Eure Lieblingsjahre in Sachen Musik?

Dieses Thema im Forum "Musik" wurde erstellt von Nestor BSC, 16 Dezember 2009.

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Ich höre gerne Songs aus den Jahren...

  1. aktuelle Hits

    16,2%
  2. *

    2005 - 2009

    27,0%
  3. 2000 - 2004

    10,8%
  4. 1995 - 1999

    24,3%
  5. *

    1990 - 1994

    24,3%
  6. 1985 - 1989

    40,5%
  7. 1980 - 1984

    45,9%
  8. 1975 - 1979

    27,0%
  9. 1970 - 1974

    29,7%
  10. 1965 - 1969

    21,6%
  11. 1960 - 1964

    8,1%
  12. 1955 - 1959

    2,7%
  13. davor irgendwann

    2,7%
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  1. drunkenbruno

    drunkenbruno Keyser Söze

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    Genauer gesagt sind es 2....

    So What! The Good, the Mad and the Ugly: Amazon.de: Steffan Chirazi: Bücher

    Justice For All - Die Wahrheit über Metallica: Joel McIver: Amazon.de: Helmut Müller, Elisa Reznicek: Bücher

    Cliff Burton war von allen Bandmitgliedern derjenige, der musikalisch am weitesten ausgebildet war. Er war großer Anhänger von Beethoven und Bach. Vor allen Bach hat ihn fasziniert und demnach großen Einfluss auf die Musik von Metallica genommen.
    Es ist für mich jetzt unheimlich schwer die Zeilen der Bücher genau wiederzugeben, aber Cliff war immer ein Mensch, der nie so richtig im Mittelpunkt stehen wollte. Aus den Büchern erfährt man aber, dass er bei den ersten 3 Alben maßgeblich an deren Erscheinungsbild beteiligt war, auch wenn er in den Credits nicht so häufig stand, da James und Lars hauptsächlich verantwortlich waren.
    Aber z.B. auch der Stilwechsel von der "Kill´ em All" zur "Ride The Lightning" war maßgeblich auf Betreiben Burtons zustande gekommen. Er wollte "melodiösere, kompliziertere" Themen haben.
    Als bestes Beispiel für Burtons Songwriting dient auch heute immer noch "Orion", welches maßgeblich von Burton geschrieben wurde. Dieser Song wurde von der Band 20 Jahre lang nie live performed aus Respekt vor Burton. Erst beim 20 jährigen Jubiläum der "MoP" wurde es regelmäßig gespielt. Genauso war Master Of Puppets mit von Burton geschrieben.
    Ich kann jetzt nur von mir sprechen, aber beide Songs gehören für mich in die Top 10 aller Metallica Songs....
     
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  3. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Gut zu wissen :suspekt:
     
  4. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    Der war also schuld! Vielen dank auch, Herr Burton! :hammer2:
     
  5. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    War auch mein Gedanke - aber man muss ihm dann schon wieder zu Gute halten, dass sowohl die Ride the lightning als auch die Master of Puppets sehr gute Scheiben sind und es auch nix gebracht hätte auf dem Thrash/Hardcore der Anfang Achtzger weiter rumzureiten. Das war nämlich auch etwas ausgenudelt ab Mitte Achtzig und Veränderung tat not.

    Seek & Destroy ist sowieso untopbar :D
     
  6. huelin

    huelin Quite clear, no doubt, somehow

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    Langsam wird das hier zum Metallica-Thread...

    Übrigens schätze ich mal, das Ergebnis der Umfrage entspricht ziemlich genau der Altersstruktur der Teilnehmer. ;)
     
  7. huelin

    huelin Quite clear, no doubt, somehow

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    Will dafür keinen neuen Thread aufmachen, aber es passt ja ganz gut hier rein. Ich frage mich schon seit längerem, warum es in diesem Jahrtausend noch keine wirklich neue Musikrichtung gegeben hat. Der britische Pop-Journalist Simon Reynolds macht für diese fehlende Innovation auch das Internet verantwortlich:

    Pop-Vordenker Reynolds: "Musik ist die entscheidende Kunstform" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Kultur

    Nebenbei erweist er sich auch mit folgendem Satz als absoluter Experte: "Pop war Ende der Sechziger, Anfang der Siebziger am fortschrittlichsten." :hail:
     
  8. theog

    theog Guest

    siehste? und keiner meckert...:hammer2: stattdessen meckert man bisel über Metallica in deren Wacker-fred, wird man niedergedingst von allen Wackenfritzen hier...:suspekt:

    Wie alt ist pauli denn??? :schock:
     
  9. Verdandi

    Verdandi Männerversteherin

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    Liegt halt auch am "wie".

    Im Übrigen war Metallica noch nie in Wacken!
     
  10. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    Heutzutage ist Pop (der meiste, der Mainstream) jedenfalls sehr konservativ, das stimmt schon.

    Zur Innovation: Tja, vielleicht ist das Thema Pop- und Rockmusik auch einfach durch, vielleicht geht ja gar nichts komplett neues mehr. So unendlich sind die Variationsmöglichkeiten vielleicht ja gar nicht oder anders gesagt: gab es denn wirklich so total Neues in der Populärmusik oder sind das nicht einfach schon immer nur Variationen desselben gewesen?
     
  11. huelin

    huelin Quite clear, no doubt, somehow

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    Genau das beantwortet er eigentlich im zweiten Teil des Interviews:

    "Heute heißt es: 'Die Stones haben sich ihre Blues-Riffs auch nur zusammengeklaut'. Aber darum geht es nicht. Ich beschwere mich nicht, dass Leute Einflüsse haben oder Ideen aus der Vergangenheit aufgreifen. Ich beschwere mich, dass ein großer Teil der zeitgenössischen Rockmusik nur die eigene Geschichte nachempfindet und ihr nichts hinzufügt."
     
  12. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    Da hat er recht, die Rockmusik ist zur Zeit tatsächlich tot, Britpop und Indiegitarrenmusik und die ganzen ich-und-meine-Akustikgitarre-Singer-Songwriter haben sich "totgelaufen" und etwas neues oder innovatives ist nicht in Sicht. Da tut sich im Bereich elektronischer Musik schon deutlich mehr, aber im Bereich des populären Mainstreams hat das auch noch keine Wirkungen gezeigt.
     
  13. Dilbert

    Dilbert Zynischer Querulant

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    Ich wüsste jetzt aber auch nicht, was man da noch neu erfinden könnte. Inzwischen wurde doch so ziemlich jede Musikrichtung mit jeder anderen verknotet und verwurstet, zu 99% kam nichts als absolute Scheisse dabei raus. Selbst beim Metal langweilen mich die meisten neuen Nummern nur noch, weil ich das Gefühl habe, das alles schonmal gehört zu haben.

    Und bei dem, was heutzutage die Charts anführt, ist Hopfen und Malz eh verloren. Drucklose Klötergitarren, hirnrissige Atzenscheisse aus der Mülltonne des Affenhauses in der Fäkalienwurfzone, billige Plastikmusik mit hauptsache wenig Klamotten an, solche Waschlappen wie Coldplay und Konsorten, und um dem ganzen die Krone aufzusetzen noch Ballermann-Zappelbudenkacke der Marke "Mr. Saxobeat", die jedes Hirn mit einem Sangriagehalt unter 3 Eimern in 20 Sekunden zersetzt.

    Irgendwie keine guten Aussichten. Wenn man nicht schon die Wacken-Karte bestellt hätte und die HSV-Dauerkarte "abarbeiten" müsste, könnte man sich glatt aufhängen. Die Menschheit ist eh im Arsch.
     
    Zuletzt bearbeitet: 22 August 2011
  14. kleinehexe

    kleinehexe SF-Dschungelkönigin 2011 und PTL-Meister 2015/16

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    Mr. Saxobeat, ist noch gar nicht vorgeschlagen so dimamäßig :gruebel:

    Ich glaube es gibt keine neue Richtung mehr zu erfinden, gibt irgendwie alles auf dem Musikmarkt. Und ich bin sogar froh dass es nicht nur eine Richtung gibt, die den Ton angibt.
     
  15. Detti04

    Detti04 The Count

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    An alle die "Es gibt nix Neues mehr"-Beschwerer: Ihr habt aber schon mal von Muse oder 30 Seconds to Mars gehoert, oder? Falls ja, erklaert mir doch mal, welchem Genre diese Bands angehoeren.
     
  16. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Der nächste Beweis für Deine komplette Deplatzierung was dieses Thema betrifft :D
    theo, sieh's halt ein: Metal ist schlicht zu komplex für Dich.
     
  17. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    Muse machen inzwischen Art- oder Spacerock wie in den 70ern, würde ich mal sagen. 30 Seconds to mars machen Indierock, das gibt es schon seit den 80ern. Indierock hat nun wirklich ausgerockt, was ja nicht heißt, dass die Indiebands schlecht sind (das ist nämlich auch meine bevorzugte Musikrichtung [30 seconds to mars gehören da allerdings nicht zu, die mag ich persönlich gar nicht]), aber auf dem Sektor gibt es schon ewig nix neues mehr, was ich auch sehr bedauer...
     
  18. huelin

    huelin Quite clear, no doubt, somehow

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    Laut Wiki machen beide Bands "Alternative Rock".

    Aber du hast schon recht: es gibt natürlich einzelne Bands, die innovativ sind. Ich will auch gar nicht so kulturpessimistisch sein, nur ist mir halt aufgefallen, dass es eine wirklich neue Stilrichtung, ein neues Genre, das nicht nur aus ein paar Bands besteht, schon seit längerer Zeit nicht mehr gibt.
     
  19. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Is' mir alles zuviel Jammern in der Presse von Menschen, die auf mich immer ein wenig den Eindruck der "Musikpolizei" machen.
    Meistens hängen die mit einem Fuß noch in Siebzgern und sind dazu stark durch die Musik der Achtzger geprägt, in den Neunzgern kamen sie dann nicht an der Techno-Welle vorbei aber irgendwie wollen sie doch alles mit den Mitte Sechzgern bis Anfang Achtzgern vergleichen, weil das eben die Musik ihrer Generation war.

    Gerade auf dem Gebiete der "Elektromusik" hat und tut sich doch dauernd etwas und mein Eindruck ist sehr wohl, dass hier etwas "hinzugefügt" wird.
    Das Problem ist doch da viel mehr, dass nahezu keiner der Älteren mit dieses Musik vertraut ist, da schliesse ich mich auch mal ein, weil er eben seiner "Gitarrenmucke", seinem Techno, seinem Michael-Jackson-Pop nachhängt.
    Ich war vor 4 Wochen auf einem größeren Fest in München, das elektrolastiger war und stellte fest, dass sich die Musik ganz massiv ändert und überhaupt gar nichts mit dem vielgeschmähten "Computersound" zu tun hat. Es ist schlicht und einfach ganz entschieden anders aber mindestens so abwechslungsreich wie Rock- / Popmusik, wenn nicht sogar entschieden abwechslungsreicher.
     
  20. pauli09

    pauli09 2. Ewige Tabelle "1gg1"

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    eher zu schlicht für einen komplex-denkenden griechen...;)
     
  21. Detti04

    Detti04 The Count

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    Das ist das heutige "one size fits all" der Musikgenres, trifft aber ungefaehr so zu, als haette vor 30-40 Jahren jemand behauptet, Pink Floyd und Led Zeppelin machten "Rockmusik": irgendwie stimmt das sogar, verkennt aber das Wesentliche.

    Bei beiden Bands ist die emotionale Aufgeladenheit der Songs auffaellig, die mir in der Form doch neu erscheint; bei beiden hat man als Zuhoerer oft das Gefuehl, nach dem Ende des Songs eine Revolution starten zu wollen. Bei Muse kommt noch dazu, dass die Lieder oftmals unheimlich melodioes, manchmal fast schon schlagerartig sind; ausserdem wird man aus Muse's Instrumentierung nicht schlau: da tauchen elektronische Sounds, Synthies und sogar oftmals ein Piano auf, gleichzeitig spielen die Jungs ihre Instrumente aber so hart wie eine Metalband. Nimm mal das hier als Beispiel:

    Il canale di muse - YouTube

    Mit dem Piano und dem schwebenden Synthieteppich am Anfang klingt das wie ein Lied fuer den European Song Contest, aber weniger als 1,5 Minuten spaeter fliegt das Dach von der Halle - nur um kurz darauf wieder zum European Song Contest zurueckzukommen. Und das Seltsame daran ist, dass das alles komplett organisch ist. Meiner Meinung nach schaffen Bands wie Muse und 30 Seconds to Mars eine neues Subgenre des Rock - ich wuerde es "Revolution Rock" nennen.
     
  22. maxi98

    maxi98 Bitch ´n´ Dog Food

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    Hab mal für 1980-1989 gestimmt.
     
  23. huelin

    huelin Quite clear, no doubt, somehow

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    Auf Simon Reynolds (Jahrgang 1963) trifft das sicher nur zum Teil zu; ich denke nicht, dass er sich mit zwei schon für Popmusik interessiert hat. ;)

    Wie dem auch sei, ich fasse den Artikel nicht als Gejammer auf, sondern nur als Beobachtung von Tendenzen. Sicher tut sich was auf dem Gebiet der Elektromusik, aber im Moment ist diese Entwicklung zumindest noch nicht allgemein bekannt - und das nicht nur bei Älteren. Kenne jedenfalls genug Jüngere, die davon auch kaum Ahnung haben.

    Welche Bands würdest du denn als richtungsweisend auf diesem Gebiet bezeichnen?
     
  24. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Ach Mann, hulle, was soll das? Nein, er hörte mit 2 sicher keine Stones aber vielleicht mit 14? Das kannste doch an jeder Ecke beobachten, dass gerade die Generation, die in den Sechzgern geboren ist, besonders die Flagge für die Siebzger- und frühen Achtzger hochhält.
    Genauso wie ich meinetwegen sage: Industrial-Metal und die Vermischung von Punk, Hardcore und Metal, die ab Ende der Achtzger einsetze ist das Tollste überhaupt. Warum? Weil's mir halt gefiel, die Musik, die Szene, mein Erlebtes.
    Wenn Du mich fragst: Was ist die bessere Musik: Nine Inch Nails oder Deep Purple? Dann sage ich: NIN. Wundert ja wohl kaum.

    Ich kenne doch keine "Bands", die's doch meines Wissens im Elektrobereich ohnehin nicht mehr in der Form gibt, wenn mich nicht alles täuscht, ich schrieb doch oben brettlbreit: "dass nahezu keiner der Älteren mit dieses Musik vertraut ist, da schliesse ich mich auch mal ein".
    Deswegen den Rückschluß zu ziehen, dass die der "Musik" nichts geben, sie nicht weiterentwickeln, halte ich schlicht für Arroganz bzw. einen von Selbstverliebtheit geprägten Blick zurück in die "Zeit als noch Musik gemacht wurde".
     
    Zuletzt bearbeitet: 23 August 2011
  25. Itchy

    Itchy Vertrauter

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    Innovative Musik gibt es ganz sicher heute noch, es ist dank Internet sogar mehr denn je, das man sein Ohr erreichen lassen kann. Das Problem sind mehr die Kommerzialisierung, damit die Berechnung in der Komposition und die Visualisierung des Business.

    Aber wie gesagt, wer sucht der findet.
     
  26. huelin

    huelin Quite clear, no doubt, somehow

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    Sorry, aber du schriebst vorhin von "Mitte der Sechziger", worauf ich mich bezog. Jetzt ist von den 60ern aber bei dir plötzlich nicht mehr die Rede. ;)

    Da magst du recht haben. Aber meine Frage habe ich ja gerade deshalb gestellt, weil ich mich nicht arrogant hinstellen, sondern schlicht und einfach informieren will. Hab letztens jedenfalls den 20jährigen Sohn eines Kumpels in Berlin gefragt, aber der konnte mir in der Hinsicht auch nicht groß weiterhelfen. :weißnich:
     
  27. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    Vielleicht ist es auch einfach so, dass durch die neuen technischen Möglichkeiten, was das Musikmachen und Verbreiten angeht, es eben einfach nicht möglich ist eine neue Musikrichtung als die dominante Musikrichtung durchzusetzten. Dies war der Musikindustrie früher jedoch möglich, da Musikproduktion und insbesondere der Vertrieb nur durch große Firmen möglich war. In den 80ern konnten die Independentfirmen das langsam aufweichen, danach, durch Internet, mp3 und Musiksoftware kann jeder mit relativ einfachen und billigen Mittel Musik machen. So gesehen ist es wohl eher ein gutes Zeichen, dass es keine neue dominante Musikrichtung mehr gibt. Der Nachteil ist, dass man heutzutage viel schlechter von seiner Musik leben kann. Gerade als "mittelständische/r" Band/Musiker.
     
  28. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Klar Mitte der Sechzger, weil der Herr Musikpolizist, den Du da zitiertest mit 100% Sicherheit einer dieser "ab Mitte der Sechzger war die Musik die dollste" ist. Was ist daran so schwer zu verstehen, hulle?
     
  29. huelin

    huelin Quite clear, no doubt, somehow

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    Also doch wieder Sechziger? ;)

    Na egal, für mich schreibt er viel richtiges (obwohl er um einiges jünger ist als ich), und als "Musikpolizist" würde ich ihn ganz sicher nicht bezeichnen. Interessant ist ja auch der Einfluss des Internet, den er beschreibt, aber darauf geht seltsamerweise keiner ein...
     
  30. Detti04

    Detti04 The Count

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    Mit dem Internet liegt er meiner Meinung nach auch falsch, oder anders: er (oder der Interviewer) wirft da verschiedene Dinge durcheinander. Die Entwertung der Musik ist Resultat ihrer einfachen Kopierbarkeit, aber diese hat nur wenig mit dem Internet zu tun, sondern ist eine Folge ihrer Digitalisierung. Wenn jemand von seinem Kumpel mal eben 5 GB an Musik auf die Wechselfestplatte ziehen kann, dann ist die Chance gering, dass er diese 5 GB an Musik auch je hoeren wird. Dieser Jemand wird vielleicht stolz darauf hinweisen, dass er inzwischen 20 GB an Musik auf Platte hat, aber kennen, hoeren und wetschaetzen wird er das Wenigste davon.

    Dieser Verlust von Wertschaetzung ist im Uebrigen der Grund dafuer, dass ich solche Kopieraktionen nicht mache und auch keine Musik aus dem Netz ziehe (ich hab mal fuer eine Mottoparty eine Ausnahme gemacht, weil ich auf einen Schlag viel Musik aus den 70-ern brauchte). Ich kaufe immer noch CDs oder leihe mir welche aus Buechereien aus und kopiere sie, wenn sie mir gefallen.
     
  31. huelin

    huelin Quite clear, no doubt, somehow

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    Naja, die Kopierbarkeit vielleicht nicht, aber die einfache Verfügbarkeit mit Sicherheit. Auf jeden Fall ist es schon erstaunlich, dass das letzte Jahrzehnt im Gegensatz zu den Jahrzehnten davor weder eine eigene Bezeichnung hat noch durch eine typische, neue Musikrichtung geprägt ist - sondern vielmehr durch ein rein technisches Merkmal, nämlich das Internet.