben aushaucht wie ein Critter, dem der selbtgebastelte Böller von Sohnemann Brad ganz übel auf den Magen schlägt. Man sollte eben nicht alles fressen... schon gar nicht, wenn die Lunte brennt.

    Die Familie verschanzt sich im Haus, wobei Vater und Mutter von den Stacheln der Critters angeschossen werden und feststellen müssen, dass diese mit Betäubungsmittel bestückt sind. Die Critters hingegen müssen feststellen, dass amerikanische Farmer gern ´ne Schrotflinte haben.

    Als die Lage immer aussichtsloser wird, macht sich Brad auf den Weg um Hilfe zu holen, und rennt dabei den beiden Kopfgeldjägern vor´s geklaute Polizeiauto, die in der Zwischenzeit in der Stadt für ganz viel Chaos gesorgt haben. Die Kopfgeldjäger können zwar die Critters in die Flucht schlagen, aber diese schiessen zum Abschied das Haus der Browns zu Kleinholz, ehe ihr Raumschiff von einem von Brads selbsgebauten Sprengsätzen zerlegt wird.

    Am Ende des Films sieht man im Hühnerstall verräterische Eier, aus denen ein hämisches Gekicher im besten Critter-Style ertönt.

    Von dem Film gibbt es zwei Synchronfassungen, von denen die neuere allerdings viel vom Spass nimmt weil sie einfach zu klamaukartig und albern ist. Zum Glück ist in meiner DVD-Box die Urfassung enthalten. Im Gegensatz zum dritten und vierten Film wirken beim ersten die Effekte nicht billig. Ausserdem zeigt der Film einen schönen Sinn für schwarzen Humor und nimmt sich selbst nicht so ernst. So wird eine ET-Puppe bei der "Party" der Critters im Wohnzimmer der Browns geköpft, während drumherum wortwörtlich die Fetzen fliegen (die vom Sofakissen). Die Kopfgeldjäger, die ja eigentlich die Guten sein sollen, zerschroten auf der Suche nach den Critters die Dorfkirche samt Orgel und fahren aus Unwissenheit wie man so´n Auto denn bedient eine Weile rückwärts durch die Stadt.

    Wer eine etwas bösere Version der Gremlins sucht, ist hier bestens aufgehoben.
     
    Zuletzt bearbeitet: 23 Januar 2011
  4. JayJay

    JayJay Well-Known Member

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    Inception - 9/10

    Matrix, Ocean's Eleven und Fight Club. Kombiniert man die Machart dieser 3 Filme und fügt noch das Attribut "rätselhaft" hinzu, erhält man in etwa einen Hauch dessen, was Inception darstellt.
    Doch selbst dann bleibt eine essentielle Thematik des Films, welche ihn so besonders macht, unangetastet. Die Macht des Unterbewusstseins
    Inception führt dem Publikum vor Augen, was sich alles in unserem Kopf abspielen kann, während wir scheinbar seelenruhig schlafen. In diesem Zustand steuert das viel erforschte doch nie erklärbare Unterbewusstsein alles, was mit uns geschieht. Wachen wir später auf, kann entweder alles schnell wieder vergessen oder aber alles völlig verändert sein.
    Ein einziger Gedanke, ja sogar ein einziger Satz kann, wenn er tief in unserem Kopf und unserem Denken verankert ist, unsere gesamte Wahrnehmung beeinflussen und somit die gesamte Welt, wie wir sie wahrnehmen, verändern.
    Inception versteht es, den Zuschauer von Anfang an in einer Spirale der Spannung gefangen zu halten. Geradezu zwingend permanent verfolgt man aufmerksam, wohin die Handlung als nächstes führt und fragt sich dabei ständig in welcher Dimension der Realität man sich befindet.
    Ist es fiktive Realität, also die bloße Dimension des Films? Wenn jedoch nicht, in welcher Ebene befinde ich mich dann? Ein Film im Film? Ein Film im Traum in einem Film?
    Das Publikum ist machtlos gegenüber der entwaffnenden Subtilität des Films. Wenngleich der Zuschauer vielleicht schon zu Beginn des Films erahnen mag, wie er endet, bleibt er jedoch nicht davon verschont, wissen zu wollen, welcher Weg zum Ziel führt. Dabei ist es vor allem die Tiefe des Charakters "Dom" Cobb, von DiCaprio nicht herausragend aber dennoch souverän dargestellt, die den Zuschauer durch die Handlung lockt.
    Inception ist wie ein mehrstöckiges Wohnhaus aufgebaut, dessen Etagen durch Treppen miteinander verbunden sind. Man betritt das Haus durch das Erdgeschoss und verlässt es auf die gleiche Weise. Nicht jedoch ohne erfahren zu wollen, was in den einzelnen Stockwerken vor sich geht, wenn man nun schon einmal drinnen ist.
    Christopher Nolan versteht es scheinbar meisterhaft, seine Zuschauer zu keiner Sekunde ausruhen zu lassen und sie stattdessen an die Leinwand zu fesseln.
    Dies ist zugleich die einzige Schwäche des Films. Das Drehbuch ist derart komplex, dass der Zuschauer vollste Konzentration aufbringen muss, um den Film in seiner gesamten Einheit zu genießen. Doch selbst dann ist ein einmaliges Schauen des Films womöglich zu wenig, da viele Aspekte und Besonderheiten des Klarträumens und der Traumwelt ansich zwar gezeigt, nicht aber genauer erklärt werden. Zuschauer, die keine nähere Vorstellung vom luziden (bewussten) Träumen haben, erleben leider nicht die volle Faszination des Films. So bleibt der Film auch ein Film zum Nachdenken und nicht nur zum Genießen.
    Inception zieht die Intellektualität der Emotionalität vor, wenngleich auch diese nicht zu kurz kommt. Actionelemente und zwischenmenschliche Beziehungen sind rar aber dafür richtig platziert.
    Letztlich verwehrt Nolan dem Zuschauer nicht einmal eine in sich geschlossene Handlung, was den Film umso sympathischer und sehenswerter macht. Dabei muss man jedoch jedem, der sich den Film anschauen möchte, empfehlen: Konzentration bitte!
     
    Zuletzt bearbeitet: 27 Januar 2011
  5. Dilbert

    Dilbert Zynischer Querulant

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    "Steel Dawn - Die Fährte des Siegers" 3 / 10

    Lust auf "Mad Max" very light? Dann ist man hier genau richtig!

    Die Story: Nomad (Patrick Swayze, R.I.P.) latscht in einem Endzeitszenario durch die Wüste. Nach einem seltsamen Kampf mit irgendwelchen Halbmenschen, die plötzlich aus dem Sand kommen wie Zombies auf´m Friedhof und in der Lage sind genauso darin zu verschwinden wie die Titanic nach dem Eisberg, kommt er zu einem Zelt. Dort wohnt sein ehemaliger Armeeausbilder, der allerdings von einem Killer umgebracht wurde, während ich kurz pinkeln war.

    Nomad verbrennt seinen alten Kumpel und latscht los, wobei er in der Wüste einen Hund trifft. Der kommt dann auch mit, ist aber einen Grossteil des Films trotzdem wie vom Erdboden verschluckt und taucht nur auf, wenn er irgendwie gebraucht wird.

    Auf seinem Weg durch die Wüste findet Nomad ausserdem den Rest einer Schlange. Ein paar hundert Meter weiter findet er einen Toten, dem der Kopf der Schlange noch am Bein hängt. Weil man den abgeschlagenen Giftschlangenkopf ja immer am Bein hängen lässt, wenn sie einen gebissen hat...

    Schliesslich kommt Nomad zu einer Art Siedlung, die von der dürren Blondine Kasha verwaltet wird. Obwohl ihm erst Misstrauen entgegenschlägt bekommt er einen Job, allerdings werden ihm heimlich seine Waffen geklaut. Er freundet sich langsam mit Kashas kleinem Sohn an, der ihm Tipps für´s Gemüsepflanzen gibt, und mit dem er als Gegenleistung einen Windrenner baut.

    Nachdem Nomad Kasha und ihrem Vorarbeiter Tark in einem Konflikt inner Stadt geholfen und dabei seine Qualitäten als Kämpfer gezeigt hat, zieht Kasha ihn nach und nach mehr ins Vertrauen. Sie hat nämlich unter ihrer Farm eine sprudelnde Süsswasserquelle in einem Höhlensystem, und plant eine Pipeline um damit das ganze Tal mit Wasser zu versorgen. Natürlich haben auch ein paar Fieslinge eine grobe Ahnung davon, die das Tal unterdrücken und mit Hilfe von Kashas Wasser die ganze Gegend kontrollieren wollen. Als sie dazu eine Pumpe von Kasha sabotieren (während Kasha und Nomad natürlich hinter einem Felsen ausserhalb der Farm fi... ääh Liebe machen und deshalb nichts davon mitbekommen), drehen Tark und Nomad den Spiess um, und beklauen ihrerseits den Oberbösewicht, weil dessen Wachen sich lieber dem Suff und den Nutten hingeben. Bei einem Konflikt im Anschluss taucht der Killer wieder auf, der den Ausbilder am Anfang des Films umgenietet hat, tötet Tark und verletzt Nomad schwer.

    Der schleppt sich mit einem gelähmten Arm zur Farm zurück, und muss feststellen, dass die Spitzbuben Kashas Sohn gemopst haben. Kasha schliesst Nomad dann erstmal im Schrank mit seinen Waffen drin ein, weil sie im Alleiingang versuchen will ihren Sohn zu befreien. Nomad kommt aber ganz schnell wieder raus, und zack die Bohne ist sein vorher unbrauchbarer Arm auch wieder gesund. Wenn ich Nackenschmerzen habe oder mein Ichias mich wieder mal nervt, stelle ich mich ab jetzt auch immern innen Schrank...

    Nomad rennt Kasha hinterher, die zwischenzeitlich ihrem Sohn zur Flucht verhelfen konnte, welcher aber kurz davor ist wieder eingefangen zu werden. Der Hund ist inzwischen auch mal wieder da und murkst einen der Verfolger ab, den zweiten nimmt Nomad selbst auffe Lanze.

    Es kommt schliesslich zum Showdown zwischen Nomad und dem Killer, und dann wird alles wieder gut.

    Die Kämpfe sind teilweise echt hundsmiserabel choreographiert. Gerade die Auseinandersetzung mit den Sandheinis am Anfang treibt einem schon vor Gelächter die Tränen in die Augen. Die Kulissen wirken einfach nur billig, die Figuren komplett unglaubwürdig, und wenn die Hauptdarstellerin auch nur ansatzweise sexy wirken sollte, war das ein kompletter Schuss ins Heizgerät. Die "coolen" Sprüche hingegen bringen einen nicht einmal zu einem müden Schmunzeln.

    Ich weiss nicht, was sich der Produzent bei dem Dünnpfiff gedacht hat. Wahrscheinlich hat man sich da komplett auf Patrick Swayze verlassen, aber selbst der arme Kerl kann aus sowas wirklich nichts herausholen. Zumindest war die Gage für den Hauptdarsteller wahrscheinlich der grösste Kostenpunkt dieses Endzeit-Trashs. An den Tricks und den Kulissen wurde jedenfalls herzhaft gespart.

    Warum trotzdem drei Punkte? Wenn man sich das alles mit der richtigen Einstellung anguckt, macht der Irrsinn irgendwie Spass.
     
  6. Brock_Lesnar

    Brock_Lesnar Active Member

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    Seh ich völlig anders, die Geschichte ist viel einfacher aufgebaut als ich mir nach dem Lesen der ersten Kritiken in so manchem Forum gedacht habe. Es wird ja im Film auch andauernd wiederholt, wie das Prinzip der Träume, der verschiedenen Schichten und des Versuchs der Inception aufgebaut ist, so dass es auch der größte Depp irgendwann verstanden haben sollte.
     
  7. JayJay

    JayJay Well-Known Member

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    Nunja, ich meinte ja nicht allein die Story, sondern auch die vielen Aspekte des Klarträumens. Vieles wird einem gar nicht so sehr klar, wenn man den Film nicht völlig aufmerksam verfolgt.
     
  8. Pumpkin

    Pumpkin Heimatlos und viel zu Hause Moderator

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    Extreme Aufmerksamkeit erfordert das Zurechtfinden in den verschiedenen Traumebenen. Die Grundidee an sich ist relativ simpel ...
     
  9. Brock_Lesnar

    Brock_Lesnar Active Member

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    Selbst das finde ich nicht, die Traumebenen sind ja ganz klar durch verschiedene Traum-Szenarien in den jeweiligen Ebenen abgegrenzt und keine Ebene gleicht vom Setting her der anderen.
     
  10. Pumpkin

    Pumpkin Heimatlos und viel zu Hause Moderator

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    OK, einigen wir uns darauf, dass "Inception" simplere Kost ist als "Zahnfee auf Bewährung"...
     
  11. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    Ich fand Inception langweilig... (siehe oben irgendwo), dabei bin ich im Kino wirklich leicht zu begeistern.
     
  12. Dilbert

    Dilbert Zynischer Querulant

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    "Revenge of the Warrior - Tom yum goong" 9 / 10

    Ich muss vorweg zugeben: Die Story ist hier so wertvoll wie Monte für die Kindergesundheit. In dem Fall sach ich aber ehrlich: Scheiss drauf!

    Kham (Toni Jaa) muss auf einem Jahrmarkt in Bankok zusehen, wie sein Vater getötet und seine zwei ihm heiligen Elefanten entführt werden. Die Spur führt ihn nach Sidney, wo er erstmal von einem Haufen Gangster innem Parkhaus auseinandergenommen werden soll. Bei der Aktion kommt so ziemlich alles was Räder hat unter dieselben und zum Einsatz, was wohl eine der irrsinnigsten Keilereien der Filmgeschichte zufolge hat. Mit Hilfe eines Thai-Polizisten gelingt es ihm zumindest das Elefantenjunge zu retten, wobei er sich auf dem Weg dahin ohne einen einzigen Schnitt durch vier Etagen eines Vergnügungstempels prügelt. Allerdings muss er später (nach etlichen anderen Prügeleien) feststellen, dass die Elefantenmutter von einer machtgierigen Frau getötet und als Skelett mit Gold behangen als Statussymbol ausgestellt wurde, was seinen Rachefeldzug zum grossen Finale mit dem Weltrekord an ausgekugelten Gelenken / gebrochenen Knochen in einem Film führt.

    Wie ich schon schrieb: Die Story ist hier völlig wurscht. Die Kloppereien sind zwar nicht so akrobatisch inszeniert wie in Jaas Durchbruch "Ong Bak", aber deshalb nicht minder rasant oder actionreich. Hier fliegen die Gangster im Dutzend durch irgendwelche Dekorationen oder auch die Treppe runter, und der Knochenknack an den ganzen Muskelprotzen in der finalen Schlacht sucht seinesgleichen.

    Wer Asiatische Action und Kampfkunst mag, der kommt an diesem Film definitiv nicht vorbei.
     
    Zuletzt bearbeitet: 30 Januar 2011
  13. Dilbert

    Dilbert Zynischer Querulant

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    "Fäuste - Du musst um dein Recht kämpfen" (8 / 10)

    Der deutsche Titel klingt irgendwie total bescheuert. Der Originaltitel dieses Films aus dem Jahr 1992 ist "Gladiator", was auch besser passt.

    Story: Nachdem seine Mutter verstorben ist, hat der Vater von Tommy (James Marshall) durch Suff und Glücksspiel einen Haufen Schulden gemacht. Als ein Promoter von illegalen Boxkämpfen eine Strassenschlägerei zwischen dem Freizeitboxer Tommy und einer Strassengang sieht, entdeckt er dessen Talent und überredet ihn für 1250 Dollar einen Kampf zu bestreiten. Tommy will damit die Schulden seines Vaters begleichen. Er schlägt seinen Gegner dabei eindrucksvoll K.O..

    Die Schulden stellen sich jedoch als grösser heraus als Tommy dachte. Der rücksichtslose Veranstalter und ehemalige Profiboxer Horn, der mit dem Promoter zusammenarbeitet, hat die Schuldscheine des Vaters aufgekauft, und zwingt Thommy damit weitere Kämpfe zu bestreiten. Im Boxstall hat Tommy zwei Freunde, von denen der eine bei einem Kampf gegen einen von der Strassengang durch miese Tricks nicht nur den Kampf verliert, sondern den Rest seiner Tage hirntot in einem Ghettokrankenhaus vor sich hinsiechen darf. Als Tommy im nächsten Kampf gegen den Gangheini antritt, muss dieser bitter dafür büssen, wird letztlich jedoch verschont weil Tommy sich weigert ihn weiter zusammenzuschlagen als er nur noch hilflos in der Ecke hängt.

    Horn setzt danach einen Kampf zwischen Tommy und seinem besten Freund Lincoln (Cuba Gooding Jr.) an, der allerdings wegen einer drohenden Hirnblutung eigentlich 60 Tage nicht kämpfen darf. Das ist Horn allerdings völlig egal, er lockt Lincoln mit 20000 Dollar und dem Sprung zu den Profis, und erpresst den Kampf unter der Androhung von Gewalt an Tommys Freundin, als dieser sich nicht antreten will.

    Der Kampf geht los, und Tommy weigert sich seinem Freund gegen den Kopf zu schlagen, was im Publikum Tumult auslöst und bei Horn den Kamm schwellen lässt, leben seine Veranstaltungen doch hauptsächlich vom illegalen Wettgeschäft. Als Lincoln von sich aus den Kampf abbricht weil Tommy sich nicht wehrt, dreht Horn durch und prügelt Lincoln aus dem Ring.

    Tommy macht Horn darauf das Angebot, auf der Stelle gegen ihn anzutreten. Gewinnt Horn, kann er Tommy einsetzen wie und gegen wen es ihm gefällt, gewinnt Tommy ist er frei und die Schulden seines Vaters werden erlassen...

    Okay, die Geschichte ist vorhersehbar. Egal. Gute Schauspieler, tolle Kampfszenen und eine durchweg düstere Atmosphere trösten problemlos darüber hinweg. Ausserdem: So ganz neu isser ja auch nicht mehr, der Film. Und die Figuren sind allemal glaubwürdiger als in so manchem Hochglanzmachwerk.
     
    Zuletzt bearbeitet: 1 Februar 2011
  14. Dilbert

    Dilbert Zynischer Querulant

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    "Hooligans 2 - Stand Your Ground" 0 / 10

    Entgegen aller Warnungen hab ich mir den Krempel dann gestern Nacht doch angesehen.

    Die Story: Drei Fans von West Ham (darunter ein kaum bemerkter Nebendarsteller des ersten Films) sind im Gefängnis gelandet, und geraten da zusammen mit anderen in eine (gnadenlos schlecht gemachte) Schlägerrei mit eingesperrten Chelsea-Hools (hat man die genommen um eine sinnlose Verbindung zum Film "The Football Factory" aufzubauen?). Daraufhin werden sie in einen anderen Knast verlegt, in dem die verfeindeten Millwall-Schläger aus dem ersten Teil zusammen mit einer korrupten Knastaufseherin ein strenges Regiment und den Drogenhandel führen. Es kommt zu den unausweichlichen Auseinandersetzungen, und als der Knast droht wegen Überfüllung zu platzen, soll durch ein Fussballspiel (!) entschieden werden, wer von den Hools auf Bewährung rauskommt. Was ja immer passiert, wenn man vorher wegen etlichen Körperverletzungen in den Gefängnisakten auftaucht...

    Also ehrlich: Der erste Teil versuchte zumindest einen Hauch von Glaubwürdigkeit rüberzubringen (was aber am Hauptdarsteller scheiterte). Die Story hier ist aber sowas von komplett hirnverbrannt, wirr und hilflos zusammengestümpert, dass man nicht einmal mehr darüber lachen kann. Den Hauptdarsteller des zweiten Teils hab ich im ersten nicht einmal bemerkt, und abgesehen davon, dass ab und zu mal die Namen einiger Hauptfiguren von Teil eins erwähnt werden, kommt hier nun wirklich gar nichts mehr rüber. Die Schauspieler sind genauso grottenschlecht wie die Deutsche Synchronisation, aber ganz ehrlich: Für den Schrott lohnte es sich wirklich nicht, halbwegs engagierte Menschen ins Tonstudio zu zerren.

    Ein absolut lieblos hingeschissenes Machwerk, das weder den Kultstatus von unfreiwillig komischen Trashfilmen erreicht, noch auch nur im Ansatz irgendwelche wirklichen Ambitionen erkennen lässt. Lustlos runtergekurbelt, und letztendlich wirklich dämlich.
     
  15. Achim

    Achim Moderator Moderator

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    Kampf der Titanen 7/10 Pkt

    Genau das richtige gestern Abend nach dem deprimierenden Spiel. Hirn aus Film an:floet:

    Heute gesehen

    Banditas 6,5/10

    Wohl eher ne Western Komödie mit den 2 Schönheiten Penelope Cruz und Sema Hayek.
     
  16. Keule

    Keule Geile Oma aus deiner Nähe

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    Zum Wochenendabschluss dann auch noch 'ne Kritik von mir:

    Gamer - 8,5/10
    Also, wir sind ein paar Jahre in der Zukunft und die Spiele Welt hat sich revolutioniert.. Irgend so ein Milliadär hat ein Programm entwickelt welches Menschen - die dafür bezahlen - andere Menschen - die dafür bezahlt werden, zu steuern. Genannt wird das ganze "Society", eine Art "2nd life" mit realen Figuren...
    Neuerdings gibt es allerdings auch eine Shooter Variante, genannt "Slayers". Bei diesem Spiel werden zum Tode verurteilte gesteuert, was die Regierung begrüßt, weil so die aus allen näten platzenden Gefängnisse entlasstet werden :suspekt:
    Dafür sich zum spielen an zu bieten bekommen die Slayer natürlich kein Geld, nein, sie spielen um ihre Begnadigung, wer 30 Kämpfe überlebt wird befreit. Held des Spiels ist "Kable", er ist der erste, der das schaffen könnte, besser gesagt nicht er sondern sein 17 jähriger Spieler Simon...
    Gegenpart zum ganzen ist die untergrund Organisation "Humanz", diese haben einen Weg gefunden, das Programm in den Hirnen der Gespielten lahm zu legen. Genau dies wird mit Kable gemacht, denn Kable ist zu unrecht hinter Gittern, er hat seinen Freund nur getötet weil er von dem Anfangs angesprochenem Milliardär gesteuert wurde, als Prototyp so zu sagen...
    Kable wird nun also bei seinem 30 Kampf aus dem Spiel geholt und versucht nun seine Frau und seine tochter zu retten, doch seine Frau lässt sich inzwischen bei "Society" von einem äußerst ekligen Fettsack spielen und seine Tochter wurde vom Milliadär adoptiert, es kommt wie es kommen muss, Kable befreit seine Frau, tötet mit Simons Hilfe den Milliadär und alle sind wieder froh...

    Insgesamt sehr Aktionreich und doch auch was zum Nachdenken, denn was wäre wenn so ein Spiel auf den Markt kommen würde? Who knows?

    Nun zum 2. Film...bin noch nicht müde also gibt's noch'n 2.
    Beilight - Bis zum AbendBrot 2/10

    Eine ziemliche Gurke um es kurz zu fassen.
    Es wird natürlich Twilight parodiert, doch es ist einfach too much. Die 3-4 wirklich lustigen Szenen kannte man bereits aus dem trailer und der Rest war bla...
     
  17. Brock_Lesnar

    Brock_Lesnar Active Member

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    Den Unterschied zwischen einer Kritik/Bewertung und der Zusammenfassung eines ganzen Films (inkl. des Endes) kennst du?
     
  18. Keule

    Keule Geile Oma aus deiner Nähe

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    Nöö... zzvt...
     
  19. Pumpkin

    Pumpkin Heimatlos und viel zu Hause Moderator

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    Naja, vielleicht sollte man zumindest "Achtung: Spoiler!" über seinen Beitrag setzen, wenn man schon den Inhalt inkl. Ende verrät...

    Ich gehe morgen abend in "True Grit" und freue mich schon gewaltig ... Rezension folgt!
     
  20. HoratioTroche

    HoratioTroche Zuwanderer

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    True Grit hab ich Donnerstag gesehen, ist top!
    Allerdings lief er auf englisch ohne UT, und da sind Bridges und Damon nicht gerade einfach zu verstehen. Tut dem Verständnis aber nur wenig Abbruch. Mit UT ist es aber sicher besser. Was ich im Trailer auf deutsch gesehen habe, dürfte es auf englisch mit UT am besten sein.

    Kameraführung ist super, am Anfang zieht sich die Handlung ein wenig aber dann wird spektakulär. Die Version mit Wayne kenne ich leider nicht, da fehlt mir die Vergleichsmöglichkeit. Wenn man jetzt auf englisch sieht, bietet es sich vielleicht an, erst die alte Version zu gucken. Am Mittwoch liefen beide hintereinander, da hatte ich leider keine Zeit.
     
  21. HoratioTroche

    HoratioTroche Zuwanderer

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    Ich weiß nicht ob ich es schonmal erwähnt hatte: Ein sehr sehenswerter Film zum Thema, der auch mit ausgewählter Musik zu überzeugen weiß, ist "Awaydays".
     
  22. Pumpkin

    Pumpkin Heimatlos und viel zu Hause Moderator

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    Die Coen-Brüder haben mich noch nie enttäuscht ( obschon "O Brother, where art thou?" ein wenig ...ähm,... speziell ist ) und sie tun es auch mit "True Grit" nicht!

    Das Original "Der Marshall" mit John Wayne kenne ich leider nicht. Von daher kann ich nicht beurteilen, wie bierernst und bärbeißig das Thema dort behandelt wird. Die Coens erzählen die Geschichte des 14jährigen Mädchens, das auf eigene Faust einen versoffenen Marshall engagiert, um den Mörder ihres Vaters zu stellen, jedenfalls mit der ihnen stets zueigenen Skurillität und viel ( oft schwarzem ) Humor.
    Dennoch driftet der Film nie in die Komödienecke ab, auch wenn er teilweise in diese Richtung tendiert.

    Alle Rollen sind fabelhaft besetzt, das Ganze wird niemals langatmig oder gar langweilig. Ein toller Film.

    9,5/10
     
  23. Markus

    Markus Ein Bayer, der nicht mehr Schwabenland ist.

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    127 Hours

    Ich wollte den Film vor allem aus 2 Gründen sehen.
    Erstens, ich habe damals zufällig die Johannes B. Kerner-Show gesehen, wo die Person um die es in dem Film geht, beim Kerner seine Geschichte erzählt hatte. Eine unglaubliche Story: er hat sich beim Klettern in einem Slot-Canyon in den Canyonlands NP (nördlich von Page, südliches Utah) durch einen losgelösten Felsen den Arm eingeklemmt und konnte sich nicht mehr befreien. Seine Hilferufe konnten nicht erhöht werden (es sind ohnehin nur wenige Wanderer in diesem Gebiet unterwegs) und es wusste keiner wo er war, weil er keine Nachricht hinterlassen hatte. Letztendlich ging im dann das Wasser aus und hat sich am 5. Tag mit einem stumpfen Klappmesser mühsam den Arm selbst amputiert, nachdem er sich vorher Elle und Speiche durchgebrochen hatte. Was ich nicht noch wusste, er musste sich anschließend nach seiner "Befreiungsaktion" noch ca. 25 m einhändig ins Tal abseilen. Dort hatte er dann aber Glück und stieß bald auf Wanderer, denn er war dem Verdurstungs- und Verblutungstod nahe.

    Der Film läßt selbst sich insgesamt gut anschauen. Durch die Rückblenden und durch die humorvollen Monologe ist der Film anschaubar. Die Zeitdauer der brutalen Amputation im Film sind ca. 5 Minuten. Also man sieht nicht viel Blut.

    Der zweite Grund für mich in den Film zu gehen, waren die erhofften Landschaftsaufnahmen. Diese Hoffnung wurde voll erfüllt.
    Der Canyonlands Nationalpark ist einfach grandios. Das was ich bisher von dem Park an Bilder gesehen habe, da kann ich nur sagen: grandios schön. Wenn ich das nächste Mal in den Südwesten der USA fliege, muss ich mal dort hin.
    Ein Bild aus dem Slot-Canyon "Antelope Canyon" bei Page:
    01_Antelope Canyon_20.09.08 | Flickr - Photo Sharing!
    Das ist auch ungefähr in der Ecke, wo der Film spielt.

    Btw, ich bezweifle ob ich in dieser Situation diesen enormen Lebenswillen gehabt hätte. Sich auf diese Art den Arm selbst zu amputieren, ist schon fast übermenschlich.


    Filmempfehlung: nur anschauen, wenn es einen echt interessiert.
     
  24. Dilbert

    Dilbert Zynischer Querulant

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    "Starship Troopers 3 - Marauder" 3 / 10

    Nachdem im zweiten Teil keiner mehr vom Urfilm mitmischte, darf hier zumindest Rico (Casper van Dien), der Held vom ersten Film mitmachen.

    Nach einer missglückten Mission stürzt die Rettungskapsel mit dem Sky-Marshal auf einem von Bugs bevölkerten Planeten ab. Die Überlebenden versuchen sich zu einem vorher gelandeten Schiff durchzuschlagen. Auf der Erde hingegen wird Rico zum Schein wegen der gescheiterten Mission hingerichtet, bekommt dann aber ein geheimes Rettungskommando unter seine Fuchtel. Unterdessen stellt sich heraus, dass der Sky-Marshal voll einen anner Waffel hat, und sich in einen religiösen Wahn hineinsteigert...

    So weit, so wirr. Noch mieser als die Story sind allerdings die Tricks. Die nehmen es kaum mit diversen Billigproduktionen auf der 80er Jahre auf, was für heutige Masstäbe wirklich erschütternd ist. Alles, was aus dem Computer kommt, sieht auch genau so aus, völlig unecht. Und wo im ersten Teil noch hintersinniger, schwarzer Humor zu finden war, gibt es hier nur platte Gags.

    Alles in allem eine herbe Enttäuschung. Einige Filme sollte man einfach nicht fortsetzen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 5 März 2011
  25. Pumpkin

    Pumpkin Heimatlos und viel zu Hause Moderator

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    Am Mittwoch geht´s in "Sucker Punch".

    Ich freu ich schon wie ein kleines Kind! Rezension kommt dann zeitnah...
     
  26. Keule

    Keule Geile Oma aus deiner Nähe

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    Schon jemand "Gegengerade" mit Mario Adorf, Natalia Avelon, Fabian Busch, Moritz Bleibtreu, Wotan Wilke Möhring, Kathy Karrenbauer, Claude-Oliver Rudolph, Sexy Cora, Joey Kelly und Vivian Schmitt geguckt?? Hätte gern mal'n Bericht, denn selbst möcht ich da nich rein...
     
  27. Pumpkin

    Pumpkin Heimatlos und viel zu Hause Moderator

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    Wieso zählst Du nicht noch auf, wer Schnitt, Kamera und Regieassistenz gemacht hat? ;)
     
  28. Keule

    Keule Geile Oma aus deiner Nähe

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    Weil man die ja nich kennt...Warum spielt Elton, der alte Weltpokalsiegerbesieger nicht mit?? :aua:
     
  29. maxi98

    maxi98 Bitch ´n´ Dog Food

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    Der Kaufhaus-Cop

    Positiv:

    -gute Story
    -man konnte sich gut in die Darsteller hinverstzen
    -apprupter Wechsel von Gut zu Böse (Bobby Cannavale)
    -viele nette Gags

    Negativ:

    -Irrealistisches Auftreten von Kevin James
    -übertriebene Handlung

    8,5/10

    Wer küsst schon einen Leguan ?

    Gerade zuende geschaut, was soll man dazu sagen, perfekt !!
    Man kann sich sehr gut mit dem Jungen identifizieren, realistische Darstellung seines Lebens

    Bravo !

    11/10
     
  30. Keule

    Keule Geile Oma aus deiner Nähe

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    Auch schon zig mal gesehen und immer wieder ein Genuss, perfekt is es nun nicht, aber 'ne 8,5 würde er von meiner Seite auch bekommen ;)
     
  31. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    Weil der nicht schauspielern kann?