Bruchhagen: Champions League Kohle unter allen Clubs aufteilen!

Dieses Thema im Forum "Fussball Stammtisch" wurde erstellt von André, 14 August 2013.

  1. André

    André Foren-Capo Administrator

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    Heribert Bruchhagen will die Dominanz des FC Bayern München eindämmen. Er findet es nicht gut, dass die Champions League Teilnehmer die Meisterschaft unter sich entscheiden, deshalb hat er nun einen Plan: Die Einnahmen aus der Champions League sollen unter allen Bundesliga Clubs verteilt werden.

    Bruchhagen in der SportBild: "Es geht nur so, wie es selbst Uli Hoeneß schon mal angedeutet hat: Man muss bereit sein, sich selbst zu beschneiden. Vereine wie der FC Bayern müssten Teile der Champions-League-Gelder an ihre Ligen abgeben."

    Eintracht-Boss fordert Solidarbeitrag: Bruchhagen fordert Aufteilung von CL-Prämien - Sport Fussball Bundesliga

    Gute Idee, nur wird man davon in München nicht gerade begeistert sein. :floet:

    Aber Fakt ist, die Bundesliga droht jeglichen Reiz zu verlieren. Keine Stimmung mehr, und jetzt auch bald kein sportlicher Wettbewerb mehr. Da ist ja selbst Hallenhalma interessanter. Ob die Forderung nun richtig oder falsch ist, Fakt ist, dass die Kluft zwischen CL-Clubs und dem Rest viel zu groß geworden ist.
     
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  3. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Deswegen ja: Eine permanente Europaliga her, die aus den nationalen Ligen ausgegliedert ist.

    Dann hat jeder was er will: Die einen gleich besetzte Ligen und die anderen permanenten "Clash of the titans" in der Superliga.
     
  4. André

    André Foren-Capo Administrator

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    Wäre zumindest eine Idee. Und auch wenn es schwierig ist alle unter einen Hut zu bekommen, die Probleme gibt es in den anderen Ligen ja auch, also könnte man das ganze wesentlich globaler anpacken.
     
  5. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    V.a.: Was soll nach dem Bruchhagenschen Vorschlag schon groß spannender werden?
    Bayern gibt von knapp 60 Millionen CL-Einnahmen meinetwegen die Hälfte ab, der BVB auch, also bekommen dann 16 andere ca. 4 Millionen Euro mehr und die Einnahmen des FC Bayern schrumpfen um 30 Millionen auf "nur" knappe 400 Millionen und die des BVB auf "nur" gute 200 Millionen.
    Das löst doch nicht das Problem der immer weiter auseinander gehenden Schere.
     
  6. osito

    osito Titelaspirant

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    Dann sollten die Bayern ihr gesamtes Vermoegen unter den BL-Mannschaften aufteilen, und hinterher werden sie noch der Bestechung bezichtigt. Dann sind sie ganz weg, und wir koennen von vorne Anfangen.:lachweg::lachweg::lachweg:
     
  7. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Da ist sich sicher die gesamte Liga einig: Pecunia non olet :D
     
  8. U w e

    U w e Borussia Mönchengladbach Moderator

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    Alles was im Profifussball/Sport etwas mit Solidarität (im Bezug auf Meisterschaften) zu tun hat wird scheitern.
     
  9. faceman

    faceman Europapokal-Tippspielsieger 2015

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    Also bei aller Liebe, auch wenn ich für Solidarität bin, aber das ist doch wohl Unfug. Wer das Geld verdient, dem gehört es. Das Problem ist doch nicht die Höhe des Geldes, was dort verdient wird. Das Problem ist doch vielmehr, dass man dort soviel verdienen kann und in anderen Wettbewerben vergleichsweise nichts zu holen ist. Verringert man diesen Abstand wird man schon kurzfristig ganz andere Margen haben, ohne das man an das Geld anderer ran muss. Es ist wie immer, ein Systemproblem. Nur solange dies so existiert, solange wird es diese Klassenunterschiede geben.
     
  10. uwin65

    uwin65 Tippspiel Europapokalsieger 2014

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    Man kann ja gleich alle Einnahmen in einen Topf schmeißen und durch 18 teilen:D Sorry, aber Bruchhagen hat sie doch nicht mehr alle. So löst man doch die Problematik nicht. Was wir jetzt haben ist halt das Ergebnis der Abschaffung des alten Systems. UEFA Cup, Pokalsieger und Landesmeister. Da hatten viele Vereine die Chance gut Kohle zu machen, zumal alles im K.O. System ablief. Die Zeiten sind vorbei. Allerdings bezweifele ich, dass die Einnahmen dann so groß wären wie jetzt. Die Fernsehanstalten zahlen ja nun mal auch deshalb, weil sie viele Topspiele garantiert haben. Lässt sich halt besser verkaufen. Früher gab es halt dann doch, zumindest vom Papier her, häufiger die Duelle der Namenlosen. Wobei ich dennoch dafür wäre das alte System wieder einzuführen:top:
     
  11. faceman

    faceman Europapokal-Tippspielsieger 2015

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    Natürlich wären die Einnahmen dann nicht so gross, dann wären aber auch die Gehälter nicht mehr so groß, die Ablösesummen nicht usw. Zudem könnte man die Gelder breiter gefächert verteilen und hätte so einen realistischeren sportlichen Wettkampf. Hier im Fussball ist doch nun endlich deutlich, wohin die Branche eine starke Lobbyarbeit, im Gegensatz zum gesunden Menschenverstand, führt. Das ganze könnte man 1:1 auf unsere Gesellschaft umlegen. Sieht dort ganz genauso aus.
    Aber und das ist das Wesen dieses Sport-/Gesellschaftssystems, das was ich habe reicht nicht. Es müssen neue Märkte erschlossen werden. Egal wie, egal zu welchem Preis. Und wenn der Preis jener ist, dass ich dann unumschränkter Marktbeherrscher bin (Bsp. Bayern), dann ist das eben so. Die anderen kann ich dann zwar mit Solidaritätsbekundungen überschütten (Freundschaftsspiele), aber das System zu ändern, würde heissen, dass bei mir die Umsatzzahlen nicht nur stagnieren, sondern einbrechen. Logisch, dass mein Gewinn dann auch anders aussieht. Heisst, ich müsste dann wieder meine Lobbyarbeit verstärken.

    Warum zum Geier können jene, die nicht zu den ganz großen zählen, sich nicht einfach zusammenschliessen und die ihrige Lobbyarbeit vorantreiben? Da kommt der Bruchhagen mit so einem Unfug, statt Scharen von anderen Präsidenten und Vereinsoberen um sich zu scharen und dann mal in geballter Front vorzugehen?
     
  12. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    Eine gute und richtige Idee, die schon von anderen vorgetragen wurde (siehe: http://www.soccer-fans.de/fussball-...a-muss-vor-dominanten-vereinen-schuetzen.html). Aber mmn ist es nun schon zu spät. Die Schere ist schon zu weit auseinandergeklafft, als dass eine Umverteilung der CL-Kohle jetzt noch groß etwas ändern würde. Die 50+1 Regel zementiert dies noch zusätzlich.

    Die reichen Clubs und CL-Abonennten finden das natürlich blöd, aber sie schneiden sich ins eigene Fleisch. Die Liga wird immer langeiliger, daher laufen auch die PR-Maschinen immer heißer, um uns jeden Pups als ach so spannend zu verkaufen. Das wird aber auch nicht mehr lange funktionieren. Wenn die Tabelle nur noch die Etats der Clubs wiederspiegelt, wird das Interesse immer mehr nachlassen. So sägt die Liga den Ast ab, auf dem sie sitzt.

    ruperts idee finde ich schon seit längerem gut:
     
    André und Catweezle gefällt das.
  13. faceman

    faceman Europapokal-Tippspielsieger 2015

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    Ichj denke bei einer Euroliga fängt das ganze nur von vorne an. Da treffen sich dann zwar die finanzstärkeren, aber auch da wird es dann sowohl sportlich, als auch finanziell Gewinner und Verlierer geben. Natürlich nicht sofort, sondern auch das ist nur eine Frage der Zeit. Und natürlich erheben die, die dann oben stehen einen grösseren Anspruch auf die zu verspielende Kohle. Das macht den Fussball dann auf eine Zeitspanne x vollends kaputt.
     
  14. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Die gibt's ja immer und das ist ja auch mit der Reiz des Ganzen. Eine Liga der totalen Sicherheit schaut sich tatsächlich niemand an.
     
  15. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    Nur ist es eben zunehmend so, dass immer dieselben gewinnen, weil die das meiste Geld haben und kriegen. Wer will sowas sehen?

    Sportlichen und finanziellen Gewinn zu koppeln ist ein Teufelskreis, der dazu führt, dass der sportliche Wettstreit durch den finanziellen Übervorteil bereits entschieden ist.
     
  16. faceman

    faceman Europapokal-Tippspielsieger 2015

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    Sicher nicht, die totale Sicherheit gibt es nicht. Kann es auch gar nicht und fordere ich ja auch gar nicht. Ich bringe die weit gefächerte Verteilung von Kohle ins Spiel. Das Desaster fing doch mit der Einführung der CL an. Diese wurde aufgewertet, die Euroleague (UEFA-Cup und Pokal der Pokalsieger) abgewertet und ein Landespokal hat mittlerweile ja nur noch einen symbolischen Wert. Das was jetzt gerade abläuft gerät eben aus den Fugen und wird über kurz oder lang in sich zusammenbrechen. Es gibt halt kein ewiges Wachstum. Und wenn schon Umverteilung gefordert wird, dann doch aber bitte mit Sinn. Ein Team wie Freiburg hat doch heute quasi gar keine Chance sich jemals dauerhaft in der CL zu etablieren. Und in der Euroleague zu spielen ist ja mittlerweile fast ne Bestrafung. Will man den Sport auf Dauer weiter haben, dann wäre ne Trennung zwischen herkömmlichen Teams und einer Europaliga früher oder später das Aus. In die einen würde nicht mehr in dem Maße investiert werden, was wiederum zum Interessensrückgang (=Umsatzrückgang=Investitionsrückgang) führt und jene noch kleiner macht. Die anderen machen sich dann eben in einer Liga gegenseitig solange fertig, bis es wieder Gewinner und Verlierer gibt und dann wieder durch Lobbyisten Forderungen gestellt werden, die früher oder später befriedigt werden.
     
    Zuletzt bearbeitet: 14 August 2013
  17. Fussballer

    Fussballer Well-Known Member

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    Wir können auch die Liga ganz neu nach dem Comunio-Prinzip ordnen.
    Jeder Verein bekommt X Spieler zugelost und 20 Millionen zum Ausgeben.

    Nee was ein Quatsch-Vorschlag vom Bruchhagen. :staun:
     
  18. André

    André Foren-Capo Administrator

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    Gleichheit wäre auch doof, weil es dann ja keine Außenseitersiege mehr gäbe, über die man sich freuen kann. ;)

    Trotzdem sollte man sich mal gemeinsam an den Tisch setzen und Lösungen erarbeiten wie man die Schere kleiner macht. Das wäre nicht nur im Sinne der kleinen Vereine, sondern auch im Sinne der Großen.
     
  19. Peter Herter

    Peter Herter Erfahrener Benutzer

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    3Pokalwettbewerbe wie früher,Landesmeistercup,Uefa und Pokalsieger und dann alles wieder im gepflegtem Ko Modus von anfang an,dann höht auch für viele Clubs der Ablösewahnsinnauf und wir kehren wieder zur normalität ein,die Geldbeschaffungsmaschine hätte versiegt.
     
  20. Schalke-Königsblau

    Schalke-Königsblau Derbysieger 2012/13

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    Erstmal kommts nicht so wie der Bruchhagen sich das wünscht, ausserdem haben gerade die Bayern keine Probleme an weitere fette Gelder zu kommen. Die sogenanten Sponsoren würden es richten. In dem Fall ist auch VW da bekanntlich dick im Geschäft und gebefreudig. Stadler....Winterkorn.... .
    Aber halt nicht nur VW.Die Bayern sind die Meister der Sponsorengewinnung und der Vermarktung. Auch da sind sie dominant.

    Da würden auch weniger CL - Gelder nix .......eindämmen.
     
  21. bayer04_princess

    bayer04_princess Well-Known Member

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    Also immer hat der Bruchhagen was zu meckern. :isklar: Aber vielleicht hat ihm die unangenehme hohe Niederlage gegen die Hertha nicht geschmeckt. :D
     
  22. Detti04

    Detti04 The Count

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    Da kann der Heribert ja mal mit gutem Beispiel vorangehen und das eigene EL-Geld unter dem Rest der Liga verteilen. Wird dann fuer ihn zukuenftig leider schwerer werden, Vereine wie Freiburg leer zu kaufen.
     
  23. Simtek

    Simtek Well-Known Member

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    Muss die Eintracht nach Bruchhagens Vorschalg eigentlich auch einen Teil der Gelder, die man diese Saison in der EL einimmt an Augsburg, Braunschweig und Nürnberg abgeben? :gruebel:


    Edit: Detti war schneller. :D
     
  24. Schröder

    Schröder Problembär

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    Wenn du Bayern und Dortmund aus der Bundesliga rausnimmst und in die Superliga packst, werden die Einnahmen der anderen Vereine einbrechen. Bayern und Dortmund garantieren jedesmal ein ausverkauftes Stadion und die TV-Anstalten werden sich um die neue Super-Liga überbieten und für die Bundesliga bliebe nicht mehr viel übrig, zumal 2 der wichtigsten Zugpferde weg sind. Dafür wären Bayern und Dortmund stärker noch als jetzt in der Lage, den anderen Vereinen die besten Spieler abzukaufen. Deutsche Nationalspieler bei anderen Vereinen wird es dann nicht mehr geben. Außerdem: Wie sollen die Meister sich dann noch als "Deutscher Meister" feiern lassen, wenn die beiden stärksten deutschen Teams am Wettbewerb nicht teilgenommen haben? Allein schon die Interviewfrage: "Hätten sie die Meisterschaft auch bei Teilnahme der Münchener und Dortmunder gewonnen?" verdirbt doch jedem Meister die Laune. Das Ganze hätte in etwa so viel wert wie jetzt die "Meisterschale" der 2. Liga.

    Beim Geld muss man natürlich ´ne Lösung finden.
     
  25. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Das wäre ja genau der Witz der Sache: Die nationale Liga hat viel weniger Geld zur Verfügung und wäre vielleicht somit ausgeglichener, spannender, sportlicher, was weiß ich - ich wiederhole ja auch nur, was hier öfter vorgebracht wird, woran es der Bundesliga zu mangeln droht oder schon magelt.
    Die Superligateilnehmer können sich um die Multimillionen balgen und aus.

    So isses immer nur ein witzloses Bröckchen verteilen: Dann kriegen halt die anderen 14, 15, 16 ein paar Scheinchen, die ihnen die Großen gnädig rüberwerfen und weil die dann auch noch auf alle verteilt werden, hilft's keinem weiter.
     
  26. Schröder

    Schröder Problembär

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    Mit diesem viel weniger Geld kannste aber die neugebauten Stadien nicht finanzieren. Und die noch laufenden Spielerverträge erst Recht nicht. Und da die Meisterschaft eh witzlos wird, wenn die 2 stärksten Teams nicht dabei sind, kann man doch alles so lassen wie es ist und sich dann halt als 3. im Ziel mit dem Titel "Best of the Rest" krönen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 19 August 2013
  27. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Dann sollte man sich vielleicht von dem Gedanken verabschieden, dass sich eine etablierte Fußballunterhaltungsshow mit den Adjektiven "ausgeglichen", "gerecht", "für alle sportlich spannend" verbinden lässt; dann braucht's eben die großen Brocken, die den Kleinen immer wieder ein bisschen was hinwerfen.
     
  28. Schröder

    Schröder Problembär

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    Von dem Gedanken hab ich mich schon vor 10 Jahren verabschiedet.
     
  29. André

    André Foren-Capo Administrator

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    Na das hat ja gedauert.

    Rumenigge: "Ich denke an Rudi Völler und seine Aussage, wir würden den Rest der Liga erdrücken. Und ich denke an Heribert Bruchhagen mit seiner unsäglichen Schnapsidee, den Champions-League-Teilnehmern in die Kasse zu greifen, zum angeblichen Wohl der Liga. Ich wiederhole es gern: Es gibt einen Solidarpakt im deutschen Fußball, der unter anderem besagt, dass sich der FC Bayern der zentralen Vermarktung der TV-Rechte unterwirft, und zwar zu seinen finanziellen Lasten. Das ist der Länderfinanzausgleich des Fußballs. Die Forderung von Bruchhagen empfinde ich als Infragestellen dieses Solidarpaktes."

    Bundesliga - Rummenigge schlägt zurück - Yahoo! Eurosport
     
  30. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    "Die Forderung von Bruchhagen empfinde ich als Infragestellen dieses Solidarpaktes."

    Hä?

    Ist schon klar, was Rumgenippe meint. Wenn jemand unsere CL-Kohle will, dann steigen wir aus der Zentralvermarktung aus (Kirch gibt es nämlich leider nicht mehr, der uns 20 Extra Mio an der Zentralvermarktung vorbei in die Tasche gesteckt hat.)

    Typisch Bayern: Drohen statt Argumente. Aber gute Argumente gibt es ja auch gar nicht. Bleibt also nur Drohen.

    Geht es so weiter, dann tschüss Bundeliga! Da wird sich dann auch die FCB Steuerhinterzieher AG umgucken, wenn Fußball so langweilig geworden ist, dass es keiner mehr sehen will.

    Wenn Schalke übrigens diese Saison aus der CL rausfliegt, dann geht die Schere wohl noch weiter auf, weil einer der wenigen Vereine, der noch einigermaßen nach oben den Anschluss halten können, finanziell raus ist aus der oberen Etage.

    Oder findet ihr sowas spannend?
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  31. uwin65

    uwin65 Tippspiel Europapokalsieger 2014

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    Jetzt stellt der Rummenigge sich aber auch an. Nur weil die Bayern, neben dem Verzicht auf die Kohle für die Einzelvermarktung, jetzt auch noch die Einnahmen aus der Champ-League abgeben sollen. Gut, dann hätte man halt einen weiteren großen Nachteil gegenüber Barca, Real Madrid, Manchester United und und und. Aber wichtig ist doch der Solidargedanke. Die einen holen die Kohle rein, die anderen kriegen sie in den A... geschoben.