Das System Labbadia - ein System ohne Zukunft?

Dieses Thema im Forum "Fussball Bundesliga" wurde erstellt von Markus0711, 22 Februar 2012.

  1. Markus0711

    Markus0711 Well-Known Member

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    Endlich! Die Stuttgarter Presse wird etwas deutlicher.

    Einige Auszüge aus einem Artikel der Stuttgarter Zeitung

    VfB Stuttgart: "Eckbälle gehören nun einmal zum Spiel dazu" - VfB Stuttgart - Stuttgarter Zeitung

    Ich halte generell nixx von den Schreiberlingen von STN/STZ. Aber hier wird so ziemlich alles ausgesprochen, was ich seit Wochen (Monaten) predige.
    Das Hauptproblem des VfB sitzt auf der Bank. Es fehlt an System, es fehlt an Mut, es fehlt an einem Plan.

    Ich bin kein Freund von Trainerwechseln, aber hier ist es überfällig :warn:
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 22 Februar 2012
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  3. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Wie das so mit dem Bruno läuft, hat sich wieder mal mit 2 bis 3 Jahren Verzögerung nach Cannstatt durchgesprochen, was? :D
     
  4. Itchy

    Itchy Vertrauter

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    Bei Labbadia läuft das so mit der Reaktion der Mannschaft:

    1. Auftritt - "Einer von uns"

    6 Monate später - "Der Mannschaftstrottel"
     
  5. Markus0711

    Markus0711 Well-Known Member

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    Mannschaftstrottel ist vielleicht etwas hart, aber in die Richtung würde ich auch gehen.

    Er hat es geschafft vor einem guten Jahr eine tote Mannschaft "wiederzubeleben". Nach Gross und Keller war das Team zerstritten, jeder hat die Schuld beim anderen gesucht. Das hat Labbadia recht schnell geschafft abzustellen (und das hat letztendlich auch den Klassenerhalt gebracht). Spielerisch war's auch vor einem Jahr nixx Berauschendes. Viele Punkte hat man sich mehr oder weniger erduselt - einige Spiele gewonnen, die locker auch andersrum hätten ausgehen können. Beklagen tut sich natürlich niemand, so lange die Ergebnisse stimmen und die dringend nötigen Punkte eingefahren werden ;)
    Der Start in diese Saison war ganz in Ordnung, aber schnell stellte sich ein gewisser Trott ein und es ging mehr oder weniger stetig bergab. Taktisch ist's dürftig wie schon immer, nur funktioniert Labbadias Motiviationsfähigkeit offenbar nur über besagte 6 Monate :weißnich:

    Schade eigentlich :(
     
  6. Itchy

    Itchy Vertrauter

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    Seit der Meisterschaft hat der VfB m.E. nicht mehr geschafft, einen wirkliche Mannschaft auf die Beine zu stellen. Bei Babbel, Groß und Labbadia ging es immer erst bergauf, dann wieder bergab. Die Fehler waren und sind wohl vielfältiger Natur, im Grundsatz aber der, nicht wirklich von Grunde auf längerfristig zu planen und sich zuallererst mal ein, zwei spielzeiten in den Ansprüchen zu bescheiden.
     
  7. Markus0711

    Markus0711 Well-Known Member

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    Ich glaube Babbel hatte Probleme mit der Doppelbelastung Training/Trainerschule.
    Er konnte sich nicht in der Intensität um die Mannschaft kümmern, die nötig gewesen wäre und so ist die Verbindung zum Team mehr oder weniger mit einem Schlag abgebrochen (so zumindest mein Eindruck von außen). Er war zum Schluss sehr passiv - etwas zu passiv. Erinnere mich gut an ein 0:4 in Leverkusen, das ich im Gästeblock verbracht habe. Ich hätte echt da runter stürmen und den Babbel von seiner Trainerbank runterziehen können. Dass der in diesem Spiel nicht eingeschlafen ist, war noch alles :D Wobei er noch heute noch kein Trainer ist, der die Seitenlinie rauf- und runterrennt...

    Gross war in meinen Augen der beste Trainer, den der VfB in den letzten Jahren hatte. Und dort ging es in dem Sinn auch nicht bergab.
    Gross konnte in seinem ersten halben Jahr voll überzeugen - und der VfB hat (im Gegensatz zu Labbadias Anfangsmonaten) super Fußball gespielt. Nur wollte er im Sommer den nächsten Schritt gehen und hat dafür eine Verstärkung des Kaders gefordert, welche ihm in dem Umfang nicht gestattet wurde. Dies führt letztendlich zu einem Bruch zwischen Gross und seinen Vorgesetzten. Leider hat Gross dann nicht seinen Hut genommen, sondern hat mit voller Absicht dagegen gearbeitet und die Mannschaft somit in den Abgrund manövriert. Da hier der Verein recht zeitig reagiert und Gross vor die Tür gesetzt hat, ist er nach Jürgen Sundermann nachwievor der Trainer mit dem besten Punkteschnitt aller VfB-Trainer ever (wenn man von Kurzzeit-Trainern mal absieht)

    Rangnick, den viele als Nachfolger sehen wollen (inkl. mir), ist übrigens einer derjenigen mit der schlechtesten Punktausbeute ;)
     
    Zuletzt bearbeitet: 22 Februar 2012
  8. kleinehexe

    kleinehexe SF-Dschungelkönigin 2011 und PTL-Meister 2015/16

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    Die Millionäre sind halt zu faul geworden oder wollen einen neuen Trainer.

    Und was den Gross betrifft, da war der VfB saublöd dass sie ihn entlassen haben.
    Und nochmal blöder dass sie den Keller nicht nach 2 Spielen nausgschmissen haben.

    Und den Rangnick will ich in Stuttgart nicht sehen. Der war einmal dort und hat nix gerissen.
    Der eckt doch in einem Jahr auch wieder an. Wo war er dann mal länger als 2 Jahre ?
    Nirgends. Doch in Hoffenheim. Aber das Projekt ist letzendlich auch gescheitert.

    Und die Stuttgarter Nachrichten würden auch besser mal den Ball flach halten.
    Immer diese unnützen Trainerdiskussionen.

    Die spielen seit Jahren konstant eine mistige Hinrunde und eine bessere Rückrunde,
    und diese Saison spielen sie eine nicht mistige Hinrunde aber auch keine bessere Rückrunde.

    In diesem Sinne:
    Team: Pro Labbadia
     
  9. kleinehexe

    kleinehexe SF-Dschungelkönigin 2011 und PTL-Meister 2015/16

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    Sprich mal nicht so als würde Stuttgart in der Schweiz liegen.
     
  10. André

    André Foren-Capo Administrator

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    Beim VfB sehe ich Ähnlichkeiten mit dem Gladbacher vergangener Tage.

    Es ist halt schwer, klar muss der VfB den Anspruch haben weiter oben zu stehen, aber genau das ist die Belastung die die Entwicklung des Clubs stört.

    Alle paar Monate neuer Trainer mit neuem System und neuen Ideen, so entsteht halt nichts, kann auch nicht.

    Bei uns war das so bis der maxi mit seinen Leitplanken ankam, ab da ging kurz rapide abwärts, und man hat ihm die Leitplanken förmlich um die Ohren gehauen (auch ich) aber im Nachhinein, ist solch ein Konzept, ein langfristiger Plan für jeden Club (außer den FCB) ziemlich wichtig.

    Also dass man unabhängig vom Trainer einen Fußball und einen Stil definiert, an dem man bedingungslos festhält, dann bricht auch bei einem Trainerwechsel nicht alles zusammen, aber die Auswahl an möglichen Kandidaten wird halt etwas kleiner.
     
  11. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Nö aber unter der Erde, ähm, inner Schlucht, ähm, im Tal ;)
     
  12. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    You made my day :lachweg:
    V.a. angesichts der sehr guten Chance, dass sich Stgt. in der nächsten Zeit sowieso wieder an BMG vorbeischieben wird.
     
  13. kleinehexe

    kleinehexe SF-Dschungelkönigin 2011 und PTL-Meister 2015/16

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    Ähnlichkeiten mit dem Gladbach vergangener Tage ?
    Muss ich nicht verstehen, oder ?
    Wenn ich mir die letzten 10 Jahre anschaue sehe ich da wenig Gemeinsamkeiten.

    Den Club stört das dumme Gequatsche in der Presse und das manchmal etwas zickige Publikum in Stuttgart.
    Und dann sind da die Ansprüche, die sich mit der Sparpolitik halt nicht immer gut vereinbaren lassen.

    Ich glaube nicht dass der Bobic jetzt den Maxi machen sollte.
    Die Voraussetzungen sind andere und das Umfeld in Stuttgart ist mit Gladbach auch nicht zu vergleichen.

    In der Ruhe liegt die Kraft. Das sollte Bobic beherzigen.
     
  14. kleinehexe

    kleinehexe SF-Dschungelkönigin 2011 und PTL-Meister 2015/16

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    Unter der Erde, das würde manchen gut gefallen :D ABer wir bleiben oben, auch wenn wir unten sind. Wo wir sind ist oben :D
     
  15. André

    André Foren-Capo Administrator

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    Na da bin ich ja mal gespannt. ;)

    Außerdem meinte ich das nicht bezogen auf die sportliche Situation, sondern auf die ständige Unruhe im Verein und den damit verbundenen häufigen Trainerwechseln bzw. bezogen auf die nicht vorhandene Konstanz.

    Stimmt. :)
     
  16. kleinehexe

    kleinehexe SF-Dschungelkönigin 2011 und PTL-Meister 2015/16

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    War es nicht gerade die vorhandene Konstanz, die Maxi gepredigt hat, als er MF nicht entlassen hat ?

    Ich sehe auch die Unruhe in Stuttgart anders als die in Gladbach. Unruhe machen da Blättchen wie die Stuttgarter Nachrichten,
    oder der Anzeiger aus Reutlingen..
     
    Zuletzt bearbeitet: 22 Februar 2012
  17. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    Der VfB Ist so eine Fahrstuhlmannschaft der oberen Hälfte:

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    Da kriegt scheinbar niemand Konstanz rein, aber das ist ja auch schwierig, weil es ja noch anderen Vereine gibt! ;) Die sind eben auch mal schlechter und mal besser.

    Und Labbadia, tja, der scheint ja seinen Ruf auch in Stuttgart zu bestätigen: So richtig drauf hat er es nicht, und hat nur Anfangserfolge. :weißnich:
     
  18. kleinehexe

    kleinehexe SF-Dschungelkönigin 2011 und PTL-Meister 2015/16

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    Das hat nix mit Labbadia zu tun. Oder haben Veh, Babbel und Gross auch alle nix drauf. Welcher Trainer war denn länger als 2 Jahre in Stuttgart ?
    Und wieviele Jahre davon waren mit Erfolg gekrönt ?
    VfB Stuttgart - Trainer von A-Z
     
  19. André

    André Foren-Capo Administrator

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    Ja die hat uns fast die erste Liga gekostet. Deshalb schrieb ich ja die hat man dem Eberl damals um die Ohren gehauen.

    Trotzdem war die Idee von Eberl die richtige. Auch wenn man erkannte das Frontzeck der falsche Trainer war.

    Das entscheidende was sich geändert hat gegenüber Zeiten von Dick Advocaat und Co: Nicht jeder Trainer konnte machen was er wollte und 15 neue Spieler verpflichten. Eberl hatte nicht die Wünsche seines Trainers erfüllt sondern gezielt Spieler verpflichtet die zu seiner Philosophie passten, bzw. dem Leitbild, welches er für den Verein entworfen hat (die Leitplanken) und die auch bleiben konnten bzw. sollten oder gar müssen, wenn der Trainer gewechselt wird.

    Damals hatten wir in der Presse ja den Spitznamen: Kaufhaus des Westens, weil es eine solche hohe Fluktuation gab.

    Als die Spieler dann nicht mehr regelmäßig ausgetauscht wurden entstand plötzlich was. Und das ist der Verdienst von Eberls Art, auch wenn viele das bis heute immer noch nicht einsehen.

    Und Bobic soll gewiss nicht den Eberl nachmachen, ich sehe ihn aber beim VfB ähnlich wie Eberl in MG als einen besonnenen Verantwortlichen der Ruhe reinbringt und sich nicht durch die Meiden zum Aktionismus verleiten lässt.

    Und wenn er bzw. der VfB das durchhält wird es auch wieder aufwärts gehen.
     
  20. kleinehexe

    kleinehexe SF-Dschungelkönigin 2011 und PTL-Meister 2015/16

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    Bobic wird auch nicht den Eberl machen, weil der Bobic eben der Bobic ist und nicht vergladbacht wird.

    Ich mache mir keine Sorgen dass der Bobic was nicht durchhält.

    Aber es geht ja hier um den Trainer Labbadia. Und das was er letzte Saison richtig gemacht hat, kann jetzt ja nicht falsch sein.
    Und da es sich um gestandene Profis handelt kann mir auch keiner was erzählen von wegen Labbadia lässt zu wenig Standards trainieren.
    Profis müssten in etwa wissen wie man sich bei Eckbällen verhält.
     
  21. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    Nein, das mit der Gesamtkonstanz nicht, die kriegt man sehr schwer oder gar nicht rein, weil die auch von Externen Faktoren abhängen, die man nur bedingt beeinflussen kann.

    Veh, Babbel und Gross: Tja, so richtig bewiesen haben sie es noch nicht. Am ehesten noch Veh. Aber nach seiner Meisterschaft mit Stuttgart hat er ja auch nicht mehr viel gerissen, aber das lag auch nicht nur an ihm. Aber das ist ein anderes Thema.

    Labbadia hat mich jedenfalls noch nicht überzeugt. Aber ihn rausschmeißen? Finde ich auch noch etwas früh bzw. sehe ich keinen Grund, den Trainer zu entlassen. Stuttgart ist 9ter und die Saison noch lange nicht vorbei.

    Was André schreibt, stimmt schon: Ein Verein braucht ein Leitbild, ein Konzept (oder wie immer man das nennen will) und daran sollten alle arbeiten, dann sind auch Abgänge, egal ob von Spielern, Trainern, Managern am einfachsten zu kompensieren. Aber Schwankungen wird es immer geben. Wäre ja auch langweilig wenn alle Vereine konstant immer den selben Tabellenplatz holen würden. :D
     
  22. André

    André Foren-Capo Administrator

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    Dann versteh es halt weiter so wie Du es verstehen willst.

    Dass Bobic den Eberl nachmachen soll, oder eingegladbacht wird, habe ich überhaupt nirgends geschrieben und fände das ehrlich gesagt auch ziemlich affig.

    Ich habe lediglich einen Vergleich zwischen der Art der beiden gezogen, aber da man sich als Stuttgarter scheinbar in der Ehre gekränkt sieht, wenn man mit der grauen Maus Borussia verglichen wird, ist es mir auch völlig latte.
     
  23. André

    André Foren-Capo Administrator

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    Ne in Stuttgart nicht ...
     
  24. kleinehexe

    kleinehexe SF-Dschungelkönigin 2011 und PTL-Meister 2015/16

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    Sorry, das ist dummes Geschwätz. Ich fühle mich als Stuttgarterin nicht in meiner Ehre gekränktl wieso auch ?
    Ich sehe nur keine Ähnlichkeiten zwischen dem VfB und dem Gladbach vergangener Tage.
    Und wenn du Gladbach als graue Maus bezeichnen willst, bitte. Aber stülp es nicht mir über, danke.
     
  25. kleinehexe

    kleinehexe SF-Dschungelkönigin 2011 und PTL-Meister 2015/16

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    Ich sehe trotzdem keine ÄHnlichkeiten zwischen dem VfB Stuttgart und dem Gladbach vergangener Tage. Sorry.

    Der VfB hat doch ein Konzept. Spare, drin bleibe, und möglichst im oberen Tabellendrittel abschließen, und alle paar Jahre eine Meisterschaft. Ohne Megatransfers.
     
    Zuletzt bearbeitet: 22 Februar 2012
  26. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    Hat auch keiner gesagt. Bobic ist doch lediglich für seine ruhige und besonnene Art gelobt worden, der sich nicht durch Pressekritik fickrig machen lässt und das erinnert den einen eben an Eberl und den anderen an Allofs.
     
  27. diamond

    diamond Well-Known Member

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    Natürlich liegt es auf der Hand, dass beim VFB nicht alles glatt läuft und man viel Trainer verschlissen hat und die Trainer natürlich nicht die Alleinschuld tragen. Aber genauso wenig richtig ist es, daraus den Schluss zu ziehen, dass Labbadia der richtige ist. Es ist eben die Aufgabe des Managements die Situation immer neu zu bewerten und dann zu entscheiden, ob der Trainer der Mannschaft noch weiter hilft. Mainz hat damals überraschend den Aufstiegstrainer Andersen vor der Saison entlassen und im nachhinein, war diese Entscheidung zu 100 % richtig. Eberl hat damals im Grunde zu lange an Frontzeck festgehalten, aber noch rechtzeitig die Reissleine gezogen , bevor seine Treue ihn selbst und den Verein mit in den Abgrund gezogen hätte. Bei Bobic ist es ähnlich, er ist durch das Erlebnis der Rettung des VfB mit Labbadia verbunden, aber dies darf ihn nicht davon abhalten, die Situation neu zu bewerten.

    Strukturen wie man sie in Bremen vorfindet sind die Ausnahme, und auch nur deswegen, weil die handelnden Personen absolute Fachleute sind und einfach passen und immer wieder den Erfolg teilweise garantieren. Nach Rehhagel und vor Schaaf hat Werder genauso mit x Trainer rumprobiert ( Ad de Mos, Dixie Dörner, Magath), bis sie die Formel Schaaf/ Allofs fanden).

    Kurzum: Ein Trainer ist nicht deswegen unschuldig, weil vor ihm viele Trainer scheiterten, dh. Kontinuität auf dem Trainerposten bringt per se keinen Erfolg, entscheidend ist, dass die aktuelle Situation kritisch bewertetet werden muss, und dann ggfls. auch unpopuläre Entlassungen erforderlich sein können.
     
    Zuletzt bearbeitet: 22 Februar 2012
  28. kleinehexe

    kleinehexe SF-Dschungelkönigin 2011 und PTL-Meister 2015/16

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    Nö, zuerst stand da mal der Vergleich VfB : Gladbach vergangener Tage.
    Ist mir aber auch egal, wenn das jetzt in einen Bobic : Eberl-Vergleich umgewandelt werden soll.

    Mir gehts um den VfB.
    Labbadia soll die Saison mal in Ruhe durchspielen.
    Platz 15 reicht mir am Ende.
     
  29. diamond

    diamond Well-Known Member

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    Das kann aber nie und nimmer das Ziel eines Vereines sein, der mit internationalen Profis/ Stars gespickt ist. Das geht komplett an der Realität, und an der Zielsetzung von Labbadia und Bobic vorbei.
    Nach den ersten 9 Spieltagen hat man vom internationalen Geschäft gesprochen, das ist jetzt sicher kein Thema mehr, aber vom Ziel " Nichtabstieg" kann dennoch keine Rede sein, auch wenn man sich natürlich jetzt erstmal da unten befreien muss.
     
    Zuletzt bearbeitet: 22 Februar 2012
  30. Itchy

    Itchy Vertrauter

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    Es sind ohnehin gerade zwei parallele Diskussionen. Einmal um die Befähigung Labbadias zum Trainer mit anhaltender Wirkung, zum anderen um eventuelle Probleme bei Stuttgarts Vereinsführung. Beides überschneidet sich logischerweise, muß aber getrennt betrachtet werden.

    Labbadia, das scheint immer offensichtlicher, ist zu längerfristigem erfolgreichen Arbeiten (noch) nicht in der Lage. Und der Verein an sich hat hinsichtlich seiner Ansprüche einfach zu wenig Geduld. Wie erwähnt, ein, zwei Jahre ohne Anspruch auf mehr als Ligazugehörigkeit, eine homogene Mannschaft zusammenstellen, dann weitersehen.
     
  31. Markus0711

    Markus0711 Well-Known Member

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    Ein Jahr haben wir ja bereits hinter uns und letztendlich ging es in diesem Jahr eigentlich stetig bergab.
    Das Pokalspiel gegen die Bayern werden die meisten von euch gesehen haben. So war (leider) die Mehrzahl der VfB-Spiele.

    Ich bin (wie schon geschrieben) kein Fan von übereilten Trainerwechseln. Aber hier seh ich einfach keine Zukunft, nicht kurz- und auch nicht langfristig :weißnich:
    Dazu kommt die chronische Nichtberücksichtigung der Talente aus der eigenen Jugend, die zweifelsohne da sind und ihren Kurzeinsätzen in meinen Augen durchaus überzeugen konnten. So könnte man möglicherweise eine nachhaltig homogene Mannschaft aufbauen. Ob das mit zugekauften Starspielern von außerhalb geht?
     
    Zuletzt bearbeitet: 23 Februar 2012