Bierhoff Nachfolger von Hoeneß beim FCB?

Dieses Thema im Forum "Kneipe" wurde erstellt von Rossi, 5 November 2008.

  1. Jogi-Fan

    Jogi-Fan Well-Known Member

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    Oliver Bierhoff ist ein kollegialer Mitarbeiter beim DFB, der immer positive Arbeit geleistet hat und hat zur Entwicklung des deutschen Fussballs beigetragen, mit Klinsmann, Löw usw. .

    Weshalb sollte er nicht für den FC Bayern München als Manager mal arbeiten? Natürlich hat er kein so tolles Image wie ein Uli Hoeneß. Aber das brauch er auch nicht unbedingt. Vor allem brauch demnächst der FCB einen erfahrenen, loyalen Manager. Und den sehe ich in Bierhoff. Klar würde er sich in dieser Position beim Verein auch weiterentwickeln, aber so einen sucht der FCB auch: Einen Manager, der sich langfristig an den Verein binden würde.
    Derzeit gibt es nur noch einen anderen, der die Manager- Position auch bekleiden könnte: Christian Nerlinger. Er ist seit Saisonbeginn Teammanager und versucht Hoeneß zu entlasten. Nerlinger war selbst Spieler einmal beim FCB und lernt nun eine Menge von Hoeneß. Weshalb also sollte er nicht befördert werden?!
     
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  3. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Bitte was? Erfahrener Manager, der Bierhoff? Aber klar...
    Wenn der FC Bayern eins nicht braucht, dann einen ewig nickenden Sunnyboy, der selbst keine Entscheidungen durchsetzen kann.
     
    Zuletzt bearbeitet: 10 November 2008
  4. Jogi-Fan

    Jogi-Fan Well-Known Member

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    Die Vorwürfe, die Bierhoff gemacht werden sind absurd und weit hergegriffen. Vielleicht sollten seine Kritiker endlich einmal anfangen, und ihm wirklich mal konstruktive Kritik geben. So aber bleibt es das übliche, eben bei Geschwafel.

    Bierhoff hat beim DFB die Arbeit als Manager super erfüllt. Er hat die Trainingslager, Unterkünfte und Tagesabläufe genauestens organisiert, hat miterlebt mit den Trainern kurzfristige Entscheidungen im Turnier zu treffen, hat bei der Abwicklung von Verträgen mitgewirkt, Spielerbeobachtung usw. . Natürlich wären die Verhändlungen mit Spielern im Verein Neuland für ihn, aber Hoeneß ist als Vereinspräsident nict am Ende der Welt, sondern sein Büro liegt wahrscheinlich genau gegenüber oder rechts/links vom Manager Büro. ;)
     
  5. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Du schreibst doch vom erfahrenen Manager und untermauerst nix.

    Seit wann werden bei der Nationalmannschaft Spieler vertraglich verpflichtet im Mutlimillionenbereich, so daß der da Erfahrung hätte?
    Seit wann muss der Manager beim FCB auch "Trainingslager, Unterkünfte und Tagesabläufe genauestens organisieren"? Das macht mal ganz sicher nicht der Hoeneß.
    "Danke" Plakate kann er sicher super rumtragen lassen, kein Thema.

    Der Bierhoff hat beim DfB einen Posten, der ihn in den Punkten Vertragsverhandlung, Spielerverpflichtung, Spielerbeobachtung, wirtschaftliche und strategische Aufstellung aber schon gar nix abverlangt.
    Aber klar, das kann er ja dann mittels "learning on the job". Am besten wär's er würde damit beim FC Halle anfangen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 10 November 2008
  6. Schröder

    Schröder Problembär

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    Wenn hier ernsthaft Kahn gehandelt wird, sollte man sich über Bierhoff nicht wundern...
     
  7. stunnah83

    stunnah83 Active Member

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    Das schliesst Rupert`s Schlussfolgerung aber mit ein :zahnluec:
    Und wenn dem so ist, warum soll das nicht auch ein Kahn können, schliesslich hat er gelernt, sich im Fußball-Tagesgeschäft "durchzubeissen" :D
     
  8. Jogi-Fan

    Jogi-Fan Well-Known Member

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    @ Rupert:

    Das wusste Uli Hoeneß auch nicht als er beim FCB als Manager anfing.
    Bierhoff hat den DFB dabei unterstützt die Verträge der Trainer abzuschließen, hat dabei geholfen Sponsorenverträge abzuschließen. Desweiteren bespricht der Manager mit den Spielern die Prämien, von den Turnieren, aus EM, WM und ihren Qualifikations- Phasen. Dies wird vor den England Spiel auch wieder geschehen.

    Hoeneß plant die Trainingslager, er bespricht all das mit seinen Cheftrainer. Sicher nicht so sehr im sportlichen Bereich, aber Ort und Zeitpunkt etc. .
    Hoeneß war auch beim Aufbau des sanierten Geländes des FCB involviert, da sind auch seine Ideen und Forderungen eingeflossen.

    Es ist aber nicht nur das einfache "Danke"- Plakate herum zutragen, sondern vielmehr darum das sich die Nationalmannschaft ordentlich bei den Fans auch bedankt in einer angenehmen Atmosphäre. Das ist dem DFB seit 2006 sehr gut gelungen.

    Vertragsverhandlung - siehe oben.
    Spielerverpflichtung - Tja, wie soll Bierhoff bei der deutschen Nationalmannschaft verpflichten, wenn die deutschen Spieler doch nur nomniniert werden vom Bundestrainer. Ich glaube das könnte Hoeneß beim DFB auch nicht besser. :rolleyes:
    Spielerbeobachtung - Natürlich reist Bierhoff auch durch die Stadien, in denen deutsche Perspektivspieler auftreten. Da sammelt er auch persönliche Eindrücke, und vermittelt die seinen Bundestrainer. Aber selbst Uli Hoeneß wandert nicht von Spiel zu Spiel und beobachtet einige interssante Vereinsspieler, er hat da auch sein Scout- Teams in verschiedenen Kontinenten verteilt.
    An wirtschaftlichen Entscheidungen ist Bierhoff auch beteiligt, wie eben bei Vertragsverhandlungen etc. .
    Und für strategische (sportliche?) Entscheidungen ist immer noch der Trainer verantwortlich. Das ist bei allen anderen Vereinen genauso. ;)
     
    Zuletzt bearbeitet: 11 November 2008
  9. Mister-X

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    @ jogifan: woher weißt du das alles so genau,was Hoeness und Bierhoff machen? Hast du mal ein DSF Wochenende mit denen gewonnen?:D
     
    Zuletzt bearbeitet: 11 November 2008
  10. Jogi-Fan

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    Ähm, ihr Aufgabenfeld wurde immer klar erläuert, ihre Namen spielten regelmäßig bei verschiedensten Bekanntgebungen (s. oben) eine Rolle. ;)
     
  11. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    @Jogi-Fan

    Als Hoeneß 1978 beim FCB anfing, musste er auch keine Verträge im zweistelligen Millionenbereich aushandeln - das müßte Bierhoff nun sehr wohl, ergo sollte er es erstmal im hunderttausender Bereich lernen, bevor er wirtschaftlichen Totalschaden anrichtet. Die Prämien in der Nationalmannschaft mit den exorbitanten Gehältern beim FC Bayern zu vergleichen, ist wohl auch ein kleiner Scherz, zumal er in der Nationalmannschaft konkurrenzlos agiert (wo soll denn bitte der deutsche Nationalspieler sonst spielen?) und die Konkurrenz im Vereinsfussball Fergusson, Wenger, etc. heisst bzw. aus anderen Profis besteht. Die ziehen ja dem Bierhoff das Fell schneller über die Ohren ehe er zum Grinsen ansetzen kann.

    Was Deine Trainingslagerplanung betrifft: Du glaubst doch wohl nicht ernsthaft, daß Uli Hoeness wie der Bierhoff durch die Weltgeschichte fährt um den Ort der Trainingslager auszusuchen? Dazu hat er ja schon gar nicht mal die Zeit.

    Was das "Danke" Plakat angeht: Du erwartest jetzt nicht, daß ich diese Aktion weiter zerreisse, oder?

    Zusammenfassung:
    - Vertragsverhandlung: nachwievor eine Null bei Bierhoff, der Vergleich mit Hoeneß vor 30 Jahren hinkt.
    - Spielerverpflichtung: auch immer noch eine Null bei Bierhoff
    - Spielerbeobachtung: Du brachtest dieses Argument gestern um 20:22 als Argument für Bierhoff, bevor ich es aufgriff. Natürlich hat der FC Bayern hier seine eigene Abteilung, sollte also nicht die Hauptaufgabe vom Manager sein. Aber einschätzen sollte er Spieler können. Und das ist bei einer Auswahl von 40, 50 Spielern (wie es in der Nationalmannschaft vorkommt) ungleich einfacher als bei einem Verein, der weltweit seine Spieler sucht. Hier sehe ich bei Bierhoff auch keine Erfahrung in der Größenordnung
    - wirtschaftliche und startegische Weiterentwicklung: Du kommst schon wieder mit den sog. "Vertragshandlungen" (die es ja gar nicht gibt bei der Nationalmannschaft) was er aber braucht ist: Wissen, Können und Durchsetzungskraft eine der 10 größten Fußballfirmen der Welt für die Zukunft gut aufzustellen und Umsatz, Gewinn und Bekannheitsgrad weiterzusteigern in einem interkontinentalen Umfeld. Bei Bierhoff auch hier: Null

    Der Knabe kann großartige Managementfähigkeiten haben, aber dann soll er sie mal in einem umschaubareren Umfeld weiterentwickeln.
     
    Zuletzt bearbeitet: 11 November 2008
  12. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Wo ist das Aufgabenfeld von Bierhoff klar erläutert?
    Auf der DfB-Homepage steht, ich zitiere, als Beschreibung: "Bierhoff, der im vergangenen Jahr gemeinsam mit Sportdirektor Matthias Sammer ins Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes berufen wurde, ist sozusagen das Bindeglied zwischen Mannschaft, Trainerstab und Verband. Darüber hinaus pflegt Bierhoff, der fließend Italienisch und Englisch spricht, die Kontakte zu Sponsoren und ist Pate des Fan Club Nationalmannschaft, der mittlerweile rund 53.000 Mitglieder zählt."

    Das ist eine klare job description? Himmel, das ist ein Leberkäse zum Umhängen...
     
  13. Mister-X

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    Da wäre der Wolfgang Niersbach ja geradezu prädestiniert für die Bayern. Der hat auch all das gemacht, was der Bierhoff jetzt macht. Nur hat er 10 mal soviel Erfahrung.
     
  14. Jogi-Fan

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    @ Rupert:

    Es geht nun generell nicht darum, bei Verhandlungen sich zu entscheiden zwischen den Millionenbeträgen, sondern ich spraqch davon, das Mamager und Spieler einen gemeinsamen Kompromiss finden müssen, und auf sich gegenseitig zuzugehen. Den hat man anscheinend in der Nationalmannschaft immer gefunden, und das ist wohl das schwierigste an der ganzen Sache, da jeder Spieler und Bierhoff einen eigenen Standpunkt hatten.
    Nichtsdestotrotz musste Hoeneß mit den Budget des FC Bayern auch damals schon umgehen können, das ändert nichts an der Tatsache.

    Wie gesagt, Hoeneß kann seine Mitarbeiter dahin delegieren, wo er möchte, aber am Ende trifft Hoeneß die Entscheidung aus unterschiedlichen Gründen. Außerdem hat Hoeneß nun schon eine Entlastung in seinen Arbeitsbereich gefunden durch den neuen Teammanager Christian Nerlinger. Ich kann mir schon vorstellen, dass Hoeneß schon einige Male sich die Unterkünfte während den Trainingslager anschaut hat.
    Desweiteren ist Bierhoff nicht um "die Weltgeschichte" geflogen, sondern hat jediglich in Südafrika nach perfekten Unterkünften für die WM sich umgeschaut. Weiß nicht, aber Südafrika und "um die Weltgeschichte zu fliegen" sind glaube ich ein himmelweiter Unterschied.

    Ich erwarte von dir gar nichts. Immerhin bist du doch hier freiwillig dabei, oder? :)

    Nochmal: Wie soll Bierhoff bei der deutschen Nationalmannschaft Spieler verpflichten, wenn die deutschen Spieler doch nur nomniniert werden können vom Bundestrainer. Ich glaube das könnte Hoeneß beim DFB auch nicht besser. :rolleyes:

    Es ändert doch nichts am Größenbereich. Bierhoff schaut sich noch Spielern um, hat Spieler schon vor den eigentlichen Spiel im Blickpunkt. Genauso ist es bei Hoeneß auch. Seine Scouts geben ihm Tipps und Hinweise und am Ende nimmt Hoeneß die Spieler nocheinmal genau unter die Lupe, entweder im Stadion oder per Video. Letztendlich trifft der Trainer die Entscheidung ob er denjenigen Spieler in seiner Manschaft brauch oder nicht. Und das ist genauso beim DFB als auch beim FCB. ;)

    Bierhoff führt Vertragsverhandlungen durch, mit Sponsoren und den Trainerteam. Er nimmt daran teil und arbeitet da intensiv mit den DFB zusammen. Genauso wie Hoeneß Verhandlungen mit Sponsoren T-Com führt, macht das der Bierhoff mit Mercedes. Genauso wie Hoeneß das Gespräch Ende letzten Jahres mit Klinsmann gesucht hat, hat es auch Bierhoff mit Löw Ende 2007 gesucht.

    Bierhoff wäre eine klare Alternative. Natürlich wäre die Manager Aufgabe wieder Neuland, aber das war es für ihn auch beim DFB. Und genauso würde es auch beim FCB sein, das er von Hoeneß weiter unterstützt, weil Hoeneß dann die Fäden zieht im Hintergrund. Weshalb sollte Hoeneß nicht seinen Nachfolger (egal wie er heißt) seine Hilfe anbieten?

    Er hält die Kontakte zu den Sponsoren. (Verhandlungen)
    Ist das Bindeglied zwischen Mannschaft, Trainerstab und Verband in Sachen Vertragsverhandlungen mit Trainern & den Prämien- Beträgen.
    Die fettmarkierten vom Zitierten sind nocheinmal eine Begründung meiner Aussagen. Danke! :top:
     
  15. Mister-X

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    @ jogifan.

    Du machsthier weiter, wo du mit deinen Argumentationen für LÖw seinerzeit aufgehört hast. Alles allgemein gehalten bis zum Exzess und alles liest sich wie aus einem persönlichen Berwerbungsschreiben von Herrn Bierhoff.z.b. " Hotels in Südafrika perfekt ausgesuch". Das ist das gleiche wie du den DFB Pokalgewinn von Löw als den Trainerolymp feierst. Findest du das nicht selbst zum Lachen ?

    Kurzum: Fast jeder Bundesligamanager wäre besser geeignet als Bierhoff. Auf alle die passt auch dein Profil, nur mit dem Unterschied, dass sie schon eine Menge Erfahrung mehr haben als Bierhoff.
     
  16. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    @Jogi-Fan

    Wir drehen uns im Kreis.
    Die Tatsache, daß Bierhoff keine Erfahrung in der Führung eines Fußballgroßunternehmens mit den dazugehörigen Kernkompetenzen hat, liegt auf dem Tisch und ist nicht zu entwerten. Schon alleine beim Einwand, daß Bierhoff sich bei Vertragsverhandlungen und Spielerverpflichtungen in einem Umfeld befindet, in dem Abermillionen umgesetzt werden und die Konkurrenz aus ausgebufftesten Profis besteht zu antworten: "Es geht nun generell nicht darum, bei Verhandlungen sich zu entscheiden zwischen den Millionenbeträgen, sondern ich spraqch davon, das Mamager und Spieler einen gemeinsamen Kompromiss finden müssen, und auf sich gegenseitig zuzugehen."
    finde ich schon ziemlich erheiternd.

    Bierhoff macht zur Zeit beim DFB eine Art Public Relations- und Kommunikationsjob, nichts anderes. Das qualifiziert ihn aber nicht ausreichend um die operationale Führung eines Großunternehmens zu übernehmen, das um die 250 Mio. Euro im Jahr umsetzt.

    Wieso soll er denn mal nicht Praxis bei einem kleineren Unternehmen sammeln, das z.B. v.a. in Deutschland und in ein paar Teilen Europas aktiv ist, ehe er dann zum Branchenprimus geht und sich dem harten Gegenwind anderer Großunternehmen stellen muß? Bierhoff kennt schlicht aus seinem Nationalmannschaftsjob das Arbeiten unter hartem Konkurrenzdruck nicht.

    Was die fett markierten Zeilen betrifft, ist das ja der Kracher schlechthin: Das ist Larifari, sorry: "Bindeglied zwischen Mannschaft, Trainerstab und Verband" Hätte er einen wirklichen Kompetenzbereich, wie z.B. Budgetverantwortung, dann stände das da und nicht dieser Wischiwaschisatz.
    Ich stelle mir gerade vor, einer meiner executive Chefs stellt sich vor "Ich bin das Bindeglied zwischen dem Vorstand, Euch und dem Kunden". Bitte was? :D

    Also nochmal:
    Vertragsverhandlungen - zero competence
    Spielerverpflichtungen - zero competence
    Spielerbeobachtung - 'n bisschen Kompetenz (das ist ja auch nicht unbedingt des Hoeneß Stärke)
    wirtschaftliche Weiterentwicklung eines Großunternehmens - zero competence
     
    Zuletzt bearbeitet: 12 November 2008
  17. Mister-X

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    Trotz aller Vorbehalte schließe ich nicht aus, dass Bierhoff bei Bayern landen wird. Nicht weil er der beste ist, sondern weil das in das Selbstverständnis dieses Diplomatensohnes passt, sich und alles was er gemacht hat, bestmöglich nach Außen zu verkaufen. Leider ist es so, dass diese Dinge heute mehr zählen als harte Arbeit. Genau wie ein Labbadia erstmal 8 Jahre bei unterklassigen Vereinen sich als Trainer hochdienen mußte um in der BULI zu landen, hat ein Klinsmann in dieser Zeit lieber in Amerika irgendeinen Mist rumstudiert und irgendwelche "Kurse " belegt und sich mit seiner Kohle bei Baseballclubs eingekauft um dann als einer von vielen Beratern dieses Clubs aufzutreten, um dann direkt die NM und danach Bayern zu trainieren. Ja, Darstellung ist fast alles.
    Wenn ich mir da so Trainer wie Pele Wollitz anschaue, die seit Jahren im Bergwerk der 2. Liga schuften, einen guten Job machen, eine guten Charakter haben und dennoch nie die Chance haben werden, ihr Können weiter oben zu beweisen.
     
  18. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Da gebe ich Dir recht. Die Befürchtung habe ich ja auch, deswegen passt es mir ja auch nicht. Dolle wird das wohl dann nicht werden für rot-weiß München. Vielleicht fliesst aber wenigstens noch ein paar Jahre Wasser die Isar runter bevor dieses Szenario eintritt.
     
  19. Mister-X

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    Den Bierhoff ziehst zu Klinsmann. Wenn Klinsmann sich bei Bayern etablieren soltte, dann holt er den Bierhoff nach. Dann hat sich der Hoeness seine beiden größten Streitpartner selbst ins Nest gelegt.

    Nur um Jogi wird es dann ganz einsam ohne seinen Olli. Das gegenseitige sich selbst wärmen ist dann vorbei.
     
  20. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Dann hoffe ich ja bloß, daß so Typen wie der Hopfner beim FC Bayern auch noch lange dabei sind - irgendeiner muß ja aufpassen.
     
  21. Mister-X

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    Leute für die Arbeit braucht man natürlich. Das ist wie der Niersbach beim DFB. Wenn der heute sagen würde: " Tschüss ich bin dann mal weg", dann würde da nicht mehr viel laufen. Traurig aber wahr. Wenn ich eine Woche in der Zeitung lesen muss mit Bildern, wie der Bierhoff Hotels sucht und die wichtigkeit diese Tätigkeit betont, als ob vor ihm alle NM in Zeltlagern gehaust hätten, dann ist alles zu spät. In der Vorbierhoffzeit hätte sich ein grauer Funktionär auf die Reise gemacht, die Hotels gebucht, und keiner hätte es erfahren. Aber Bierhoff lebt ja zugleich seine innenarchitektonische Ader aus, und vermisst Betten, Ruheräume, Erholungsinseln und plant neue Steckdosenleisten,damit Schweini und poldi auch reibungsloss ihre WI-Konsole anschließen können. Und es ist kein Witz, dass bei der EM 2008 beim Hotel im Tessin Möbelwagen vorgefahren sind, weil ein 5 Sternehotel nicht mehr gut genug war. Ja, die Spieler sollen sich wohlfühlen. Dass man aber wegen der Lage des Hotels jedesmal im Flieger zu den Spielen anreisen mußte, während unsere Gegner sich ne halbe Stunde in den Bus gesetzt haben, darüber spricht keiner. Wenn man eh fliegen muss, hätte man auch im Taunus bleiben können. Aber im Tessin wohnt ja Ollis hüsche Freundin, wenn ich da richtig erinnere.
     
  22. barisano

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    :top:Stimmt haargenau.
     
  23. barisano

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    Vergiss nicht die 5 sterne hotel in Österreich die viel näher waren, an die stadion wo die Gruppenphase absolviert.. aber es müsste in Tessin sein, und von dort immer mit den Flieger nach Österreich,:lachweg:
     
  24. Mister-X

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    Stichwort: Bonusmeilen:D
     
  25. barisano

    barisano Well-Known Member

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    :top:Genau.:lachweg::lachweg:
     
  26. Jogi-Fan

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    @ Rupert:

    Sehe ich keinesfalls. Denn die Aussagen des DFBs auf ihrer Website ist der Aufgabenbereich klar definiert. Ich halte es für eine Zeitverschwendung, den Aufgabenbereich von Bierhoff anzuzweifeln, weil Du damit auch die Kompetenz des DFB in Frage stellst.

    Der DFB ist also kein "Fußballgroßunternehmen"? Ein Drittligist also. Aha, das scheint mir neu. :floet:
    Spaß beiseite. Wenn du so sprichst, dann müssen wir auch davon ausghen, daß Hoeneß keine Erfagrung in der Führung eines Fußballgroßunternehmens mit den dazugehörigen Kompetenzen hat! Denn letztendlich führt Franz Beckenbauer als Präsident diesen Verein. Er hat die Führung inne und ist das große Aushängeschild für diesen verein im Internationalen & Nationalen Geschäft.
    Bierhoff hat die Kompetenzen zur Führung einer Mannschaft. Zur Begründung verweise ich auf meinen letzten Beitrag, auf den du nicht wirklich eingehst, sondern lediglich deine Meinung wiederholst.

    Schön und weiter? Hast du etwas dagegen zu argumentieren. Deine Meinung dazu interessiert als Gegenargument niemanden.

    Könntest du zur Abwechslung einmal spezieller werden, und nicht um den heißen Brei herumreden, was er vielleicht "in einer Art" sein könnte.

    Ich glaube Hoeneß empfindet beim FCB keinen "Konkurrenzdruck". Wie denn auch, wenn es keine Liga gibt, in denen die FCB Manager gegeneinander kämpfen! :floet:
    Hoeneß hat auch einmal beim FCB als Manager angefangen, wo er selber noch nicht wusste wo wirklich bei dem Verein der Hammer hängt. So wird es jeden nach ihm ergehen, egal wie der Name lautet.

    Du erkennst leider nicht die Wichtigkeit, dieser Aussage. Denn dieses Statement sagt das aus, wovon ich schon sprach, siehe oben genanntes. Ich glaube eher du versuchst dich hier nun etwas mehr mit Klischee Geschwafel herauszuwinden.
     
  27. Mister-X

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    falscher post
     
  28. Mister-X

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    edit face: Du kennst die Regeln nogly, bitte halte Dich daran, danke.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 12 November 2008
  29. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Jogi-Fan:

    Nochmal, wir drehen uns im Kreis.
    Ich bin's einfach leid gebetsmühlenartig zu wiederholen und zu belegen, daß Bierhoff keinerlei Erfahrung und Kompetenz in der Führung eines Fußballgroßunternehmens, das eine Viertelmilliarde im Jahr umsetzt (wieviel macht die Nat.Mannschaft? Du bist dran.), hat.

    Edit: Alles andere Gescheibe wird mir jetzt zu lange; ich habe konkrete Punkte aufgezählt, mach Du weiter.
     
    Zuletzt bearbeitet: 13 November 2008
  30. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Darauf fällt mir die Antwort leicht:
    Was sind die messbaren Erfolgsgrößen an denen Bierhoffs Job gemessen wird? Wo stehen die denn da? Wann macht er einen guten, wann einen schlechten Job? Was ist denn sein Job? Bindeglied sein? Tut mir leid, darunter kann ich mir viel und gar nix vorstellen.
     
  31. BoardUser

    BoardUser Jede Saison ein Titel! Administrator Moderator

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    Nun, den Job eines Managers beschreiben fällt vielen schwer. Weil es sehr häufig keinen Auswurf, sprich keine messbaren Ergebnisse gibt. Ob nun zum Beispiel die Deutsche Bank ohne Ackermann weniger verdient hätte oder mehr kann man gar nicht so leicht sagen. Gleiches gilt zumindest bei größeren mittelständischen betrieben oder richtig großen AG's. Die haben sogar ihre Vertriebs- und Marketingabteilungen, da muss der Manager nichtmal PR machen oder verkaufen. Er muss "nur" den Laden bestmöglich am Laufen halten, organisieren, delegieren, Probleme rechtzeitig erkennen, steuernd eingreifen, Entscheidungen treffen und diese u.U. gegenüber der nächsthöheren Stelle verantworten.

    Beim Fussball wird hingegen der Manager klassischerweise mit Vertragsverhandlungen, Sponsoreneinnahmen, Merchendising und Trainingslager-Orten in Verbindung gebracht. Ich denke, das ist aber auch nur die Spitze des Eisbergs - zumal noch gar nicht klar ist, ob man dafür nicht auch spezielle Leute einstellen kann, zum Beispiel, Scouts, Kontaktpersonen, Verkäufer etc.

    Wenn also der Bierhoff bisher noch keine Spielerverträge ausgehandelt hat, dann spricht das sicher nicht unbedingt für ihn, allerdings ist das auch nur ein Tätigkeitsfeld und nicht das einzige. Gleiches gilt für eine Vielzahl von anderen Tätigkeitsfeldern. Es muss das Gesamtpaket stimmen. Das was noch fehlt kann man in kürzeszer Zeit lernen. Zumindest in den Gefilden, in denen sich Fussballmanager der ersten Liga so rumtreiben.

    Ob der Bierhoff nun im Gesamtpaket die erforderlichen Kriterien erfüllt vermag ich nicht zu beurteilen. M.E. macht er als Teammanager einen guten Job. Er äußert sich vielleicht ein bissel zu viel, aber auszusetzen habe ich an ihm eigentlich nix. Andere Manager äußern sich auch und erzählen dabei auch eine Menge Stuß. Das ist für mich kein Beurteilungskriterium, das ist PR.