AuDirängler

Dieses Thema im Forum "Kneipe" wurde erstellt von Itchy, 6 Oktober 2007.

  1. Itchy

    Itchy Vertrauter

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    Irgendwie hat sich in den Jahren, seitdem ich mit dem Autofahren begonnen habe, eines grundlegend geändert.

    Waren in den 80ern die Idioten, sprich Raser und Drängler, noch in den süddeutschen Autos mit Propeller im Emblem unterwegs, hat sich das mittlerweile zu der Marke Audi hin verschoben.

    Da ich nicht davon ausgehe -wäre typisch undeutsch- daß die BMWler gewechselt haben, ist die einzige logische Erklärung, daß es sich vornehmlich um die älter gewordene, ehemalige Golf-(GTI)-Klientel handelt, die ja nicht wirklich die Marke getauscht haben, bzw. um deren Nachwuchs.

    Ich mag mich ja irren, aber der Anteil an Audifahrern unter den Drängel- und Rasidioten sind ca. 70% , was das anteilige Gesamtvorhandensein dieser Marke ja nicht widerspiegelt.
     
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  3. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Da musste aber ganz genau differenzieren:
    A3 -> die ehemalige GTI-Generation oder der Jung-Azubi vom Band aus Ingolstadt
    A4, meistens so'n 2,0 Modell -> Firmenwagenfahrer um die 35, 40 arbeitend in einem IT-Unternehmen
    A6, meistens 3,0 -> der dynamische Manager
    S4 -> Der FCB-Kader
     
  4. wuser

    wuser Well-Known Member

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    Die fahrennur S4? Stehts so schlecht um die?
     
  5. odie

    odie Zeitzeuge

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    Da ich erst seit 7 Jahren Auto fahr', kann ich dazu leider nicht viel sagen. Allgemein fallen mir Drängler nicht so extrem auf, auch wenn es definitiv immernoch zu viele gibt!
    Was mir allerdings selbst in den letzten 7 Jahren aufgefallen ist, ist die Tatsache, daß immer mehr Autofahrer das Rechtsfahrgebot mißachten.
    Da wird auf die Mittelspur gewechselt, der Tempomat auf 110 gestellt, und gefahren, ohne jemals in den Spiegel zu schauen. Das ist wirklich zum kotzen! :motz:
     
  6. HoratioTroche

    HoratioTroche Zuwanderer

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    Blinken ist auch in der Stadt völlig aus der Mode gekommen. :suspekt:
     
  7. Busti

    Busti Well-Known Member

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    Stimmt. Bin ja auch täglich in Ka unterwegs, war zu Beginn recht erschrocken wie wenig auf die Verkehrsregeln geachtet wird.
    Aber was mir auffällt, meist sind es diejenigen, die nicht KA auf dem Auto haben.
     
  8. Ichsachma

    Ichsachma J'aime soleil

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    Meinste das ernst oder bsite einer von denen, die sich auffer Autobahn über die entgegenkommenden Geisterfahrer aufregen?

    Jungejunge, hier scheinen sich ja nur verkehrs- und gesetzestreue Bürger verewigt zu haben...
     
  9. HoratioTroche

    HoratioTroche Zuwanderer

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    Ich wohne mittendrin in dieser Stadt, und deswegen fahre ich sehr selten mit dem Auto darin umher. "Verkehrstreu" in deinem Sinn ist es übrigens, wenn man mit dem Fahrrad entgegen die Einbahnstraße fährt in der ich wohne. Weiß leider nur etwa jeder 4. Autofahrer der mir entgegenkommt, die anderen sind entweder zu blind oder zu doof oder beides, dieses Zeichen (in Gegenrichtung steht dieses Zeichen) zu erkennen und zu interpretieren. Beleidigung und Nötigung sind da an der Tagesordnung. Dummerweise hatte der eine, den ich deswegen anzeigen wollte, die Karre geklaut in der er mich fast über den Haufen fuhr. :zahnluec: Ein Bereich der Straße ist verkehrsberuhigt (-> Parkverbot) und schmaler als die Straße davor und dahinter, aber trotzdem parken dort Autos. Wenn ich dann mit meinem Radl komme, geht nix vor und nix zurück.

    Achja, und an Verkehrsregeln halte ich mich, ebenso wie besagtes Fahrrad absolut verkehrssicher ist. Beides schon aus Selbsterhaltungstrieb. ;)
     
  10. Ichsachma

    Ichsachma J'aime soleil

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    Dann pöbele ich mal weiter: ICH kenne KEINEN Vorwiegend-Pedaleur, der sich an die Regeln hält :D .

    So schön beispielsweise Münster als Stadt ist, soviel verliert sie wegen der dortigen Fahrradrowdies.

    Und die Sache mit der Einbahnstraße ist eine für mich gänzlich unverständliche und gefährliche Idee, die zu allem Überfluß derartig zurückhaltend öffentlich novelliert wurde, daß ich Verständnis für diejenigen Autofahrer habe, die diese Regel tatsächlich nicht kennen.

    Unwissenheit schützt vor Strafe zwar nicht - aber das ist in diesem Fall eben nicht das Hauptproblem.

    Denn Unwissenheit schützt auf gar keinen Fall vor Schmerzen. Dafür können die Radfahrer zwar nichts, aber mehr Vernuft bei den zuständigen Behörden hätte ich da schon erwartet.

    Schließlich hammse uns ja auch nicht an jede Ecke den grünen Zonen-Rechtsabbiegerpfeil gehängt...
     
  11. koenigs_olaf

    koenigs_olaf Passion OFC

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    Das Problem kenne ich seit 1990. Die Lutscher muss man dann zwangsläufig rechts überholen, wenn man Kleinwagenfahrer ist. Und der Anteil dieser Idioten ist seit jeher weit größer als der der Sinnlos-Drängler...

    Ich würde das Verhältnis auf 90:10 schätzen.

    Im übrigen behindert die StVO meinen Fahrstil extrem...:D
     
  12. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Ich wechsle da ja ständig die Haut.

    Sitze ich mal im Auto und so'n Zitter-Radler juckelt ohne links und rechts zu schauen an mir vorbei, dann muß ich ja schon mal den Kopf schütteln ab und an.

    Muß ich mal wieder als Radlfahrer wegen so 'nem Rechtsabbiegerclown eine Vollbremsung hinlegen oder einen Schlenker durch die Tische des Cafes auf dem Gehweg fahren, weil der Kasperl mal wieder völlig vergaß, daß man vor dem Abbiegen auch mal nach rechts hinten schaut, dann kann es schon passieren, daß ich mich neben dem Beifahrerfenster des verhinderten DTM-Champions wiederfinde und ihm höflich klarmache, daß er
    a) doch bitte mal die Augen aufmachen soll und
    b) jetzt schleungist Land gewinnen sollte

    Mir ist Fall zwei allerdings öfter passiert und auch deutlicher in Erinnerung geblieben.

    Auch gut sind die Fußgänger, die in 3 Mann Phalanx auf'm Radweg daherkommen und dann mit lautem "Oh Gott", einem Herzinfarkt nahe zur Seite hüpfen, wenn man ihnen ein "Radweg" entgegenschleudert. Aber das ist eine andere Geschichte, nämlich die der Radwege...
     
  13. Herr_Tank

    Herr_Tank Sympathieträger

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    Egal ob als Autofahrer, Radfahrer oder Fußgänger, ohne gegenseitige Rücksichtnahme geht es nicht und es ist mir, als Streiter für ein faires Miteinander, eine Herzensangelegenheit, dass sich das mal rumspricht.
     
  14. HoratioTroche

    HoratioTroche Zuwanderer

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    Kannste ruhig machen, ich spreche ja nur für mich.
    Was heißt hier novelliert, das geben die Verkehrsregeln schon lange her. Und Verständnis habe ich überhaupt keins, wenn das in der halben Stadt seit Jahren so ist, und die Leute immer noch zu blind sind. Die Straßen, in denen das so ist, sind übrigens mehr als breit genug dafür. Wenn die Kraftfahrer nicht gerade ihren linken Aussenspiegel als Absstandsregulator einsetzen.
     
  15. pauli09

    pauli09 2. Ewige Tabelle "1gg1"

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    eigentlich ist fehlende kenntnis nicht das problem. man muss ja nur das schild sehen und beachten. :zahnluec:

    was ist eigentlich ein drängler?
    wenn man schnell genug ist, will auch niemand an einem vorbei. :zahnluec:

    radfahrer an der ampel.
    erst fahren sie rechts an den vor rot stehenden vorbei bis zur haltelinie, dann kommen sie eiernd nicht aus den puschen und blockieren die gesamte fahrbahn. :hammer2:
     
  16. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Wieso überhaupt erst halten anner roten Ampel :gruebel:
    Das ist Energievergeudung.
     
  17. odie

    odie Zeitzeuge

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    Kein Teilnehmer am Straßenverkehr kann mir erzählen, daß er sich komplett und immer an die Regeln hält.
    Die Frage ist mMn nur, in welchem Umfang man sie bricht.
    Als Fahrradfahrer breche ich sie sicherlich in größerem Umfang, als als Autofahrer. Jedoch nur soweit, daß niemand davon betroffen ist.

    Aber der Fahrradrowdie in Münster interessiert micht. Was ist dir denn widerfahren? Nicht daß ich das am Ende war... :D
     
  18. odie

    odie Zeitzeuge

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    Das ist wahr. Rechts überholen ist die einzige Alternative, die man hat.
    Aber es kann doch eigentlich nicht nur Bequemlichkeit sein, auf der Mittelspur rumzugurken. Warum machen die das? :gruebel:
     

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  19. HoratioTroche

    HoratioTroche Zuwanderer

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    Da bin ich mir jetzt mal nicht so sicher. Vor allem sind die Delikte ja völlig anderer Natur: Sicher fahren Fahrradfahrer öfter über rote Ampeln, gegen Einbahnstraßen, durch Fußgängerzonen, ohne Licht/Bremsen etc. Bei Autofahrern haben wir dafür zu hohe Geschwindigkeit, zu niedriger Abstand, Nehmen der Vorfahrt (oder des Vorrechts, z.B. am Fußgängerüberweg), Nötigung. Was da öfter vorkommt, kann ich nicht beurteilen, aber dass Fahrradfahrer in größerem Umfang beteiligt sind, glaube ich nicht unbedingt.
     
  20. HoratioTroche

    HoratioTroche Zuwanderer

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    Faulheit. Wenn alle 3 Minuten ein LKW zu überholen ist, muss man ja ständig rein und raus, und dabei auch noch drauf achten was von hinten kommt.
     
  21. odie

    odie Zeitzeuge

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    Ich hab damit auch nur für mich gesprochen. Wie das bei anderen ist, möchte ich nicht beurteilen. ;)
    Daß die Delikte völlig anderer Natur sind, ist auch klar.
    Zu deiner Aufzählung kommt aber noch dazu: nach 3 Bier setz ich mich ohne schlechtes Gewissen auf's Fahrrad, jedoch nicht mehr hinter's Lenkrad!
     
  22. HoratioTroche

    HoratioTroche Zuwanderer

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    Richtig, wobei sich der trunkene Radlfahrer wieder primär selbst gefährdet.
    Übrigens darfst du auch nicht zu Fuß gehen. Bleibt nur noch daheim saufen :zahnluec:
     
  23. Fussballgott

    Fussballgott Best one ever

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    Du darfst nur keine Verkehrsregeln brechen, dann wirds teuer :zwinker:

    Zum Thema Verkehr: Mich wundert es, dass noch niemand die Transporter genannt hat. Ich selbst fahre von Berufswegen einen Vito, einen Sprinter oder was grad an Transporter anfällt. Ich will nich behaupten, dass ich nie Verkehrsregeln breche, oder besonders rücksichtsvoll fahre (Termindruck etc :zwinker: ) aber ich gefährde keine anderen. Wenn ich aber sehe, wie da teilweise ohne Rücksicht auf Verluste (gerade auf Autobahnen) ausgeschert wird, oder sich als Verkehrsengel aufgeführt wird, bekomm ich das kotzen. Ganz schlimm sind die, die beim einfädeln die linke Spur schon 2 km vor dem eigtl Einfädelpunkt dichtmachen, damit ja niemand mehr vorbeifahren kann.

    Was mich auch immer aufregt, sind Autofahrer die nicht verstehen, dass ich nach hinten nur mit den Aussenspiegeln fahren kann, weil nach hinten zu is. Wenn ich dann rückwärts vom Parkplatz rolle (wobei rollen noch übertrieben ist!), erlebe ich es nur allzu oft, dass andere Fahrer hupend und fluchend 5 meter ausweichen, weil ich ihrer meinung nach zu schnell aus der Lücke komme. ICh hab mich einmal mit einem angelegt, weil er dann gehalten hat und mir nen Vortrag gehalten hat. NAchdem ich ihm angeboten habe, das er sich mal auf den Fahrersitz setzt und rückwärts aus der Lücke fahren soll, in der ich stand wurde er dann recht kleinlaut und hat mir zugestimmt. Denn mehr als langsam raustasten geht eben leider nicht! Ab und zu findet man sogar nette Fußgänger (ab und zu sogar Autofahrer) die einen dann rauslotsen. Sowas is aber leider viel zu selten!

    Gruß FG