Artikel: FIFA 13 - Der Demo-Test

Dieses Thema im Forum "Kneipe" wurde erstellt von To1989, 13 September 2012.

  1. To1989

    To1989 Active Member

    Beiträge:
    346
    Likes:
    3
    Nachdem unzählige Zocker nun schon wochenlang auf diesen Tag gewartet haben ist heute endlich die Demo für das neue Fußballspiel FIFA 13 auch für die Playstation erschienen. Nach dem üblichen Ärger darüber, dass Xbox und PC Spieler bereits früher auf das Spiel zugreifen konnten, wird der meiste Unmut wohl nach den ersten Matches wieder verflogen sein. Auch wir haben uns die Demo besorgt und sie für Soccer-Fans angespielt.


    22538Ds neuste Produkt der Fifa-Reihe gibts ab heute als Demo für die PS3 (flickr / PlayStation Europe / cc by nc 2.0)


    Nachdem EA auch in diesem Jahr dem großen Konkurrenten Konami wieder einen Schritt voraus sein wollte muss man nach dem ersten Antesten sagen, dass die Fans der Reihe durchaus begeistert sein werden. Nicht nur die offensichtlichen Neuerungen treffen ins Schwarze, auch Bugs aus der letzten Version wurden verbessert. Im Folgenden haben wir die wichtigsten Änderungen noch einmal kurz zusammengefasst.


    First Touch Control:
    Die wohl auffälligste Neuheit ist die bessere und vielfältigere Kontrolle des Balles bei der Annahme. In der alten Version waren Spieler und Ball meist eins, auf die Ballannahme achtete eigentlich niemand. Nun kann der Spieler selbst durch geschicktes annehmen per First Touch den Ball zu seinem eigenen Vorteil beispielsweise hochnehmen oder direkt in den Raum legen. Doch auch nicht beeinflussbare Effekte lassen den Spielverlauf realistischer wirken. So können unter anderem die Abwehrspieler einen Ball auch mal zu weit prallen lassen, wodurch direkt eine gefährliche Situation entsteht.


    Dribbling:
    Im Vergleich zu FIFA 12 wurde wieder stark am Dribbling gefeilt. So kann man jetzt noch individueller versuchen, seinen Gegner stehen zu lassen. Vor allem ist die neue Steuerung aber für die Stürmer geeignet, die durch geschicktes Abschirmen Freiräume und Lücken aufreißen können und im Notfall den Ball auch mal über mehrere Sekunden halten können.


    Intelligente Spieler:
    Nachdem in der Vorgängerversion viele Spieler sowie in der Defensive als auch im Sturm oftmals für den Sachverständigen sinnlose Laufwege haben scheinen die virtuellen Akteure im neuen Spiel deutlich intelligenter. Stürmer erkennen Lücken und wollen angespielt werden, allerdings sind auch die Verteidiger geschulter und stellen diese Lücken zu.


    Bugs gefixt:
    Wie bereits gesagt wurden die Spielabläufe deutlich verbessert. Oft wurde aber auch bemängelt, dass bei FIFA 12 die sogenannten Schlänzertore deutlich zu einfach waren. Diese Schüsse sind nun keine Torgaranten mehr, das haben wir bei den ersten Matches deutlich zu spüren bekommen. Nichts desto trotz ist auch dies wohl eine Verbesserung, da diese Schüsse in der Realität auch alles andere als einfach sind.


    Letztendlich kann man sagen, dass EA definitiv ein tolles Spiel auf den Markt gebracht hat. Nach nur wenigen Spielen wurden die Verbesserungen zum Vorgänger schnell deutlich, allerdings kann man eine finale Meinung wohl erst bilden, wenn man die Vollversion ein paar Wochen gespielt hat. Sicherlich wird auch dieses Game wieder die ein oder andere Schwäche offenbaren, was aber nicht weiter schilmm ist, da es in einem Jahr auch wieder ein neues FIFA 14 geben wird.