Eine Vision des Schreckens

Dieses Thema im Forum "Kneipe" wurde erstellt von toto1902, 21 April 2009.

  1. toto1902

    toto1902 Active Member

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    Hab ich heute in der Rheinischen Post gelesen;
    Und wisst ihr was ?
    Mir ist alles an Gefühl aus dem Gesicht gefallen,denn es kann wirklich so kommen.
    Lest einfach mal:


    MSV Duisburg
    Wenn Willi auf Adler spielt ...
    VON BERND BEMMANN - zuletzt aktualisiert: 21.04.2009
    (RP) ... oder so. Eine Vision, die MSV-Mannschaft 2009/10 betreffend. Das muss nicht so kommen, kann aber passieren. Dass sich so mancher Fan Sorgen um die Zukunft seines Vereins macht, ist durchaus angebracht. Die große Frage: Wie geht's weiter? Mit der Trennung vom Trainer?
    Nur eine Vision:
    Torwart Marcel Herzog, endlich die Nummer eins zwischen den Duisburger Pfosten für den nach Bochum gegen eine stramme Ablösesumme gewechselten Tom Starke, spielt den Ball ab auf die rechte Seite. Dort, wo der längst nach seiner Knieverletzung wieder hergestellte Tobias Willi für den abgewanderten Bernd Korzynietz Stammspieler ist. Korzynietz ist aufgrund seiner beachtlichen Routine nach dem Gladbacher Abstieg zurück zur Borussia in die zweite Liga gewechselt. Willi spielt quer in die Abwehr-Zentrale zu Gordon Schildenfeld, der ausgeliehen war, aber für ein paar Euro übernommen worden ist aufgrund finanzieller Probleme – und Markus Brzenska ersetzt. Der ist zum Aufsteiger Paderborn gewechselt. Weil der MSV nur 100 000 Euro an Dortmund zahlen wollte, der BVB aber viel mehr verlangte. Der Aufsteiger aus der Paderstadt ist offenbar gut betucht.
    Besser "betucht"Schildenfeld, von dem Georg Koch einst erzählte, dass der vor ihm in Zagreb sehr ordentliche Arbeit verrichtet hätte, gibt weiter an Mihai Tararache. Der Rumäne, in die Jahre gekommen, hat noch für diese Saison Vertrag und keinen neuen Verein gefunden. Das zustehende Geld bis Juni 2010 will er mit in die Heimat nehmen. "Tara" kickt in die Spitze zu Nicky Adler, der sich als Stürmer neben Olcay Sahan mal wieder in der gegnerischen Abwehr festrennt. Trainer Heiko Scholz springt enttäuscht von seinem Platz auf. Er ist mal wieder in die Bresche gesprungen. Weil Peter Neururer, Chef der vergangenen Saison, keine Neigung verspürte, die Mannschaft weiter zu trainieren. Von der er glaubt, dass sie höchstens Zweitliga-Mittelmaß sein kann. Höchstens.Wortbrecher?




    Der Coach als Wortbrecher? Seiner damals offen formulierten Forderung nach einer starken Mannschaft, die um den Aufstieg mitspielt, konnte (und wollte?) das Präsidium nicht nachkommen. Weil es die Finanzen nicht erlaubten, weil die DFL-Auflagen drückten. Deshalb die Verkäufe von Tom Starke, Sandro Wagner, Bernd Korzynietz oder Dorge Kouemaha, deshalb das Ende der Ausleih-Zeit von Marcel Heller oder Änis Ben-Hatira. Vom ablösefreien Cedrick Makiadi gar nicht zu reden. Der konnte sich seinen neuen Verein aussuchen bei derart viele Treffern.6419 Zuschauer
    Zurück zum Spiel. Die 6419 Zuschauer stöhnen auf vor Frust. Wieder ein Angriff geplatzt. Scholz reagiert. Bringt Pablo Caceres für den gefrusteten Olivier Veigneau, der in der Woche zuvor einen Vertrag für zwei Jahre unterschrieb, bevor der MSV gegen Koblenz damals das Rennen um den Aufstieg aufgeben musste. Auch der frühere Mannschaftskapitän darf ran. Ivo Grlic, bald 35, kann aber nicht mehr beleben. Für Adler kommt der Berliner Ede, von dem gesagt wird, dass er in seinem ersten MSV-Jahr die Seuche hatte und nie dem Anspruch gerecht werden konnte, ein großes Talent zu sein. Die Genannten haben sich allesamt nach Kräften bemüht, waren sehr eifrig, aber es hat wieder nicht gereicht.
    Ende der Vision.
    Kann es so kommen? Die Fakten sind bekannt. Kein Aufstieg, kein Sponsor für die nächste Saison, kein Geld. Bundesliga-Aufstieg, Abstieg, wieder Aufstieg. Jetzt das Ende hochspuriger Hoffnungen? Ein für alle Mal? Der Sportdirektor Bruno Hübner kommt kaum einen wichtigen Schritt voran. Höchstens mit Adler oder Sahan. Noch haben er und Peter Neururer nicht ihr Ausscheiden erklärt. Es droht aber Ungemach. Das kann heute kommen. Chef Walter Hellmich ist sauer auf den Trainer wegen dessen Ankündigung vor der Presse. Vorzeitige Trennung? (siehe Anstoß)
     
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  3. Faulix001

    Faulix001 Dschungel-Tasmania

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  4. HESSENZEBRA66

    HESSENZEBRA66 Kinzigtaler

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    So schwarz würde dann selbst ich als realistischer Betrachter aus dem fernen Hessen noch nicht sehen. ;)
    Der MSV ist immer noch eine gute Adresse im Deutschen Profifussball.
    Zudem habe ich immer noch vollstes Vertrauen in Walters wirtschaftliche & finanzielle Fachkompetenz und sehe Bruno Hübner bei weitem nicht so schlecht wie viele andere Zebras in div. Foren.
    Wir Zebras müssen allerdings zukünftig eine bessere Balance zwischen Anspruch und Wirklichkeit finden, denn die Konkurrenz schläft auch nicht! :floet: