Auf-bzw. Abwärmen

Dieses Thema im Forum "Kneipe" wurde erstellt von C. Ronaldo, 8 April 2009.

  1. C. Ronaldo

    C. Ronaldo Ronaldo du bist der Beste

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    Hallo,

    ich wollt mal fragen wie ihr euch auf und abwärmt.

    Im Verein und so mit Freunden beim Zocken.

    Also beim Verein kann ich fast garnichts aufwärmen weil der schei* Trainer:motz::motz::motz: immer viel zu spät zu Auswärtspielen fährt:motz::motz: Bei Heimspielen natürlich schon.
    Und so aus Fun dun wir immer so mahcen einer ist im Tor und die anderen spielen zussamen und dann wird so richtig angfangt.:top::top:
     
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  3. crAzY..aLlstAr..~M

    crAzY..aLlstAr..~M Fußball süchtling xD

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    Ja vor einem normalen spiel meistens bahnen laufen mit der gesamten manschaft (von aus linie zu auslinie) dann pass spiel meist im kreis 6 spieler 4 passen 2 versuchen abzufangen ,dehnen und dann torschuss.

    Dann vorm training mach ich´s so :
    Mit dem ball 10 runden laufen,bischen ballhochhalten das wars.
    Und abwährmen einfach 2 lockerre runden joggen und dehnen




    :huhu:
     
  4. Y14R

    Y14R Member

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    das dehnen zum aufwärmen definitiv durch schwunggymnastik ersetzen, weil dadurch die muskulatur gedehnt und gleichzeitig das gelenk geschmiert wird

    lg
     
  5. crAzY..aLlstAr..~M

    crAzY..aLlstAr..~M Fußball süchtling xD

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    schwunggymnastik was ist das ?
     
  6. Y14R

    Y14R Member

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    hast du sicher schon mal gemacht.
    einfach das bein vor und zurück schwingen.
    dann seitwärts,.....


    EDIT: vielleicht hilft dir eine bekannte suchmaschine
     
  7. jambala

    jambala Moderator Moderator

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    Hallo.
    Und es gibt genügend Sportmediziner und Sportpädagogen, die genau das Gegenteil sagen, weil durch die Schungübungen keine Tiefenlockerung geschehen kann und ein "Schmieren" der Gelenke rein physionomisch gar nicht möglich ist....

    Im Grunde genommen muß man die entsprechenden Aufwärmübungen auf den jeweiligen Sportler ausrichten und danach auswählen, welche Muskulatur er hat und welche Übungen ihm angenehm sind.
    Das übliche Hin- und Hergelaufe, das vor allem im Amateurbereich der unteren Klassen angewendet wird, ist in meinen Augen eine reine Verschwendung von Energie - wenn ich mir ansehe, mit welcher Konzentration dieses gemacht wird.

    Nach Gesprächen mit einem Physiotherapeuten, einem Chiropraktiker und einer Orthopädin und ein bißchen Herumprobieren haben sich für mich statische Übungen ähnlich wie bei der Progressiven Musekelentspannung als hilfreich gezeigt. Gezieltes intensives Anspannen für sechs bis zehn Sekunden, ohne Wippen und in bestimment Winkeln, je nach Muskel, der gelockert werden soll. Anschließend noch ein paar Steigerungsläufe und das war's.
    Diese Übungen (die knapp fünf Minuten beanspruchen) mache ich seit mittlerweile gut 15 Jahren, egal ob vor dem Spielen oder Pfeifen und hatte bisher genau 0 muskuläre Sportverletzungen.
     
  8. Y14R

    Y14R Member

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    das mit der schwunggymnastik hat mir mein trainer erzählt (der hat uefa b-lizenz)
     
  9. jambala

    jambala Moderator Moderator

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    Es gibt alle paar Jahre einen "Sinneswandel", was medizinische Erkenntnisse für den praktischen Einsatz beim Sport anbelangt, weil wieder einmal eine neue Studie rauskommt - und diese z. T komplett wiedersprüchlich sind.
    So wurde vor Jahren mal geraten, daß Joggingschuhe möglichst weich gedämpft sein müssen. Ein paar Jahre später erkannte man, daß die Dämpfung nicht zu weich sein darf, da sonst Probleme im Bereich der Fußführung und Muskelverkürzungen auftreten können.

    Aber um aufs Thema Aufwärmen zurückzukommen. Es gibt drei grundsätzliche Lager unter den Medizinern, die gegensätzliche Standpunkte vertreten, und für die es auch jeweils Studien gibt, die dies belegen:

    Das eine sind diejenigen, die ein Aufwärmen durch Stretching komplett ablehnen und andere Übungen empfehlen wie eben die Schwunggymnastik. Hauptargument ist, daß beim Stretching durch die falsche Belastung ggf. eine Verkürzung der Sehen und Bänder auftreten kann und zudem die Gelenke stark belastet würden.

    Das zweite Lager sind die, die gewisse statische Stretchingübungen empfehlen, hierbei aber dynamische Übungen (also mit Wippen bei der Ausführung) ablehnen, da hierdurch wieder Verkürzungen und Microverletzungen im muskulären Bereich auftreten können. Argument pro Stretching ist dann, daß durch ein fehlendes, gezieltes Anspannen die Muskulatur nur oberflächlich gelockert wird, die tieferen Muskelschichten aber eben nicht.

    Das dritte Lager plädiert für eine Kombination aus Stretching, sowohl statisch als auch dynamisch sowie anderen Übungen wie eben der Schwunggymnastik. Durch gezielte Kombination verschiedener Übungen werden die Bereiche aktive Muskellockerung und Gelenkschonung erreicht und die Leistungsfähigkeit erhöht.

    Welcher Tendenz man als Trainer nachgeht, ist immer auch eine Frage, welche Lehrmeinung grade vermittelt wird, wenn man den Kurs absolviert. Da der sportmedizinische Bereich bei Fortbildungen nach dem, was ich mitbekommen habe, nicht unbedingt oberste Priorität hat und die meisten Trainer sich hier nicht mehr als unbedingt notwendig weiterbilden, bleiben viele bei dem, was sie mal beigebracht bekommen haben, weshalb z. B. jahrelang immer die gleichen Übungen gemacht werden - obwohl es vielleicht mittlerweile bessere Übungen für bestimmte Bereiche gibt. Was ich schade finde, denn es könnte einmal Verletzungsprophylaxe betrieben werden und durch Abwechslung beim Aufwärmen auch der Motivationsfaktor angehoben werden.

    Langer Rede kurzer Sinn (und das habe ich ja oben auch schon geschrieben): Jeder muß für sich rausfinden, welche Übungen ihm helfen, die Muskulatur locker zu bekommen. Ein paar Meter zu laufen bringt zwar eigentlich nix, ist aber immer noch besser, als komplett kalt ins Spiel zu gehen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 13 April 2009