Artikel: Vogt etabliert sich beim FCA

Dieses Thema im Forum "Kneipe" wurde erstellt von To1989, 18 Oktober 2012.

  1. To1989

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    In den letzten Spielen konnte Youngster Kevin Vogt in Augsburg so richtig durchstarten. Neben dem gesetzten Daniel Baier konnte sich der 21-Jährige auf der Sechserposition unter anderem gegen den ehemaligen Münchner Andreas Ottl durchsetzen. Der 27-Jährige ist über diese Entwicklung komischerweise wenig enttäuscht oder überrascht.

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    Vor der Saison wechselte Ottl auf Wunsch von Trainer Markus Weinzierl ablösefrei von Berlin zu den Augsburgern. Zunächst konnte er sich auch im defensiven Mittelfeld etablieren, jedoch konnte Vogt seine Chance direkt nutzen, als Ottl die ersten Schwächen zeigte. "Nur weil ich aus der 2. Liga gekommen bin, heißt das nicht, dass ich nicht kicken kann", so Vogt, der nach 4 Punkten aus 2 Spielen durchaus mit einem gesunden Selbstbewusstsein gesegnet ist.


    Einen kleinen Dämpfer gab es für das junge Talent trotzdem. Bei den Play-offs der U21-Nationalmannschaft gegen die Schweiz wurde der 21-Jährige von Trainer Rainer Adrion wegen einer Fußprellung nicht berücksichtigt. Trotzdem bleibt Vogt weiter optimistisch. "Wenn ich weiterhin gute Leistungen bringe, wird die Chance sicher noch mal kommen", so der Youngster.


    Die nächste Gelegenheit hat er dann bereits am kommenden Sonntag, wenn der FCA zum Auswärtsspiel gegen den 1. FC Nürnberg reist. Für Ottl, der auch schon für den Club aktiv war, bleibt dann wohl wieder nur die Bank. Ottl hat zwar in seiner Spielstärke Vorteile gegenüber Vogt, trotzdem hat er Verständnis für den Vorzug seines Teamkollegen. "Unsere ersten Spiele waren nicht so erfolgreich, wie wir es erwartet hatten. Der Trainer wollte wechseln, um andere Erkenntnisse zu gewinnen. Ich bin ganz entspannt", so der Mittelfeldspieler.


    Vogt selbst scheint offensichtlich schon zu wissen wo er dran ist. Zumindest fehlt es dem Jungen nicht an Überzeugung was seine Person angeht: "Alle bei uns im Kader haben was auf dem Kasten. Ich habe alles gegeben, um ins Team zu kommen. Jetzt gebe ich mein Bestes, um drinzubleiben. Ich mache mir keine großen Gedanken wegen der Konkurrenz."