Artikel: Auch Nürnberg war scharf auf Martinez

Dieses Thema im Forum "Kneipe" wurde erstellt von To1989, 6 September 2012.

  1. To1989

    To1989 Active Member

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    Javi Martinez ist der teuerste Transfer in der Geschichte der Bundesliga. Bei den Bayern ist er nun nach seinem ersten Einsatz so richtig angekommen und soll voraussichtlich mit Bastian Schweinsteiger die Doppel 6 beim Rekordmeister bilden. Nun wurde bekannt, dass auch der 1. FC Nürnberg an einem Transfer des Spaniers interessiert gewesen ist, allerdings ist dies schon einige Zeit her.


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    Vor genau 1 ½ Jahren war der Mittelfeldspieler bei den Franken im Gespräch. FCN-Chefscout Christian Möckel hatte den Youngster bei der U21 Europameisterschaft in Dänemark genauer unter die Lupe genommen und in der Folge bei den Vereinsbossen vom Talent des Jungen vorgeschwärmt.

    „Wir haben Martinez mehrfach gesehen und uns anschließend von Spanien-Insidern Einschätzungen geholt. Wenn so ein Spieler mal nicht bei Barca oder Real sondern bei einem vergleichsweise kleinen Verein ist, führt man natürlich Sondierungsgespräche. Es hieß, dass er ab 20 Millionen aufwärts zu haben sei. Da mussten wir natürlich Abstand nehmen, sonst würden wir uns ja lächerlich machen“, so Club-Chef Bader. Schade für die Nürnberger, doch nun können sie in der Bundesliga gleich 2 Mal ihren damaligen Wunschspieler von nahmen begutachten.

    Die Bayern bezahlten indes 40 Millionen Euro statt 20. Dies konnte sich Bilbao erlauben, da Martinez` Vertrag seit 2008 eine Klausel enthält, die seinen Marktwert am 1.Juli 2011 auf 36 Millionen Euro hat steigen lassen. Kurz vor dem Eintritt dieser Klausel verlängerte der 24-Jährige seinen Vertrag beim Europa League Finalisten aber frühzeitig bis 2016, was ihm neben einem höheren Gehalt auch eine erneut steigende Ablösesumme von 40 Millionen Euro bescherte. Die Bayern konnte diese Monster-Summer allerdings nicht abschrecken und nach wochenlangen Verhandlungen konnte man den Mittelfeldspieler verpflichten, auf dem in Zukunft die Hoffnungen des FCB ruhen.

    Bei den Nürnbergern ist seither alles beim Alten geblieben. Dieter Hecking und Co fördern immer wieder neue Talente, die dann zu ihren besten Zeiten an bessere Vereine abgegeben werden müssen. Bestes Beispiel ist aktuell Philipp Wollscheid. Hecking holte den Saarländer vom FC Saarbrücken in die zweite Mannschaft, bevor er sich in 2 Jahren zum Abwehrchef der Franken gemausert hat. Natürlich blieb diese Entwicklung nicht unbemerkt und so hat sich die Werkself aus Leverkusen nun die Rechte am Innenverteidiger gesichert. Bitter, aber das ist das Schicksal, dass alle kleineren Klubs der Bundesliga teilen.
     
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  3. André

    André Foren-Capo Administrator

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    Auch wenn man vor einem Jahr dran war, war das sicher noch 2 - 3 Jahre zu spät. Das ist ja die Kunst und gleichzeitig die Chance für die kleinen Vereine. Gutes Scouting und schneller sein als andere. Wenn man es richtig gut macht kann man mit dem Geschäftsmodell sogar in die Klasse der reichsten Clubs aufsteigen.

    Beispiel Porto: Bruno Alves (eigene Jugend) für 22 Millionen zu Zenit St. Petersburg ; Raul Meireles (kam ablösefrei von Boavista) für 13 Millionen zum FC Liverpool ; Falcao (kam für 5,4 Mio. von River Plate) für 47 Mio. zu Atlético Madrid ; Hulk (kam für 19 Mio. von Tokyo Verdi) für 55 Mio. zu Zenit St. Petersburg.
     
  4. SimuCel

    SimuCel Warten auf 3. Punkte

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    Nürnberg hätte Martinz gleich verpflichten müssen und nicht erst zwi drei Jahre warten