Benzin um 13 Cent erhöhen, dafür KFZ-Steuer abschaffen?

Dieses Thema im Forum "Kneipe" wurde erstellt von Eintracht-Fanatiker, 11 August 2011.

  1. Eintracht-Fanatiker

    Eintracht-Fanatiker Leikeim Kellerbier-Fan

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    Also meine FDP-Freunde kommen ja immer wieder auf die besten Ideen....

    FDP will Kfz-Steuer auf Benzinpreis umlegen und Maut verhindern - WEB.DE

    Abgesehen davon, dass das Benzin ja grundsätzlich immer erhöht wird soll nochmal extra drauf gepackt werden oder wie??? Die KFZ-Steuer ist nun wirklich nicht viel... aber 13 Cent pro Liter schon.....

    Rechnen wir doch mal durch:
    Ich fahre mit meiner Spritschluckerschleuder 6000 km durchschnittlich pro Monat mit einer sehr sparsamen Spritweise, weshalb ich auf 6,8 l/ 100 km komme.....

    Macht 68 Liter pro 1000 km und somit 408 Liter pro Monat.... das rechnen wir nun : durch 100 und mal 13... und wir kommen auf: 53,04 €....... :staun: Das ist schon mal eindeutig mehr als die Steuer und dass es dann bei 13 Cent bleiben würde, kann ich mir nun auch nicht vorstellen.....

    Kurz gesagt: Die CSU will ja ein Parteiverbot gegen die Linke aussprechen und sie ganz verschärft beobachten...... von mir aus.... vorher will ich aber lieber die FDP wegen menschenverachtendem Geldabzieherextremismus vom Verfassungsschutz beobachten lassen.... :D
     
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  3. kleinehexe

    kleinehexe SF-Dschungelkönigin 2011 und PTL-Meister 2015/16

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    Ja, wäre für mich günstiger, ich fahre wenig mit dem Auto. Mit mehr als 200 Liter im Jahr für mein Auto muss ich nicht rechnen.
    Wenn das dann je Liter 13 Cent teurer wird, macht das 26,00 Euro (wenn ich richtig gerechnet habe ). Steuer muss ich nicht mehr zahlen, also spare ich 78,00 Euro im Jahr.
     
  4. faceman

    faceman Europapokal-Tippspielsieger 2015

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    Du fährst 6000 km/ Monat? Das sind ja 300 km pro Arbeitstag (bei 20 Arbeitstagen). 150 km hin und 150 km zurück und das jeden Tag und das dann mit nur 6,8 Litern? :schock:
    Gibt es da keine günstigere Alternative?
     
  5. André

    André Foren-Capo Administrator

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    Als ich Pendler war, bin ich auch 60.000 km im Jahr gefahren. Und genau die Leute sollen jetzt wieder abgezockt werden.

    Achja, vermutlich sind das die gleichen Politiker, die fordern dass die Arbeitnehmer immer schön flexibel sein sollen und auch mal Arbeitsstellen annehmen sollen, die weiter weg sind.

    Ich bin schon damals nur noch für den Sprit und die Anschaffung neuer Autos arbeiten gegangen. Kommt das jetzt durch, dann kann man sogar noch Geld mitbringen dafür das man arbeiten gehen darf.

    @Face: Gäbe es Alternativen, würde er sie wohl nutzen. Bei mir gabs damals leider auch keine, außer halt zu kündigen.
     
  6. faceman

    faceman Europapokal-Tippspielsieger 2015

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    Das weiss ich nicht, deswegen frage ich ja nach. Ich z.B. bin genau aus diesen Gründen auf die öffentlichen Verkehrsmittel umgestiegen. In wie wiet das auch für Euch möglich ist, kann ich dabei natürlich nicht einschätzen.
     
  7. BVBTommy

    BVBTommy Member

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    Ich bin dann eher für ne Autobahnmaut !Anstatt! der KFZ Steuer. So zahlen nicht nur wir für die Deutschen Autobahnen sondern auch die Ausländer. Wäre bei dem 13 Cent mehr für Benzin genauso jedoch würd ich micht denk ich eher für die andere Variante bevorzugen.
     
  8. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Ich weiß, es hört keiner gerne aber Mobilität wird teurer werden v.a. der sog. Individualverkehr; schon alleine deswegen, weil die Öl-Erzeuger den Preis weiter hochschrauben werden und auch die Autoindustrie ihre Fahrzeuge mit Sicherheit nicht billiger macht.
     
  9. Gablonz

    Gablonz Well-Known Member

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    In einem gebe ich Dir Recht. Erstaunlich, dass dieser Vorschlag nun gerade von der FDP neu aufgegriffen wird, einer Partei die ja besonders zu denen gehört die Mobilität und Flexibilität bei der Arbeitssuche fordern.

    Andererseits: Du nennst es "Abzocke" (Vorsicht Stammtisch).
    Befürworter dieses Konzepts führen hier hingegen den Gerechtigkeitsaspekt und die Lenkungsfunktion ins Feld. Gerecht insofern, dass v.a. verursachungsgerecht Vielfahrer und Fahrer von Autos mit hohen Verbräuchen für die von ihnen verursachten Straßen- und Umweltschäden aufkommen. Lenkend insofern, dass eher überlegt werden könnte alternative Verkehrsmittel zu nutzen und/oder sparsamere Fahrzeuge zu fahren.

    Beide Argumente ja durchaus nachvollziehbar, auch wenn dies in einigen Fällen zu Härten führen könnte.
     
  10. André

    André Foren-Capo Administrator

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    Ja man muss nur sehen, wer fährt denn viel? In der Regel die Leute die auf dem Land wohnen. Und wie schauts da mit öffentlichen Nahverkehr aus? Njente. ;)

    Insofern hat Rupert schon Recht.

    Ich bin jedenfalls froh, dass ich von zuhause arbeiten kann und mein Auto verkauft habe. Wir haben jetzt noch das Auto von meiner Frau und das langt für mal 5 km über die Landstraße zum einkaufen zu fahren. ;)

    Also mir könnte es eigentlich egal sein. Wird wohl dazu führen dass die kleineren Orte noch mehr aussterben und immer mehr Leute in die Städte drängen.

    Wir haben unseren Hauskauf aber bewusst von sowas abhängig gemacht. In meinem früheren Ort musste ich 15 km bis zum einkaufen fahren. Jetzt sind es noch 5 km, über eine einsame Landstraße ohne eine einzige Ampel - 3-4 Minuten und ich bin in nem Industriegebiet mit Aldi, Lidl, Rewe, Edeka, Norma, DM, etc. Autobahnauffahrt 3 km entfernt.

    Da haben es selbst einige Städter weiter oder brauchen länger. ;) Von daher verbinde ich den Vorteil mit dem ruhigen Wohnen auf dem Land, aber trotzdem der strategischen Nähe zu Einkaufsmöglichkeiten und Autobahn.

    Es gibt allerdings viele Dörfer, gerade in der Vulkaneifel, da fährt man 20 km zum einkaufen und 20 km zur Autobahn, diese Orte werden wohl über kurz oder lang aussterben.
     
  11. Eintracht-Fanatiker

    Eintracht-Fanatiker Leikeim Kellerbier-Fan

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    Naja... mit 200 pro Tag wohl eher... 30 km für die Arbeit hin und zurück, Freunde besuchen mit allem drum und dran komme ich auf ca. 110 km.... Dinge wie Bandproben, Kulturfabriken und ehrenamtliche Arbeiten machen so gut wie den Rest..... Im Sommer kommen noch weite Festivals hinzu....
     
  12. Detti04

    Detti04 The Count

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    Ich komme ja aus einer strukturschwachen Gegend (HSK), aber dort hat mit Sicherheit kein Mensch einen Arbeitsplatz, der 150 km entfernt von zuhause liegt. Sollte es doch mal einen geben, so pendelt der sicher nicht - schon alleine deswegen nicht, weil er bis zur naechsten Autobahn schon mal 45 Minuten braucht. Kurz und gut: EFs Rechenbeispiel ist viel zu hoch angesetzt.

    Was ich von den ganzen "ich armer Mensch muss pendeln und will deshalb Geld vom Staat oder sonstiges Entgegenkommen"-Klagen halte, habe ich an anderer Stelle ja schon ausgefuehrt. Oder um es ganz einfach auszudruecken: wie viele Leute, die in der Stadt wohnen, konnte ich mir erst gar kein Auto leisten.
     
  13. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Hehehe, Detti: Gimme Five :D

    Und jetzt volle Deckung, es wird gleich auf uns niederprasseln ;)
     
  14. pauli09

    pauli09 2. Ewige Tabelle "1gg1"

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    ich denke, man sollte fdp-vorschläge gar nicht mehr kommentieren oder diskutieren.
    die löschen sich doch gerade selbst aus.

    armer genschman...
     
  15. GilbertBrown

    GilbertBrown Green Bay Packers Owner

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    1860% zustimmung. wenn du am adw wohnst, dann zahlst du für's pendeln eben den mehrpreis, der die wohnung in der stadt finanzieren würde. that's life. und für mich weiß ich, was besser ist ;)
     
  16. NK+F

    NK+F Fleisch. Moderator

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    Urbanisierung soll also das Lebensmodell der Zukunft sein?

    Na da werden sich die Gemeinden freuen.
     
  17. GilbertBrown

    GilbertBrown Green Bay Packers Owner

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    wer sagt das? ich jedenfalls nicht. soll doch jeder selbst entscheiden, was wichtig für ihn ist. entweder in der ruhigen idylle leben, die frische luft genießen, aber dafür täglich in die stadt zum arbeiten pendeln, oder sich eben urban ansiedeln. da hat man den kürzeren arbeitsweg, aber zahlt für sein zuhause eben mehr und hat keine landluft. muss jeder selbst wissen, wo er seine prioritäten setzt, preislich macht es halt nicht viel aus.
     
  18. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Erstens ziehen immer mehr menschen in die Ballungsräume - ist also schon in vollem Gange.

    Zweitens kann's ja jeder für sich entscheiden wo er wohnt oder braucht's dazu vielleicht auch noch finanzielle Anreize. Sicher nicht.
     
  19. faceman

    faceman Europapokal-Tippspielsieger 2015

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    In Anlehnung zu Alexander Dobrindt sollte man ein Verbot der FDP wegen mangelnder Zurechnungsfähigkeit und damit der Allgemeingefährdung prüfen lassen.
     
  20. Detti04

    Detti04 The Count

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    Mit Sicherheit ist es kein Lebensmodell fuer die Zukunft, dass jeder 6000 km monatlich im Auto abreisst. Schon aufgrund des dabei produzierten CO2 und auch aus Gruenden der Flaechenverbauung.

    @EF: Wenn Dein Auto Normal tankt (fuer momentan 1,528 Euro/Liter), dann verballerst Du mit Deiner Fahrerei schlappe 623 Euro pro Monat rein an Spritgeld. (Ich hab's mal gefettet, damit es auch auffaellt - so weisst Du wenigstens, wo Dein hart erspartes bzw. verdientes Geld so bleibt.) Oder anders gesagt, gibst du Pro Tag 20 Euro fuer Sprit aus. Angesichts solcher Zahlen ist es ein bisschen... hm... betriebsblind, der FDP wegen zusaetzlicher moeglicher 53 Euro pro Monat "menschenverachtendem Geldabzieherextremismus" vorzuwerfen.
     
  21. faceman

    faceman Europapokal-Tippspielsieger 2015

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    Gut, wenn ich diese Aufteilung sehe, dann würde ich das bei dieser Menge der Aktivitäten (in Kombination mit den netsprechenden Fahrstrecken) sicherlich auch schaffen. Meine Entfernung zur Arbeit würde mit dem Auto je nach Fahrstrecke zwischen 30 und 60 km liegen (einfache Fahrt). Da sind wir also beisammen. Der Rest ist dann aber doch eher ne private Kiste, die man sich entweder leisten kann oder nicht. Deine Prioritäten liegen eben dort, wo Du sie angesiedelt hast, dass das dann aber kostet, ist nur logisch. Hier sage ich mal schlapp, wer hat, der kann. Mir ist mittlerweile gar die Wegstrecke zur Arbeit mit dem privaten PKW zu teuer, daher fahre ich eben öffentlich. Das ist zugegeben nicht so bequem und nicht so flexibel. Nur mit Familie habe ich eh eher einen statischen Tagesablauf.
     
  22. KGBRUS

    KGBRUS SF Dschungelkönig 2016

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    Vorschlag der FDP hin oder her, der wird so sowieso nicht kommen, aber der Denkanstoss ist doch nicht verkehrt oder?
    Nach dem Verursacherprinzip zu verteilen finde ich mehr als gerecht. Ausserdem sind hohe Spritpreise ein weitere Anreiz for Elektro Autos, die zahlen dann gar keine Steuern und keinen Sprit. Ist also gut für die Umwelt.

    Und man muß immer das gesammte sehen: Zunächst ist es jedem freigestellt näher an seinen Arbeitsplatz zu rücken.
    Oder mal gan provokativ gefragt: Wer gleicht die höheren lebenshaltungskosten in der Stadt aus? Derjenige der aus dem Land wohnt zahlt weniger für seine Lebenshaltungskosten.

    Und @ EF nicht falsch verstehen aber 6000km im Monat? Das habe ich gerade mal und ich bin im Aussendienst. Nicht das ich dir das nicht glaube, aber wenn man jede Fahrt mit dem Auto machen muß, ist das wohl dein privatvergnügen und muß dann auch von Dir bezahlt werden oder?
    Der Schnitt der Deutschen fährt so um die 15.000 km pro Jahr, damit muß man eigentlich rechen.
     
  23. Princewind

    Princewind Rassist und Lagerinsasse

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    Benzinpreis runter, KFZ-Steuer runter, dafür LKW-Maut rauf. Kann nicht sein dass die Allgemeinheit die Lagerkosten für die Utnernehmen trägt, Stichwort "Just in time".
     
  24. KGBRUS

    KGBRUS SF Dschungelkönig 2016

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    @princewind: Das greift zu kurz, damit "förderst" Du alle gewerbetreibenden die nicht mit dem LKW fahren, Du förderst das umfahren der Autobahnen und somit mehr schwerlastverkehr auf den Landstrassen und in den Städten. Da die LKW bei Fahrten über Landstrassen und Städte länger brauchen erhöht sich der CO2 Ausstoß. Von der Lärmbelästigung gar nicht zu sprechen. Ist also Umwelttechnich und somit für die Lebensqualität absolut kontraproduktiv.

    Intelligente Lösungen des einzelnen müssen her. Wenn ich sehe das hier im Gewerbegebiet bei Firmen die 15 Leute beschäftigt haben 12 Autos vor der Türe stehen und ich defenitiv weis das 6 oder 7 Angestellte hier im Ort wohnen, frage ich mich wirklich ernst warum muß jeder mit dem eigenen Auto zur Arbeit kommen?
    Mehr noch bei 2 Leuten weiß ich das die keine 800 Meter weit weg wohnen, fahren aber jeden Morgen mit dem Auto zur Arbeit.

    Ne wir sind gewohnt mal eben schnell mit dem Auto 1km zum Einkaufen zu fahren um 2 Dosen Erbensuppe zu holen. Da liegt der Fehler.
    Man muß gezwungen werden, zu überlegen Auto oder Fahrrad oder gehe ich eben die 5 Minuten zu Fuß. Das geht nür über die Spritpreise.
    Bei Kfz Steuer muß ich bezahlen, bei Sprit kann ich selbst bestimmen wie viel ich zahle.
     
  25. pauli09

    pauli09 2. Ewige Tabelle "1gg1"

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    Maut für/gegen alle ist die loesung.

    die maut soll dann allerdings nicht die politiker-gehälter stützen, sondern in schienen und erneurbare energie fließen.
    das ziel muss sein, den schwerverkehr auf die schiene zu bringen.
     
  26. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Nö, das ist leider auch noch lange nicht der Fall, denn solange der Strom durch Verbrennung von fossilen Brennstoffen bzw. durch die Wärmefreisetzung bei der Kernspaltung erzeugt wird, ist da nichts besser für die Umwelt.

    Nur mit viel Anstrengung, weiterer Entwicklung, dem Willen eine Stromwende zu schaffen aber eben auch neuen Ansätzen um den reinen Individualverkehr einzuschränken bzw. zu optimieren, kann da was in der längerfristigen Zukunft gehen.

    Edit: Sorry, hatte Deinen zweiten Beitrag zu spät gelesen.
    Genau das meine ich: Solange man alleine mit dem Auto jede noch so kleine Strecke fährt, sind die Spritkosten dafür ja offensichtlich noch vollkommen verträglich.

    Ich kenne hier etliche Menschen, die mitten in der City von München leben und dennoch auf's Auto für einen 5km Arbeitsweg zurückgreifen, ob wohl sie teilweise mit den Öffis entschieden schneller wären.
    Als Gründe werden genannt:
    Ich bin so flexibler (im Stau? :D )
    Ich brauche das Auto ja sowieso (weil sie jedes 2. oder 3. Wochenende mal auf's Land rausfahren)
    Den Luxus bezahlste eben teuer und anscheinend isser ja nicht wirklich teuer.
     
    Zuletzt bearbeitet: 12 August 2011
  27. KGBRUS

    KGBRUS SF Dschungelkönig 2016

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    Dem zweiten teil stimme ich voll und ganz zu.
    Ob die Energiebilanz, wie in deinem ersten Teil vormuliert, nicht doch besser wird, kann ich Dir nicht sagen. Kann sein das Du recht hast, kann aber auch nicht sein. Wobei zu bedenken ist, das zumindest wir den Ausstieg aus der Kernenrgie vollziehen.
     
  28. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Das Problem bei den E-Autos ist ja aktuell auch die sehr begrenzte Reichweite -mehr als 300km ist da nicht drinne- und ich bin der Meinung, dass man in den nächsten 10 Jahren auch keine Akkus auf den Markt sehen wird, die eine Autoreichweite von 600km+ ermöglichen, so wie's wir beim Verbrennungsmotor gewohnt sind.

    Deswegen bleibt das E-Auto eben aktuell nur eine Alternative für Kurzstrecken, bzw. Stadtverkehr (da fielen mir jetzt intelligente Car-Sharing Modelle ein) oder man rüstet die Fernstrecken mit Lademöglichkeiten aus, die die Autos während des Fahrens "betanken". Aber das ist mal eine gewaltige Investition.
     
  29. Simtek

    Simtek Well-Known Member

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    Nicht ganz. Was ist mit den Zeitarbeitern, was ja leider Gottes immer mehr zunimmt. Oder was ist mit den Leuten, bei denen auch der (Ehe)partner Arbeiten geht?
     
  30. pauli09

    pauli09 2. Ewige Tabelle "1gg1"

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    man sollte generell das auto nur für kurz- bis mittelstrecken nutzen.
    einschränkung: kurzfahrten sollte man mit dem ÖPNV absolvieren.
    fernverkehr gehört auf die schiene, und zwar die staatsschiene, nicht auf die börsengeierschiene.
     
    Zuletzt bearbeitet: 12 August 2011
  31. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Das ist doch genau der Punkt und der ist doch heute auch schon nicht anders:
    Wenn man ausserhalb eines Ballungsraums wohnt, hat man höhere Mobilitätskosten, wenn man in der Stadt wohnt, hat man höhere Lebenskosten (wobei ich das für den Münchner Süden nicht mehr unterschreiben würde ;) ).