Die Medienhysterie geht weiter

Dieses Thema im Forum "Kneipe" wurde erstellt von K-Town-Supporter, 4 September 2005.

  1. Deutsche Hooligans sorgen erneut für Randale


    Die Polizei in Bratislava musste durchgreifen - (c) AFP
    Deutsche "Fans" haben neun Monate vor der Weltmeisterschaft den WM-Gastgeber erneut in ein schlechtes Licht gerückt. Nach den Ausschreitungen Ende März in Slowenien sorgten einige Krawallmacher nach dem Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft in der Slowakei (0:2) wieder einmal für schwere Randale. Dabei wurden in Bratislava sechs Personen verletzt, davon einer schwer. Die Polizei nahm zwei "Fans" in Gewahrsam.

    Schlägerei mit den Sicherheitskräften


    Einige unverbesserliche Chaoten unter den insgesamt rund 500 deutschen Fans hatten nach dem Spiel eine Absperrung durchbrochen und sich mit slowakischen Sicherheitskräften eine wüste Schlägerei geliefert. Schon während der Partie waren die Randalierer mit rechtsradikalen Parolen aufgefallen.

    "Das große Problem ist speziell bei Auswärtsspielen in ehemaligen Ostblockstaaten das dort vor Ort Karten an Chaoten verkauft werden, denen es gar nicht um Fußball geht. Das ist bedauerlich und betrüblich. Es wirft ein schlechtes Licht auf Deutschland. Man muss sich dafür schämen und kann sich nur entschuldigen. Die Fans, die in Deutschland Karten erworben haben, waren alle anständig", sagte DFB-Präsident Gerhard Mayer-Vorfelder am Sonntagvormittag in Bratislava. Nach dem Spiel war es in der Innenstadt zu keinen weiteren Vorfällen gekommen.

    "Es ist deprimierend, wenn man sieht, dass trotz aller getroffenen Maßnahmen sich solche Vorfälle wiederholen", sagte DFB-Generalsekretär Horst R. Schmidt auf sid-Anfrage. "Ich schäme mich für unsere Landsleute", erklärte auch DFB-Sicherheitsexperte Alfred Sengle, "das wirft nicht nur einen Schatten auf den deutschen Fußball, sondern auf ganz Deutschland - und das vor so einem Großereignis wie die WM".

    Schmidt, als Vizepräsident im WM-OK unter anderem für Sicherheitsfragen zuständig, befürchtet allerdings keine Auswirkungen auf das WM-Turnier im kommenden Jahr (9. Juni bis 9. Juli): "Die sicherheitsrelevanten Voraussetzungen bei einem Auswärtsspiel und einem Turnier zu Hause sind nicht zu vergleichen. Glücklicherweise kennen wir bei unseren Heimspielen solche Ausschreitungen nicht mehr."

    Ähnlich sieht es auch der Geschäftsführende DFB-Präsident Theo Zwanziger. "Hier handelte es sich um ein Auslands-Länderspiel in einem nicht ausverkauften Stadion. Bei der WM werden die Karten nur unter strengstens Sicherheitsvorkehrungen abgegeben", erklärte er im DSF.

    Schmidt übte zugleich Kritik an den slowakischen Behörden, die offenbar die Hinweise aus Deutschland nicht ernst genug genommen hatten. "Es hat viel an Kraft gekostet, den slowakischen Kollegen zu erklären, was auf sie zukommt. Aber sie konnten es trotzdem nicht verhindern", meinte der OK-Vize.

    Sengle nahm die Slowaken aber in Schutz: "Es gibt nach den neuen EU-Richtlinien keine ausreichenden Möglichkeiten, zu verhindern, dass Leute ins Land kommen, die man nicht haben will." Noch am Mittag vor dem Spiel hatten Sengle, Schmidt und auch der für den Sport zuständige Innenminister Otto Schily die Problematik besprochen.

    Bestürzung über die Vorfälle, die sich unweit des deutschen Mannschaftbusses ereignet hatten, herrschte auch bei den Spielern. "Wir sind WM-Gastgeber, wir vertreten Deutschland. Das ist traurig. Ich hoffe, dass es Konsequenzen gibt", meinte Bastian Schweinsteiger stellvertretend für seine Kollegen. Nationalmannschaft-Manager Oliver Bierhoff stellte klar: "Es gibt ein klares Bekenntnis des DFB gegen Gewalt."

    Dieses hatte die Nationalmannschaft nach ähnlichen Vorfällen in Slowenien (1:0) am 26. März gegeben, als deutsche "Hools" ebenfalls für eine Spur der Verwüstung gesorgt hatten. Rund 50 Festnahmen hatte es in Celje gegeben, zwei Polizisten waren verletzt worden. "Wir schlagen unsere Gegner auf dem Feld und nicht auf der Tribüne", lautete die anschließende Botschaft der Mannschaft. In Bratislava hat beides nicht geklappt.

    Quelle: fussballportal.de

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    Meine Fresse, die fantasieren sich teilweise einen Müll zusammen.
    Hab mit jemandem gesprochen der dort war.
    Die slowakischen Bullen sind nicht besser wie unsere.
    Auf alles drauf geschlagen was ihnen in den Weg gekommen ist...
    Und, wie wird das ganze wieder ausgelegt...Traurig!

    FUSSBALL-FANS SIND KEINE VERBRECHER!!!
     
  2. Anzeige für Gäste


    um diese Anzeige auszublenden!.
  3. Jonny

    Jonny Guest

    Jau und jetzt soll (laut der glaubwürdigen Bildzeitung) die Bundeswehr auf die bösen Hooligans losgelassen werden!

    Steckt die Fans ähmm Verbrecher alle in den Knast !!!!
     
  4. mendiculus

    mendiculus Guest

    Also, beim besten Willen :

    Eine Hysterie kann ich in obigem Artikel nun überhaupt nicht erkennen.

    Natürlich ist dieses Betroffenheitsgebrabbel lächerlich und vermutlich sind auch die dortigen Polizisten nicht "besser" als unsere. Aber wenn es zu "Ausschreitungen" im Zusammenhang mit einem Fussballspiel kommt, dann ist das nun mal seit einigen Jahren so.

    Einen Zusammenhang mit Repressalien gegenüber Fussballfans aufgrund der WM in Deutschland erschliesst sich mir nicht.

    Die Repressalien haben begonnen, als 500 vom DFB AUSGEWÄHLTE FUSSBALLFANS - und eigentlich sonst niemand - dieses Spiel hätten besuchen sollen. Nicht als weitere C- Fans sich die Karten unter der Hand besorgt haben.

    Und im Übrigen bin auch ich der Überzeugung, dass gegen
    Nazis, deren Spruchbänder und deren Parolen, im Stadion RIGOROS vorgegangen zu werden hat.
     
  5. ...da war nix mit Nazis oder Parolen. Die angeblichen Parolen waren "Mexico" etc. Und das ist ja nun wirklich lächerlich.
    Zu jedem guten Länderspiel gehört das einmal gesungen!!!

    Ein paar Deppen hast du immer mit drin.
    Da wird die selbe bescheuerte Scheiße erzählt wie vor ein paar Monaten
    in Slowenien. Da war auch nix weiter außer das sich die Doofmunder mit den Kölnern hatten.
    Der Stress in der Slowakei ging von den Bullen aus.

    Und selbst wenn`s da richtig gekracht hätte, hätte sich niemand beschweren dürfen. Die slowakischen C´ler waren ebenso auf Stress aus und haben über 90 Minuten provoziert. Aber es sind ja immer nur die bösen Deutschen :motz:
     
  6. Sorry, muss mich korriegieren. War in Halbzeit 2 wohl doch rechtes Liedgut am Start...Hab nochmal nachgehört.

    Nach dem Spiel gab es ne Blocksperre und ein paar Mülltonnen mussten dran glauben. Die deutschen C´ler haben sich wohl etwas am Zaun zu schaffen gemacht aber der Einsatz der Bullen war wieder derbe übertrieben da auf jeden (egal welche Kat) drauf geschlagen wurde und Hunde (Bulldogen) auf den Mob losgelassen wurden... :schlecht:
     
  7. mendiculus

    mendiculus Guest

    Dann muss halt noch mehr dagegen vorgegangen werden, dass diese Arschlöcher im Deutschen Block auftauchen und damit andere Fusball- Fans in Gefahr bringen :warn:
     
  8. Das seh ich etwas anders. Die Bullen sollten mal besser aufpassen wo sie hin schlagen. Angeblich sind die ja ach so toll ausgebildet.
    In Berlin letzte Saison hat einer von den Deppen nen Kumpel von mir mit dem Schlagstock auf den Kopf geschlagenobwohl er nur zurück Richtung Bus gerannt ist....Geht`s noch?!

    Letzte Woche in Köln hab ich wieder erlebt wie 2 Lautrer die ich gut kenne in den Bau wandern mussten obwohl sie sich nur gegen so ein paar Kölner Spacken, die meinten sie müssten mit Bier um sich kippen gewehrt haben.

    Aber mal abgesehn davon, es kann net sein das die auf alles drauf schlagen. Wenn sie ach so gut ausgebildet sind dann müssten die da Ruhe bewahren können. Die haben die Hosen aber so voll das einfach nur noch willkürlich um sich geschlagen wird und Pfefferspray auf jeden gesprayt wird der auch nur annährend so aussieht als sei er Fussball-Fan...