Artikel: Bosbach: Fanclubs müssen randalierende Fans aussortieren

Dieses Thema im Forum "Kneipe" wurde erstellt von André, 6 März 2012.

  1. André

    André Foren-Capo Administrator

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    Die Attacke von "Köln-Fans" auf einen Bus voller Gladbach Fans haben die Sicherheitsdiskussionen rund um Gewalt im Fußball, Hooligans und Ultras wieder angeheizt. CDU Politiker Wolfgang Bosbach fordert die Fanclubs und Vereine nun auf, solche "Fans" rigoros auszusortieren.

    19429(Bild: _dChris | CC BY)

    Der Vorsitzende des Bundestags-Innenausschusses, Wolfgang Bosbach (CDU), hat angesichts der jüngsten Angriffe Fanclubs von Fußballvereinen aufgefordert, sich von randalierenden "Fans" zu trennen.

    Immer mehr Gewalt- und Straftaten

    "Wir beobachten seit geraumer Zeit, dass sich im Umfeld von Fußballspielen immer mehr Gewalt- und Straftaten ereignen", sagte er dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Mittwoch-Ausgabe).

    "Das sind keine Fußball-Fans, sondern Chaoten und Schläger im Gewand von Fußball-Fans. Ein echter Fan würde seinem Verein niemals schaden und andere Fans gewaltsam attackieren. Die Fanclubs müssen diese Typen aussortieren."

    Kein Verständnis für Gewalt-Fans

    Auch die Vereine dürften "überhaupt kein Verständnis zeigen", so Bosbach weiter. In den Stadien hätten sie schließlich das Hausrecht.

    So hätten die Clubs die Zugangskontrollen und die Sicherheitsmaßnahmen in den Stadien in den letzten Jahren auch schon deutlich verschärft.

    Die Strafverfolgung sei im Übrigen zwar "Sache des Staates" und die "Problemzonen" lägen "außerhalb der Stadien", betonte der CDU-Politiker.

    Polizei stößt an Ihre Grenzen

    "Aber die Polizei des Bundes und der Länder stoßen langsam an ihre Grenzen. Das gilt umso mehr, wenn parallel Großdemonstrationen und Castor-Transporte stattfinden."

    So seien während der Saison 2008/2009 in der ersten und der zweiten Fußball-Bundesliga allein 1.175.843 Polizeieinsatzstunden absolviert worden.

    In den unteren Ligen kämen noch mehrere hunderttausend Polizeistunden hinzu.

    dts Nachrichtenagentur, Soccer-Fans​
     
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  3. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Ja, Herr Bosbach, da haben Sie recht: Gewalt gehört nicht dazu.
    Super, dass Ihnen das auffiel und für den überaus innovativen Vorschlag.

    Ich hab auch einen für Ihren "Verein": Sortieren Sie doch bitte alle "Steuervergeher" in ihrem Laden aus. Das können Finanzamt und Staatsanwaltschaft noch viel weniger alleine leisten.
     
  4. BoardUser

    BoardUser Jede Saison ein Titel! Administrator Moderator

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    Wenn wir schon mal dabei sind: die wirtschaftlichen Trittbrettfahrer gleich mit. Dazu noch alle Lügner bzw. "Nicht die vollständige Wahrheit-Sager", Arschkriecher und Durch-Die-Wirtschaft-geförderte Karrierieristen. Ich glaub, dann wirds einsam um ihn. Wenn er dann überhaupt selbst noch dabei bleiben darf.
     
  5. kleinehexe

    kleinehexe SF-Dschungelkönigin 2011 und PTL-Meister 2015/16

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    Na ja, also ich mag Randalierer auch nicht. Weder im Stadion noch auf der Autobahn.
     
  6. Peter Herter

    Peter Herter Erfahrener Benutzer

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    Meint dieser Hilfskasper wirklich die Fanclubs würden eigene Leute rausschmeissen weil diese Ärger machen,auch Fanprojekte werden sich diesbezüglich zurückhalten,da hilft nur bei Festnahme der Polizei safftige strafen,das ist das einzige was wirkt
     
  7. Schröder

    Schröder Problembär

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    Die sollten sie sogar rausschmeißen und, falls namentlich bekannt, diese Namen an die Polizei weitergeben. Das sind keine "eigenen Leute". Wenn doch, sind die Fanclubs, die solche Verbrecher decken und bei sich aufnehmen, wirklich kriminelle Vereinigungen.
     
  8. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Genauso wie Fußballfans an sich dann auch Kriminelle sind.
     
  9. Schröder

    Schröder Problembär

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    Warum das denn? Es ist doch wohl ein Unterschied, ob ich bloß zufällig in der gleich Kurve steh wie diese Idioten, oder ob ich die bei mir im Fanclub aufnehme und deren Straftaten decke. Letzteres ist zumindest Strafvereitelung und somit wohl ebenfalls strafbar.

    Aber im Fall der "Wilden Horde" hat sich das wohl eh erledigt. Der Chef von dem Haufen wird sich nicht selbst rausschmeißen.
    Für jeden halbwegs zivilisiert denkenden Menschen sollte das allerdings der Anlass sein, da auszutreten.
     
    Zuletzt bearbeitet: 8 März 2012