Artikel: DFB will Schmelzer nicht sperren

Dieses Thema im Forum "Fussball Stammtisch" wurde erstellt von To1989, 8 Dezember 2012.

  1. To1989

    To1989 Active Member

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    Es war wohl die Szene des aktuellen Spieltags... Der Dortmunder Marcel Schmelzer wird wegen einem vermeintlichen Handspiel vom Platz verwiesen und Dortmund verliert in der Folge die Partie gegen Dortmund mit 2:3. Schiri Wolfgang Stark setzte seine Serie der akuten Fehlentscheidungen erneut fort. Immerhin will der DFB diesen Fehler nicht auch noch durch eine Sperre des Nationalspielers honorieren.

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    In der 83. Minute kochte im Signal Iduna Park endgültig die Stimmung über. Mario Götze kassierte eine gelbe Karte, weil er einen Freistoß zu früh ausführte. Eine Szene, die den kompletten Spielverlauf für Dortmund spiegelte. "Extrem skurril" bezeichnete Trainer Klopp das Spiel im Anschluss, allerdings wären ihm sicher noch weitere unschönere Wörter eingefallen. Schiri Stark hatte definitiv nicht den besten Nachmittag seiner Karriere. Sowohl beim 1:0 von Dortmund als auch beim 2:1 von Wolfsburg lag eine Abseitsposition vor, das 1:1 nach dem „Handspiel“ von Schmelzer war ein riesiger Bock.


    Doch was war genau geschehen? Diego überlupfte die Dortmunder Abwehr am Sechzehner, schickte Vieirinha auf der linken Seite steil in den Strafraum, doch der Wolfsburger stand beim Pass des Brasilianers bereits im Abseits. Trotzdem kam dessen Pass an Weidefeller vorbei, Dost zog ab, allerdings traf er nur den auf die Linie geeilten Marcel Schmelzer. Stark pfiff nach einem Moment des Zögerns Elfmeter, allerdings bewiesen die Fernsehbilder klar, dass Schmelzer den Ball nur mit seinem Knie abwehrte.


    Auch Schiri-Experte Markus Merk war bei der Analyse der gleichen Meinung: "Schmelzer geht zwar mit den Händen in Richtung des Körpers, weil er die Weichteile schützen will, dann geht der Ball ganz klar ans Knie. Und wir brauchen überhaupt nicht diskutieren, ob der Ball dann an die Hand oder ans andere Knie gegangen ist, es war natürlich kein absichtliches Handspiel. Es hätte keinen Elfmeter geben dürfen und dementsprechend natürlich auch kein Rot."


    Nichts desto trotz verwandelte Diego den Elfer und die Dortmunder verloren die Partie in Unterzahl. Nach dem Abpfiff hörte man aus keinem Dortmunder Mund etwas zu diesem Thema, denn Jürgen Klopp verhängte seinen Schützlingen einen Maulkorb. Der Trainer selbst fand nur lobende Worte für seinen Verteidiger. "Es war klasse verteidigt von ihm. Wie Marcel mit dem Platzverweis umgegangen ist, müsste man ihn für den Friedensnobelpreis vorschlagen", so Klopp.


    Durch den Beweis der Fernsehbilder fällt immerhin die Rot-Sperre für Schmelzer flach, doch für die Meisten Dortmunder wird dies nur ein schwacher Trost sein, da der Abstand auf die heute siegreichen Bayern nun schon 14 Punkte beträgt. Die Schiedsrichter sind nun schon seit Wochen im Fokus der Kritiker. Mittlerweile wurden 135 Spiele in dieser Saison absolviert und bislang gab es schon 73 grobe Fehlentscheidungen, die zu Toren, Elfmetern oder Platzverweisen führten. Diese Quote wird wohl auch die Diskussion über weitere technische Hilfsmittel anheizen...
     
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  3. faceman

    faceman Europapokal-Tippspielsieger 2015

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    Die Überschrift täuscht schon. Es wird ein Freispruch beantragt, wenn man den Medient trauen darf. Mehr auch nicht. Ich gehe von einem Spiel Sperre aus. Tatsachenentscheidung. Und zwar deshalb, weil die Aussage des Irrtums nicht vollends genutzt werden kann. Dann hätte es nämlich den Strafstoss inderselben Situation auch nicht geben dürfen. Und dies ist nunmal nicht rückgängig zu machen.