Busattacke!

Dieses Thema im Forum "Fussball Stammtisch" wurde erstellt von U w e, 5 März 2012.

  1. Raul Marcelo

    Raul Marcelo Well-Known Member

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    das sind wieder die ganz großes helden die auf solche ideen kommen:suspekt:
     
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    um diese Anzeige auszublenden!.
  3. Ichsachma

    Ichsachma J'aime soleil

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    Ja mein Gott, klar würden die ein Fahrzeug nach rechts drängenden Fahrzeuge eher zur Mittelleitplanke gedrückt. Aber Du weißt wohl, wie ich's meinte, insbesondere meinte ich nicht, dass die Fahrzeuge absichtlich in den Gegeverkehr gedrängt werden sollten.
     
  4. Ichsachma

    Ichsachma J'aime soleil

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    Eine logischerweise sehr vernünftige Denke; die Vergangenheit hat leider gezeigt, dass jede Seite noch einmal einen draufzulegen vermag.

    Für mich sind Derbys gestorben, soweit meine persönliche Anwesenheit betroffen ist. Ich sage schon lange:

    Das wird kein gutes Ende nehmen.
     
  5. theog

    theog Guest

    :nene: das sind keine fussballfans, sondern Kriminelle...hinter Gittern für 20 Jahre reinschmeissen!
     
  6. Simtek

    Simtek Well-Known Member

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    Die Frage ist aber, welche Möglichkeiten man hätte also was das Gesetz zulässt. Ich kenn mich da ehrlich gesagt nicht aus, ich kann mir aber gut vorstellen, das man keine andere Möglichkeit hatte.
     
  7. André

    André Foren-Capo Administrator

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    Das vermute ich auch ...

    Hier die Stellungnahme des FPMG:

    Ihr macht unseren Sport kaputt
    Dienstag, 6. März 2012

    Fußball ist für uns pure Emotion und die faire, gewaltfreie Unterstützung unseres Vereins eine Herzensangelegenheit. Daher haben die Fans von Borussia Mönchengladbach vor vielen Jahren gruppen- und szeneübergreifend in einer Art „Selbstverpflichtung“ den Borussenkodex entwickelt, um dem Werteverfall in der Gesellschaft und in der Fanszene entgegenzutreten.

    Die positive Stimmung und der Zusammenhalt auch in sportlich schlechten Situationen wie im letzten Jahr beweisen, dass der Borussenkodex funktioniert. Auch der respektvolle Umgang untereinander und gegenüber friedlichen Fans anderer Vereine ist ein Ergebnis dieses Kodex.

    Wir wissen, dass wir nicht alle erreichen können. Insbesondere bei Auswärtsfahrten benehmen sich viele noch oder wieder „unter aller Sau“! Aber fest steht ohne jeden Zweifel: Der überwiegende Teil unserer Szene orientiert sich in seinem Verhalten am Borussenkodex.

    Der aktuelle Angriff der Kölner auf einen Mönchengladbacher Reisebus ist ein krimineller Akt, den wir auf das Schärfste verurteilen und deshalb harte Konsequenzen für diese Straftäter fordern. Ohne der deutschen Rechtsprechung hier vorgreifen zu wollen: Wer im Rahmen einer 100km langen Verfolgungsjagd auf „eine günstige Gelegenheit“ wartet, wer anschließend rot-weiß angestrichene Pflastersteine auf Fans eines anderen Vereins wirft sowie darüber hinaus verschiedenartige andere Waffen zum Einsatz bringt … der gehört dauerhaft aus dem Verkehr gezogen, sprich: in den Knast!!!

    Mit den Geschehnissen nach dem Spiel in Heidenheim ist es nunmehr bereits zum zweiten Mal zu gewalttätigen Übergriffen durch Kölner gekommen, die uns erschüttern und empören.

    Unter der Überschrift „Erhalt der Fankultur“ fand Anfang dieses Jahres in Berlin ein Fankongress statt. Zu den Organisatoren gehörten auch Personen aus dem mutmaßlich für die wiederholten Übergriffe auf Mönchengladbacher Fußballfans verantwortlichen Kreise in Köln. Da wir mit dieser Art der Auslegung von „Erhalt der Fankultur“ nichts zu tun haben woll(t)en, hatte sich die gesamte Borussia-Szene dazu entschlossen, an dem Kongress nicht teilzunehmen. Der aktuelle Vorfall belegt, wie richtig diese Entscheidung war. Der Verein 1. FC Köln hat die verantwortlichen Gruppierungen dazu aufgefordert, sich „intern und öffentlich“ von den Gewalttaten zu distanzieren bzw. sich dafür zu entschuldigen. Wir sind sehr gespannt, was in diesem Zusammenhang aus Köln zu hören sein wird.

    Dass der 1.FC Köln angesichts der neuen Dimension von Gewalttaten durch Kölner in seinem Statement von „Fehlverhalten einzelner Besucher“ spricht und dass das Wort „Straftat“ nicht einmal erwähnt, spricht jedenfalls (erneut) Bände!
    Wir - der Fanprojekt Mönchengladbach Supporters Club - prüfen derzeit gemeinsam mit unserem Rechtsbeistand strafrechtliche Schritte.

    Schwere Vorwürfe erheben wir auch gegen die Deutsche Fußball Liga (DFL) und die Zentrale Informationsstelle Sporteinsätze (ZIS). Wie kann/konnte es zu einer derartigen Spielansetzung kommen??? Zum Unmut vieler Fans werden sämtliche U23-Spiele aus (angeblichen) Sicherheitsgründen konsequent so terminiert, dass kein Fan sie besuchen kann, wenn er zu den Spielen seiner ersten Mannschaft fährt. Kreuzen sich - wie in diesem Fall - bereits zum wiederholten Male Kölner und Mönchengladbacher Reisewege an ein und demselben Tag, spielt die Sicherheit in den Überlegungen der verantwortlichen Funktionäre offensichtlich keine Rolle. Sachbeschädigungen und Körperverletzungen werden dabei billigend in Kauf genommen. Das klagen wir an!

    Die Pauschalbestrafung der vielen friedlichen Fans aller Vereine ist unserer Auffassung nach allerdings auch nicht das richtige Mittel. Von derartigen Forderungen dürfen wir uns alle, die aus Leidenschaft und Begeisterung Woche für Woche gewaltfrei in die Stadien ziehen, nicht den Fußball kaputt machen lassen. Auch wenn viele Anhänger der Borussia nun wie wir selbst verärgert, empört und entsetzt über die Vorfälle sind, gilt es, Vernunft walten zu lassen und nicht alle Fans anderer Vereine über einen Kamm zu scheren. Irgendeine Gegenaktion würde unserem Sport genauso schaden wie das unsägliche Verhalten der Kölner Täter.

    Wir fordern alle friedlichen Fußballfans auf, dauerhaft Zeichen gegen Gewalt im Fußball zu setzen. Wir müssen verhindern, dass den vielen Tausend friedlichen Fußballfans durch Kriminelle dauerhaft der Spaß am Fußball genommen wird.
    Kriminelle Aktionen der Kölner sind in jedem Fall "Wasser auf die Mühlen" der Hardliner bei Polizei und Politik und schaden insofern nicht nur den Angegriffenen (was schon schlimm genug ist), sondern letztlich der gesamten friedlichen Fußballszene in Deutschland. (Achtung, Sarkasmus) Vielen Dank dafür!

    Fanprojekt Mönchengladbach Supporters Club e.V. - Der Vorstand

    Dann am besten noch lautstark skandieren: Fußballfans sind keine Verbrecher .. :lachweg:

    Respekt an die ganzen Köln Fans die sich gestern auf der Borussia FB Seite, für diese Aktion entschuldigt und geschämt haben. Zeigt doch dass es nur eine Minderheit ist, und die meisten einfach Fußball sehen wollen und eine gesunde Rivalität leben wollen, als sich gegenseitig die Köppe einzuschlagen.

    Ich befürchte nur, dass die Aktion jetzt dazu führen wird dass man bei uns in gewissen Kreisen auf Rache sinnt. :isklar:
     
  8. Itchy

    Itchy Vertrauter

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    Ich würde vorschlagen, das Thema aus dem Vereinsforum raus in das allgemeine zu verschieben. Waren zwar Gladbacher betroffen, das Thema ist aber übergreifend in seiner Wichtigkeit.
     
  9. Detti04

    Detti04 The Count

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    Eine Anmerkung zum in der Stellungnahme (und von Andon) erhobenen Vorwurf an die DFL, dass die Terminierung nicht gut war: Ich finde, man kann es auch uebertreiben mit der Ruecksichtnahme auf Rivalitaeten. Es ging hier schliesslich um Auswaertsspiele zweier Mannschaften, die Hunderte Kilometer voneinander entfernt antraten. Wenn sich die DFL jetzt auch noch darum kuemmern soll, dass Fans bei einer Rueckfahrt von einem Auswaertsspiel auf keinen Fall auf Fans eines Rivalen treffen duerfen, dann wird es aber eng fuer saemtliche Klubs in NRW. Bleiben wir beim Beispiel Koeln: Anstatt die verhassten Gladbacher anzugreifen, koennten die Idiotenfans des 1. FC die ebenso verhassten Leverkusener oder Schalker angreifen - sollen diese 4 Klubs dann allesamt zu unterschiedlichen Zeitpunkten oder gar an unterschiedlichen Wochentagen antreten? Irgendwann soll die DFL dann wohl auch noch aufpassen, dass die Fans eines Bundesligisten nicht mit denen eines verhassten Zweitligisten kollidieren... Wie gesagt, ich finde, man kann es mit den Anforderungen an die DFL auch uebertreiben.
     
  10. Zerrwerk

    Zerrwerk Well-Known Member

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    Jeder Verein hat mit dem Problem zu kämpfen, dass sich irgendwelche geistesgestörten Kriminellen unter dessen Banner wie die Berserker aufführen. Problematisch ist es halt dann, und hier finde ich die Ausführungen des FPMG sehr gelungen, wenn ein Verein selbst aktiv verschleiernd bzw. aktiv kriminell agiert. Die so oft erwähnte Gladbacher Zaunfahne konnte, und das kann man drehen und wenden wie mal will, nicht ohne das Wissen mehrer vom Verein FC Köln angestellter bzw. für die Sicherheit beauftragter Personen ins Stadion geschmuggelt werden! Nicht bei dem medialen Vorlauf, wo genau damit gerechnet werden musste – und vor allem nicht bei der Größe der Fahne. Der Diebstahl, also das Fehlverhalten Einzelner wurde im Moment als die Fahne im Kölner Block auftauchte, zu einem kriminellen Akt – und zwar aktiv geduldet bzw. unterstützt von Menschen, die ihren Lohn direkt oder indirekt vom FC Köln beziehen. Das ist schon grenzwertig!

    Vor allem wenn kausal aus dieser Tat dann dutzende Gastwirte in MG unter der Prohibition leiden mussten – und, wundern würde es mich nach dem Busvorfall nicht, beim kommenden Derby neuerlich müssen.

    In dem Moment wo der Verein FC Köln ungefragt medial verlauten lässt, dass er nicht gedenkt die kriminelle Vereinigung Wilde Horde zu verbieten oder auszuschließen, dürfte er sich da auch juristisch angreifbar gemacht haben. Wäre ich Gastwirt, dem der Ausschank von Alkohol untersagt wird, würde ich den Verein FC Köln jedenfalls auf Schadensersatz verklagen, da dieser eine kriminelle Vereinigung hofiert und unterstützt, die Urheber von wiederholten Gewalttaten schlimmster Natur ist!
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 10 September 2013
  11. André

    André Foren-Capo Administrator

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    Das Kölner Fanprojekt hat jetzt auch Stellung bezogen, und das finde ich sogar sehr gut:


    Wo liegen die Grenzen?

    Stellungnahme zu den Vorkommnissen rund um das Spiel des 1. FC Köln am vergangenen Sonntag gegen Hoffenheim.

    Sonntag, 4. März 2012, Sinsheim. TSG Hoffenheim – 1. FC Köln, Endstand 1:1, Tore durch Compper und Podolski. Soweit die Fakten zu einem eher mäßigen Bundesligaspiel. Nicht mehr und nicht weniger wäre nach dieser Partie erwähnenswert gewesen. Doch gehören zu einem Bundesligaspiel auch Fans. Und ebendiese, wenn man sie denn noch so bezeichnen mag, sorgen für die eigentlichen Schlagzeilen. Da stellt sich die Frage: Wo liegen die Grenzen?

    Der Vorfall, oder eher die Tat, auf dem Rückweg von Sinsheim, erreicht leider eine weitere, ungeheuere und nicht vorstellbare Dimension des Fandaseins: Mehrere Autos bzw. deren Insassen nötigen einen Fanbus aus Mönchengladbach von der Autobahn abzufahren und attackieren diesen auf dem Rastplatz mit Backsteinen und anderen gefährlichen Gegenständen. Es entsteht ein immenser Sachschaden, zum Glück gibt es keine Verletzten. Doch werden hier gleich mehrere Straftatbestände erfüllt!

    Worte wie Emotionalität und Leidenschaft sind an dieser Stelle völlig unangebracht und können die Tat nicht rechtfertigen. Auch wenn es sich um Fans des größten Rivalen handelt, ist ein solches Verhalten nicht tolerierbar. Die Gesundheit der Businsassen wurde in Gefahr gebracht und ein schwerer Unfall billigend in Kauf genommen. Denn wohl niemand mag behaupten, dass eine solche Situation noch kontrollierbar ist. Jeder Fan, der sich einmal in die umgekehrte Lage versetzt, wird zu dem Ergebnis kommen, dass er selber nicht Opfer eines solchen Angriffs sein möchte.

    Wir verurteilen diese Tat auf das Schärfste und entschuldigen uns, ebenso wie der 1. FC Köln, bei Borussia Mönchengladbach, deren Fans und unseren Kollegen des Fanprojekt Mönchengladbach Supporters Club e.V. für das Verhalten dieser „Mitreisenden“.

    Wie mittlerweile bekannt ist, sind auch Mitglieder der Wilden Horde unter den Tatverdächtigen. Wir fordern daher ein deutliches Signal des 1. FC Köln und erwarten von dem FanClub eine diesbezügliche Neuausrichtung. Es muss gewährleistet werden, dass kriminelle Mitglieder keinen weiteren Zugang zur Gruppierung haben! Außerdem müssen innerhalb der Führungsriege des FanClubs Maßnahmen getroffen werden, die zukünftig zur Einhaltung der Rechtsordnung und gewisser sozialen Mindeststandards im Umgang miteinander und auch der gegnerischen Fans führen.

    Unter den Tatverdächtigen befinden sich nach momentanem Kenntnisstand neben eingetragenen Vereinsmitgliedern des 1. FC Köln auch Mitglieder des Fan-Projekts. Gegen diese Personen werden wir ebenso ein Vereinsausschlussverfahren einleiten.

    Es muss auch im Interesse der „aktiven Fanszene“ sein, dass die Fans aus Köln nicht weiter in Mitleidenschaft gezogen werden. Der Ruf ist spätestens nach dem Übergriff auf Polizisten sowie Mitarbeiter der Kölner Sportstätten im vergangenen Jahr und diverser Verstöße in fremden Stadien, auch am vergangenen Sonntag, mehr als nur angekratzt. Es ist kein Geheimnis, dass ein Geisterspiel nicht mehr als ausgeschlossen gilt. Dies ist zu verhindern und gleichzeitig muss das Image der überwiegend friedlichen und dennoch leidenschaftlichen Fans wieder in das richtige Licht gerückt werden.

    Die Antwort auf die Ausgangsfrage lautet demnach: Die Grenzen sind längst überschritten!

    Köln, 6. März 2012

    Fan-Projekt 1. FC Köln 1991 e.V.
     
    Zuletzt bearbeitet: 10 September 2013
  12. André

    André Foren-Capo Administrator

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    Genau diesen Anspruch erhebt die DFL aber für Ihren Spielplan, zumindest wird das regelmäßig erklärt wenn der neue Spielplan rauskommt, dass man genau auf sowas achtet.

    Und Köln - Schalke kannste nicht ernsthaft mit Köln - Gladbach vergleichen. Erstens ist die Intensität ne ganz andere, und aufgrund der letzten Jahre auch die Vorgeschichte eine völlig andere.
     
  13. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Ich find's ja jämmerlich, dass nun mit ins Feld geführt wird, die Spielansetzung wäre "ungünstig" und hätte das erst ermöglicht.

    Geht's noch?

    Kriminelle planen einen Überfall von längerer Hand und führen ihn dann durch und dann war's die ungünstige, örtliche Spielansetzung.

    Fällt für mich unters übliche Geflenne der Fußballorganisationen, die nicht raffen wollen, dass sie ein Riesenproblem in ihren Reihen mitschleppen.
     
  14. André

    André Foren-Capo Administrator

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    Grundsätzlich bin ich ja bei Dir. Ich würde in erster Linie auch nicht die DFL hierfür verantwortlich machen.
    Verantwortlich sind wie Du schon richtig schreibst, diejenigen die das gemacht haben und vermutlich schon vorher geplant haben. Die hätten sich ja auch so verabreden können, hätten nen Ausflug ins Technikmuseum nach Sinsheim gemacht und dann auf dem Rückweg ebenso zugeschlagen.
     
  15. derblondeengel

    derblondeengel master of desaster

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    Es mag kriminelle Elemente innerhalb der Wilden Horde geben, aber deswegen ist der gesamte Haufen noch lange keine kriminelle Vereinigung...:vogel:

    Das in MG kein Alk ausgeschüttet werden darf beim Derby liegt sicherlich nicht nur an den Gästefans, bei den Gladbachern Ultras dürfte es ausreichen ähnlich minderbeschränkte geben wie bei den Arschgeigen die den Bus attackiert haben.

    Die Vollidioten können sich gerne gegenseitig die Schädel einschlagen, insofern sie das irgendwo im "Wäldchen" machen und dabei keine Außenstehende zu Schaden kommen.
     
  16. andon

    andon Glubbsau

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    André kam mir jetzt zuvor, dennoch kurz: hundertprozentig ausschließen kannste sowas natürlich nicht, aber der Spielplan sowie die Ansetzungen an einzelnen Spieltagen werden laut DFL genauestens mit der Polizei abgesprochen, um den "Fußballbetrieb" von vornherein so sicher wie möglich zu gestalten. Zwei rivalisierende Vereine bei nur 4 Mannschaften im Süden am gleichen Tag in diese Richtung zu schicken, ist zumindest gewagt, zumal sie ab Frankfurt ungefähr 250 km gemeinsame Strecke haben, also auch ohne die Anwesenheit einzelner irrer Gewalttäter spätestens an einem Rasthof Gefahr droht. Die rot-weißen Steine sind für mich quasi ein Beleg dafür, dass diese Ansetzung eine Einladung für Verbrecher war. Gladbach ist zwei Stunden früher in Nürnberg fertig, braucht ca. 1,5 h länger zum "Treffpunkt", dazu kommt, dass die Täter mit Privatautos unterwegs waren, also defintiv schneller sind als ein Bus, da brauchts also nicht mal viel Aufwand.

    Seit Würzburg wird keiner mehr bei der DFL auf die hirnrissige Idee kommen, FCB und FCN gleichzeitig in den Westen zu schicken, warum dann hier zwei ähnlich verfeindete Vereine gleichzeitig in den Süden? Ne Teilschuld sprech ich DFL und DFB zu, davon lass ich mich nicht abbringen. Aber natürlich können die nicht mit einer geplanten, an Gewaltbereitschaft kaum zu übertreffenden Tat, rechnen.
     
  17. Detti04

    Detti04 The Count

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    Das Werfen von urin- und kotgefuellten Bechern war dann wohl ein Freundschaftsbeweis der Koelner, nehm ich an.
     
  18. Detti04

    Detti04 The Count

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    Das ist vermutlich kein Problem, weil diese beiden Klubs sich mit ihren Heimspielen abwechseln, also so wie z.B. Schalke und der BVB oder vermutlich auch Hamburg und Bremen. Aber was machste, wenn Du nicht nur 2 Vereine auseinanderhalten musst, sondern 3 wie Koeln, Gladbach und Leverkusen? Oder gar 4, weil es ja auch noch Duesseldorf gibt? Und sich Fans des einen oder anderen dieser Vereine im Zweifelsfall auch noch gerne mit anderen Nachbarn anlegen? Es ist ein ziemliches Glueck fuer alle Beteiligten, dass Duisburg und Bochum aus Schalker und Dortmunder Sicht ziemlich egal sind, sonst gaebe es da naemlich dauernd Rabatz. Mal ganz davon abgesehen, dass man unter dem Aspekt der Sicherheit froh sein kann, dass RWE keine Rolle mehr spielt.
     
  19. andon

    andon Glubbsau

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    Mir ist klar, dass es im Westen schwerer ist und das habe ich auch eingeräumt, aber folgende drei einfache Punkte:
    - Leverkusen und Gladbach gleichzeitig auswärts spielen zu lassen, dürfte weniger problematisch sein.
    - wenn ich Köln und Gladbach schon gleichzeitig ausäwrts spielen lassen, versuch ich über die Saison möglichst gut, dass sie nicht in die gleiche Richtung müssen.
    - wenn sie doch einmal in die gleiche Richtung müssen, versuch ich zumindest, sie nicht am gleichen Tag fahren zu lassen.

    Zumindest letzteres wäre an vergangenem Spieltag kein Problem gewesen.
     
  20. KGBRUS

    KGBRUS SF Dschungelkönig 2016

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    Das hat nichts mit den Spielansetzungen zu tun und vermutlich würden wir, wenn auch noch die Anreiserouten zu den Spielen mit berücksichtigt werden, gar keinen Spielplan mehr zu Stande bekommen.
    Das liegt einzig uns allein in den Vollidioten begründet, die das anstellen. Aber Zerrwerk hat es schon richtig erwähnt, der Umgang einiger Angestellter des 1.FC Köln mit der Wilden Horde ist mehr als grenzwertig. In irgendeiner Form fallen Mitglieder der Wilden Horde immer auf. Und da ist es dann von Vereinsseite "nicht Glücklich" denen auch noch ein Plattform zu bieten. Hat Prinz Poldi nicht auch von denen mal ne Kapitänsbinde getragen? Auch die BMG Ultras sind mit Sicherheit keine Engel. aber der Umgang von BMG mit denen ist ein Anderer wie 1. FC mit der Horde
     
  21. walter1603

    walter1603 Ein Delbrücker Fohlen

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    Ich weiß nicht ob es jetzt richtig ist, jetzt gegeneinander aufzurechnen, wer die schlimmeren Idioten im Haus hat. Es geht einfach nicht, das der Eine so mit dem Anderen umgeht.

    Ich gehe doch z.b. nicht einfach zu meinen Nachbarn, wenn er mit seiner Familie zu Hause am Tisch sitzt, uns schmeiße Steine durch sein Fenster.

    Die Aktion von Sonntag war für mich "Jagt auf Menschen ohne Grund". Und wer soetwas macht, egal aus welchen Lager, Egal wer da mehr oder wer da weniger Rüpel in den Reihen hat, ist zu bestrafen.

    Durch solche Aktionen wird die Fangemeinschaft in der Öffentlichkeit obendrein noch schwer belastet.

    Ich hoffe nur das die Verantwortlichen, Fanbeauftragten und Sicherheitsexperten es hinbekommen, das wenn die Kölner bei uns zu Gast sind, es zu keinen übergriffen auf Kölner Fans kommt. Und unseren Kölner Gästen kann ich nur den Rat geben sich ruhig zu verhalten.

    Mit gesunder rivalität das sportliche genießen, so macht es Spaß...Und nicht mit Gewalt aufeinander losgehen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 7 März 2012
  22. Simtek

    Simtek Well-Known Member

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    Na ja, es geht auch nicht nur darum, das hier 2 Fangruppen aufeinader losgegangen sind und sich nur gekloppt haben. Das wäre so traurig wie es ist - leider nichts besonderes und kann wohl bei jeder Fanngruppierung passieren.
    Es geht darum, welches Ausmass das ganze hier erreicht hat. Hier haben sich ja nicht nur 2 Fangruppen "die Fresse poliert" (nicht das ich das o.k. finde, ganz klar!!!). Nein, hier fliegen Steine, die vorher in Vereinsfarben "dekoriert" wurden, hier wird ein Buss von der Strasse gedrängt, ohne Rücksicht darauf, dass Unbeteidigte reingezogen werden.
    Sorry, das ist soetwas von krank - da muss man Angst haben, das irgendwann auch mal zu Schusswaffen gegriffen wird.
     
  23. Dilbert

    Dilbert Zynischer Querulant

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    Wenn ich jetzt schreibe, was man meiner Meinung nach mit dem Pack machen sollte... Ich lass es lieber.
     
  24. Ichsachma

    Ichsachma J'aime soleil

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    Wilde Horde Cheffe soll ein Fahrzeug gesteuert haben.

    Dann macht's mal gut.

    Edith Qualle: Ultra-Chef soll beim Hooligan-Überfall ein Fahrzeug gelenkt haben | DerWesten
     
    Zuletzt bearbeitet: 8 März 2012
  25. andon

    andon Glubbsau

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    Wenn ich schreibe, dass zur Planung der Tat regelrecht eingeladen wurde, verharmlose ich doch nichts. Was diese Verbrecher da abgezogen haben ist und bleibt das Letzte.

    Wenn man liest, dass der Capo der Wilden Horde dabei war, sollte man den erstmal wegen Gründung einer terroristischen Vereinigung weg packen. Klingt übertrieben? isses auch, aber die Gefahr anderer Gruppen wird oft an deren führenden Köpfen festgemacht, hier trachtet der führende Kopf einer Gruppe nach den Leben einer anderen Gruppe. Dürfte also nicht mehr weit weg sein von der Definition für Terrorgruppen.
     
  26. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    Die Wilde Horde dementiert erst mal: wilde.horde.1996

    Etwas halbherzig, wie ich finde.
     
  27. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Was sollen's auch groß schreiben?
    Die wissen ja selber nix bzw. halten halt die Klappe, weil die Polizei grad anklopft.
     
  28. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    Ja, mal sehen ob ersteres oder doch eher zweiteres.
     
  29. andon

    andon Glubbsau

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    Wenn man weiß, wie solche Gruppierungen sonst auf jedwede Anschuldigung reagieren, ist das fast schon ein Schuldeingeständniss, so kleinlaut ist das.
     
  30. derblondeengel

    derblondeengel master of desaster

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    Distanzieren scheint man sich von der Tat anscheinend auch nicht wirklich. Was für ein Loser-Haufen...
     
  31. André

    André Foren-Capo Administrator

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    Und als Konsequenz auf die unbefriedigende Stellungnahme der Horde hat der FC Ihnen nun alle Privilegien entzogen:

    1. FC Köln | "Wilde Horde 1996" verliert alle Privilegien