Dishonored - Die Maske des Zorns

Dieses Thema im Forum "Multimedia" wurde erstellt von Pumpkin, 9 Oktober 2012.

  1. Pumpkin

    Pumpkin Heimatlos und viel zu Hause Moderator

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    Eigentlich bin ich kein Freund von Spielen aus der Ego-Perspektive ( weil ich vermutlich auch zu blöd dazu bin ), aber dies hier: Dishonored im Test für PS3 und Xbox 360: Grandiose Schleich-Action mit vielen Freiheiten und tollem Design
    hat es mir angetan.

    Auf jeden Fall werde ich es mir mal zum gründlichen Testen ausleihen. Wenn es von Euch jemand kauft: immer her mit den Erfahrungsberichten!
     
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  3. Pumpkin

    Pumpkin Heimatlos und viel zu Hause Moderator

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    So, es liegt frisch ausgeliehen bei mir herum und wartet auf den heutigen Abend - dann starte ich meinen Anspiel-Test.

    Wenn es gut ist, könnte es eine Option für die Post-ACIII- und -ACIII-Liberation-Ära werden.
     
  4. André

    André Foren-Capo Administrator

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    Sieht gut aus, bin sehr gespannt auf deine Erfahrungen. :top:
     
  5. Pumpkin

    Pumpkin Heimatlos und viel zu Hause Moderator

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    Ich habe soeben meinen Anspieltest beendet und Tutorial, Flucht aus dem Gefängnis und Kanalisation absolviert.

    Die Grafik könnte man als eigenartig bezeichnen: alles sieht irgendwie wie gemalt aus - gemäldemäßig. Dabei allerdings nicht hochklassig, die Texturen sind bei näherem Hinsehen ziemlich matschig.
    Das macht die wunderbare Gesamtatmosphäre aber wieder wett: herrlich viktorianisch, skurril, mit viel Liebe zum Detail.

    Die Steuerung ist selbst für einen Joypad-Legastheniker wie mich sehr eingängig und intuitiv. Man kommt eigentlich sofort damit klar, sie ist weder überladen, noch kompliziert. Das Ganze spielt sich übrigens aus der Ego-Perspektive, d.H. man sieht nur seine Waffen. Eigentlich liegt mir das überhaupt nicht, bei "Dishonored" funktioniert es bislang gut.

    Wie in einigen Tests auch schon angemerkt wurde, fällt es dem Spieler schwer, den Zorn und die Intention des Protagonisten nachzuempfinden, weil der eben stumm wie ein Fisch ist. Einen Nate Drake ("Uncharted") z.B kann man als Spieler nach einiger Zeit regelrecht fühlen - da sind Emotionen, dumme Witze, Ärger ... hier ist da leider wenig. Man erlebt sogar das Attentat auf die Kaiserin und die Entführung der Tochter merkwürdig emphatielos ... und so geht es zumindest bislang auch weiter.

    Mir fiel es außerdem recht schwer, unentdeckt zu bleiben und die Wachen nur zur Ohnmacht zu würgen. Irgendwie bin ich meistens entdeckt worden, was meinen Chaos-Level in die Höhe treibt und für mehr Ratten und ein alternatives Ende sorgen wird. Prinzipiell ist es aber egal, weil die Kämpfe bis dato sehr leicht waren.

    Erstes Kurz-Fazit: sehr interessant! Werde ich mir vormerken und ggf. irgendwann günstig zulegen...