Artikel: Gruppe D: Frankreich - England

Dieses Thema im Forum "Kneipe" wurde erstellt von To1989, 12 Juni 2012.

  1. To1989

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    Nun sind auch die letzten Teams endlich ins Turnier gestartet. Um 18:00 Uhr fiel der Anpfiff zum Spitzenspiel der Gruppe D – Frankreich gegen England. In einem insgesamt schwachen und höhepunktarmen Spiel stand am Ende ein 1:1 auf der Anzeigetafel. Zu wenig für die Franzosen, genug für die ersatzgeschwächten Engländer.

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    Frankreich klassisch


    Frankreich begann wie erwartet mit einem 4-5-1 System mit Karim Benzema als einzige Spitze. Im Mittelfeld sollten vor allem die Kreativköpfe Franck Ribery und Samir Nasri die Fäden ziehen. Nicht so stark besetzt war hingegen die Innenverteidigung, wobei vor allem Philippe Mexes und Adil Rami als potenzielle Schwachstellen ausgemacht wurden.


    England zusammengewürfelt

    England musste notgedrungen auf einige Stammkräfte verzichten. So standen von Beginn an Neulinge wie Exlade-Chamberlain und Danny Welbeck auf dem Platz. Irgendwie musste Trainer Roy Hodgson die Ausfälle von Frank Lampard, Gary Cahill und Wayne Rooney ja kompensieren.


    Ladehemmungen

    Von den Namen her versprach die Partie ein echter Kracher zu werden. Die Anfangsphase verlief allerdings sehr schleppend. Erst in der 11. Minute konnte Samir Nasri auf Seiten der Franzosen den ersten gefährlichen Schuss auf den Kasten von Joe Hart ablassen. Nur 4 Minuten später hätten jedoch die Three Lions den Führungstreffer erzielen müssen. Nach Vorarbeit von Welbeck umkurvte Milner Torwart Lloris, verpasste es anschließend aber ins leere Tor einzuschieben. Allgemein beschränkte sich das Spiel auf Mittelfeldgeplänkel mit gelegentlichen Fernschüssen.


    10 Minuten, 2 Tore


    In der 30. Minute konnte allerdings Innenverteidiger Lescott einen scharf hereingeschlagenen Freistoß von Steven Gerrard per Kopf zum 1:0 für die Engländer nutzen. Dies war scheinbar der Weckruf für die Blauen, denn nur 5 Minuten später hatte Diarra eine Doppelchance, welche Hart jedoch glänzend parieren konnte. Nur 4 Minuten später war es dann aber soweit. Wie bereits in der Anfangsphase setzte Nasri zum Flachschuss an, allerdings war er diesmal platzierter und somit markierte der Mann von Manchester City kurz vor de Pause den 1:1 Ausgleich.


    45 Minuten Langeweile

    Die zweite Hälfte zog sich wie Gummi. Zwar waren die Franzosen optisch überlegen, jedoch schafften es beide Parteien nicht mehr wirklich gute Chancen herauszuspielen. Zwar gab es wie in der ersten Halbzeit einige Distanzschüsse, welche jedoch immer noch durch ein gegnerisches Bein abgeblockt werden konnten. Folglich mussten sich am Ende beide Teams mit einer Punkteteilung begnügen. Die Franzosen dürften damit wohl weniger zufrieden sein, da sie im Vorfeld der Partie als klarer Favorit eingestuft wurden.


    Ukraine oder Schweden als Stolperstein?

    In den nächsten Spielen geht es nun jeweils gegen Schweden und die Ukraine. Eine dankbar einfache Aufgabe für europäischen Topteams, jedoch hat die Leistung heute bei beiden nicht wirklich Hoffnung auf ein erfolgreiches Turnier gemacht.