Artikel: Favoriten-Sterben im DFB Pokal

Dieses Thema im Forum "Kneipe" wurde erstellt von André, 20 August 2012.

  1. André

    André Foren-Capo Administrator

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    6 Bundesligisten sind in der ersten Hauptrunde des DFB Pokal bereits ausgeschieden, dabei ist die Runde noch nicht zu Ende. Scheiden die Bayern heute in Regensburg aus, wäre ein alter Rekord aus den sechziger Jahren eingestellt!

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    Kommenden Freitag beginnt die neue Bundesliga Saison, und bevor es losgeht stehen bereits etliche Clubs unter enormen Druck. 6 Bundesligisten hat es bisher erwischt in der ersten Hauptrunde des DFB Pokals. Das ein Underdog mal knapp gewinnt kommt schon mal vor, aber teilweise haben sich die Bundesligisten von viertklassigen Teams vorführen lassen.

    Hoffenheim ging beim Berliner AK mit 4:0 unter. In der Geschichte des DFB Pokal hat noch nie zuvor ein Bundesligist gegen einen Viertligisten so hoch verloren.

    Die Pokal-Sensationen vom Wochenende:


    • Berliner AK 07 - 1899 Hoffenheim 4:0 (3:0)
    • Kickers Offenbach - SpVgg Greuther Fürth 2:0 (1:0)
    • Karlsruher SC - Hamburger SV 4:2 (1:2)
    • TSV Havelse - 1. FC Nürnberg 3:2 (2:2, 1:1) n.V.
    • FC Erzgebirge Aue - Eintracht Frankfurt 3:0 (1:0)
    • Preußßen Münster - Werder Bremen 4:2 (2:2, 0:1) n.V.

    Damit noch nicht genug, auch die Zweitligisten Hertha BSC (2:1 bei Wormatia Worms) und SC Paderborn (3:1 in Bielefeld) verloren gegen unterklassige Gegner und wurden Ihrer Favoritenrolle nicht gerecht.

    Negativ-Rekord?

    Erst einmal in der Geschichte des DFB Pokal sind 7 Bundesligisten in der ersten Runde ausgeschieden. Dass sich das nicht wiederholt, dafür will am Abend der Rekordmeister FC Bayern München bei Jahn Regensburg sorgen. Der FCB geht natürlich als großer Favorit in die Begegnung und will sich natürlich keine Blöße geben. Aufgrund der restlichen Ergebnisse sollte man aber genügend gewarnt sein.

    Gründe für das Favoriten-Sterben?

    Gibt es Gründe für die Häufigkeit an Pokal-Sensationen?

    1. Hitze

    Als einen Punkt könnte man die Hitze anführen. Deutschlands wärmstes Wochenende. Einige Schiedsrichter unterbrachen sogar die Spiele für Trinkpausen. Aber sollte nicht eigentlich ein Profi besser damit umgehen können, als ein Amateur? Sicher kein Vorteil für die unterklassigen Teams.

    2. Spielpraxis

    In den unteren Ligen stehen die Vereine bereits seit Wochen voll im Saft, während die Bundesligisten noch kein einziges Pflichtspiel bestreiten mussten. In Sachen Spielpraxis und Matcherfahrung haben die unterklassigen Gegner also definitiv einen kleinen Wettbewerbsvorteil. Aber ob dieser alleine für die ganzen Überraschungen verantwortlich ist, bleibt fragwürdig.

    Welche Gründe seht Ihr für die große Anzahl an Sensationen an?
    Oder ist die Häufung in diesem Jahr nur ein Zufall?
     
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  3. JebiGaJohnny

    JebiGaJohnny Active Member

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    Die Bundesligisten stecken ja mittlerweile auch in der Hochzeit der Vorbereitung, dies für mich also kein wirklicher Grund.

    Die Hitze schon eher, ist echt heftig am Wochenende und da kenne ich zumindest keinen Spieler der da über 90 Min. 100% abliefern kann, außer diejenigen die solche Hitze gewöhnt sind und das dürften hier in Deutschland und Umgebung die wenigsten sein.

    Aber dieses "Problem" haben ja alle Spieler, also auch kein wirklicher Kritikpunkt.

    Ich würd sagen, die haben die kleinen Gegner unterschätzt, dann auch noch auf'm Platz gepennt und die unterklassigen Spieler haben einfach mal aufgedreht, Fazit:

    Pech gehabt! :devil: