Club macht 5,3 Millionen Verlust

Dieses Thema im Forum "Kneipe" wurde erstellt von André, 7 Oktober 2010.

  1. André

    André Foren-Capo Administrator

    Beiträge:
    43.813
    Likes:
    2.735
    Der 1. FC Nürnberg hat für das abgelaufene Geschäftsjahr einen Fehlbetrag in Höhe von 5,3 Millionen Euro ausgewiesen.

    Der Schuldenberg hat sich damit innerhalb von eines Jahres quasi verdoppelt und steht jetzt bei 10, 6 Millionen Euro.

    Noch vor 2 Jahren war der Club nahezu schuldenfrei. Beängstigend sei das nicht, man habe bewusst mehr investiert um in der letzten Saison den Aufstieg zu schaffen, und in diesem Jahr nochmal nachzulegen um die Klasse zu halten, da ein erneuter Abstieg sehr teuer geworden wäre.

    Sportlich hat man die beiden Ziele jeweils in der Relegation erreicht.

    1. FC N
     
  2. Anzeige für Gäste


    um diese Anzeige auszublenden!.
  3. andon

    andon Glubbsau

    Beiträge:
    1.888
    Likes:
    1
    Die eigentliche Geschichte der JHV war aber die Aufsichtsratsnachwahl - siet Mittwoch hat der FCN einen rein hauptamtlichen Vorstand bestehend aus Martin Bader und Ralf Woy und daher wurde der Aufsichtsrat von 6 auf 9 Mitglieder aufgestockt:

    Es gab hier insgesamt elf Kandidaten für die drei Posten. Der FCN hatte drei Kandidaten vorgeschlagen und auf der Homepage vorgestellt, während die anderen Kandidaten diese Möglichkeit nicht hatten, u.a. der von der aktiven Fanszene (v.a. Ultras und Supporters-Club) unterstützte Ralf Peisl. Bemerkenswert ist, dass diese demokratisch höchst zweifelhafte Vorgehensweise von den Anwesenden Mitgliedern übel bestraft wurde und keiner der vom Verein vorgeschlagenen, u.a. der ehemalige Vize-Präsident Siggi Schnieder, in den AR gewählt wurde. Ralf Peisl erhielt dabei mit 606 Stimmen das mit Abstand beste Ergebnis, was die Hamburger Supporters nicht geschafft haben, ist uns hiermit also gelungen, einen echten Fan-Vertreter in den AR zu wählen. Ebenfalls gewählt wurden die beiden fränkischen Unternehmer Hanns-Thomas Schamel (übrigens war dieser sozusagen der Kandidat der dritten großen Fan-Vereinigung, dem Fan-Verband) und Fritz Stahlmann.

    Der Schuldenberg macht schon ein wenig Angst und macht deutlich, dass sich Vereine in unserer Gewichtsklasse erst nach ein paar Jahren Bundesliga wirklich sanieren können. In den 5,3 Mio Miese des abgelaufenen Geschäftsjahres ist aber der Wechsel Dennis Diekmeiers noch nicht einberechnet, dass heißt der aktuelle Schuldenstand ist ein wenig niedriger. Kalkuliert wird für die laufende Spielzeit übrigens - ohne weitere Abgänge - mit einem Plus von 2-3 Mio, also den Diekmeier-Transfer hier wiederum rausgerechnet mit einer schwarzen 0.
     
  4. André

    André Foren-Capo Administrator

    Beiträge:
    43.813
    Likes:
    2.735
    Wenn ich mir die Tabelle anschaue, kann man bisher ja nur sagen: Alles richtig gemacht!
     
  5. andon

    andon Glubbsau

    Beiträge:
    1.888
    Likes:
    1
    Hab mich schon gewundert, was es da wohl Neues gibt.... :)

    Ja, kann man wirklich so sehen, wobei wir nächsten Sommer dann wieder vor ähnlichen Problemen stehen dürften wie diesen Sommer. Wenn die Saison annähernd so weiterlaufen sollte wie bisher, dürfte das auch über die TV-Gelder deutlich für Entspannung sorgen, dazu im Pokal im Achtelfinale, hoffentlich sogar Viertelfinale (oder mehr). Das alles verbessert dann hoffentlich ein wenig unsere Verhandlungsposition mit unsren Jungs und (in 3 von 4 Fällen) ihren Vereinen. Man wird also wieder vor der Frage stehen, zügige Sanierung oder ein bisschen mehr Sicherheit im Tagesgeschäft.

    Bei diesen Überlegungen würde uns ein Abstieg des VfB immens weiterhelfen... ;)