Artikel: 1. FC Köln: Kein Bekenntnis für Trainer Frank Schaefer

Dieses Thema im Forum "Kneipe" wurde erstellt von André, 8 November 2010.

  1. André

    André Foren-Capo Administrator

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    11762Beim 1. FC Köln ist man nach der 3:1 Auswärts-Niederlage wieder auf dem Boden der Tatsachen angekommen. Trainer Frank Schaefer mag zwar ein Guter sein, aber zaubern kann er leider auch nicht.

    Nach der Entlassung von Svonimir Soldo, hätte es für den 1. FC Köln besser gar nicht laufen können. In nur 3 Tagen wurde im heimischen Rhein-Energie-Stadion gleich 2 mal gewonnen, und dabei gab es für die geplagte Kölner Fanschar satte 6 Tore zu feiern.

    Im DFB Pokal besiegt man 1860 München mit 3:0, nur 3 Tage später in der Bundesliga bezwang man auch noch den Hamburger SV mit 3:2. Novakovic schoß dabei alle 3 Kölner Tore, die Welt schien wieder in Ordnung, und manch einer freute sich, dass der FC mit Schaefer nun das große Los gezogen hatte, und der Kelch mit den Dolls, Toppmöllers und Neurures dieser Welt, diesmal am FC vorbei gehen sollte.

    Vom Manager Meier gab es allerdings auch nach den beiden Siegen kein Statement, dass man mit Frank Schaefer dauerhaft weiter arbeiten wolle. Nach den beiden Heimsiegen folgte eine 3:1 Niederlage beim Club aus Nürnberg, was ja auswärts durchaus mal passieren kann.

    Schaefer hat immer noch eine tolle Bilanz mit 2 Siegen aus 3 Spielen, aber das Kapitel könnte sich im Falle einer Derby-Niederlage gegen die ebenfalls unter Zugzwang stehende Borussia aus Mönchengladbach, sehr schnell erledigt haben.

    Das Bekenntnis von Manager Meier bleibt aus

    Das Management in Köln hat es bisher versäumt, eine klare Position zu Schaefer zu beziehen. Die Spieler selbst, sollen mit dem Zickzack-Kurs auch nicht einverstanden sein, so wird Lukas Podolski im kicker wie folgt zitiert: "

    "Wir sollten uns endlich für einen Trainer entscheiden. Er ist der Richtige."

    4 Tage nach dem rheinischen Derby steht in Köln die Jahreshauptversammlung an. Manager Meier steht da ohnehin sehr unter Druck, und so erklärt sich das Zögern in der Personalie Schäfer bei genauerem Hinschauen fast von alleine:

    Wie der kicker spekuliert, darf Schaefer im Falle eines Sieges weiter machen. Verliert er, wollen die FC Verantwortlichen dann eine große Lösung präsentieren! Gehandelt werden Namen wie Hans Meyer oder Huub Stevens, um die dann "aufgebrachte Menge" zu beruhigen.

    Kurzum weil der Vorstand für sich gut da stehen will, hat der eigentlich gut gestartete, von Fans und Spielern respektierte Frank Schaefer, nach einer wirklich tollen Bilanz, jetzt im Derby gegen Gladbach ein Endspiel an der Backe!

    So macht man sich beim FC Köln die Probleme weiterhin selbst!

    Die Diskussion zum Derby in unserer Community haben bereits begonnen:

    Derby: FC Köln vs. Borussia Mönchengladbach


    Bildquelle: de.wikipedia.org
     
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  3. André

    André Foren-Capo Administrator

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    Habe dazu auch einen schönen Beitrag im Spielfeldrand Magazin gelesen, da heißt es:

    Aber merkwürdig. Schaefer steht nicht im Fokus. Nicht in der Kritik. Zumindest nicht bei Fans und Presse. Dafür aber im Verein.
    Obskur, aber wahrscheinlich sind die Verantwortlichen überfordert mit so viel Zustimmung für ihren Trainer. Damit muss man ja auch erstmal klar kommen.

    Schaefer raus | Spielfeldrand - Das Magazin