28. Spieltag: Hertha BSC Berlin - Borussia Dortmund

Dieses Thema im Forum "Kneipe" wurde erstellt von theog, 22 März 2010.

  1. odie

    odie Zeitzeuge

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    1. die passive Abseitsregel ist wichtig für ein spannendes, offensiveres Spielen
    2. in den Regeln steht:
    ein Spieler wird nur dann für seine Abseitsstellung bestraft, wenn er nach Ansicht des Schiedsrichters zum Zeitpunkt, zu dem der Ball von einem Mitspieler berührt oder gespielt wird, aktiv am Spiel teilnimmt, indem er
    • ins Spiel eingreift,
    • einen Gegner beeinflusst,
    • aus seiner Position einen Vorteil zieht.

    Ich weiss ja nicht was der Schiedsrichter/Linienrichter da gesehen hat. Ich jedoch denke, daß Gekas dadurch, dass er zwischen Santana und Weidenfeller (im Abseits) steht Santana dazu "zwingt", einen Kopfball in Richtung Torwart spielen zu müssen. Wäre Gekas hinter Santana oder daneben, hätte dieser anders mit der Situation umgehen können.
    Damit hat er laut Regelwerk "einen Gegner beeinflußt" und damit ist die ganze Situation Abseits. Find ich nicht so schwierig zu verstehen.
     
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  3. Catweezle

    Catweezle Geißbock

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    joh klar , einmal so und das andere mal so (Nürnberg hatte denn vorteil , hoffentlich jetzt richtig)!
    ich kann Berlin verstehen , das die angepisst sind!
    und das war bestimmt kein Abseits .... gruß

    p.s.: selbst der Doppelpass hat das tor gegeben!
     
    Zuletzt bearbeitet: 29 März 2010
  4. faceman

    faceman Europapokal-Tippspielsieger 2015

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    Tja, 14 Tage vorher hat eine ähnliche Situation zum 2:1 der Nürnberger in Berlin geführt. da hat sich niemand beschwert, auch die Berliner nicht.
     
  5. theog

    theog Guest

    Daher finde ich die passive Abseitsregel einfach sch**e, sie sollte abgeschafft werden. Sie bringt nur die schiris durcheinander, und ähnliche Situationen werden ziemlich unterschiedlich vom Schiri/Assi interpretiert. Für die Berliner ist es sicherlich bitter, denn 2 Punkte gegen den Abstieg bedeutet viel. In der Situation hätte der Assi seine Fahne schon beim Abseits von Gekas hochheben muessen, dann wäre nix passiert.
     
  6. Catweezle

    Catweezle Geißbock

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    tja @theo
    das sind nicht 2 Punkte sondern 4 Punkte( entschuldige 1.Punkte währe ja nach denn1:1 , also und jetzt 3 wichtige Punkte!) , und dann wer die welt wirklich anderes für Berlin;)

    gruß
     
    Zuletzt bearbeitet: 29 März 2010
  7. HoratioTroche

    HoratioTroche Zuwanderer

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    Eben, wichtig ist hier auch der Begriff "zum Zeitpunkt, zu dem der Ball von einem Mitspieler berührt oder gespielt wird" und wie man den versteht. Ist eigentlich nur die Frage, ob und inwieweit Gekas seinen Gegenspieler beeinflusst hat. Das ist eine Formulierung, die nur selten klar zu beantworten sein wird. Meiner Ansicht nach beeinflusst jeder Spieler jederzeit seine Gegenspieler. Grundsätzlich. Damit kann man also jede Entscheidung irgendwie begründen.
    Nö, genau umgekehrt. Dort wo Gekas stand, hätte Santana den Ball durchlassen können, und Gekas hätte aus seiner Abseitsposition einen Vorteil gezogen. Ball kommt vom Mitspieler, Gekas steht zum Zeitpunkt des Abspiels im Abseits - klare Sache.
     
  8. HoratioTroche

    HoratioTroche Zuwanderer

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    Ob sich jemand beschwert oder nicht sollte nicht das Kriterium sein ob eine Schiedsrichterentscheidung richtig ist oder falsch.
    Auch über richtige Entscheidungen wird sich ja konsequent beschwert. Gibt ja kaum eine Entscheidung, die nicht irgendjemand falsch findet. Deswegen werden Trainer, die jede Entscheidung gegen ihre Mannschaft falsch finden, ja auch nicht ernstgenommen. Jedenfalls von mir nicht. So schlecht kann ich gar nicht pfeifen. :zahnluec:
     
    Zuletzt bearbeitet: 29 März 2010
  9. huelin

    huelin Quite clear, no doubt, somehow

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    Das stimmt allerdings. Ist halt nur die Frage, ob Santana in dem Moment klar war, dass Gekas im Abseits stand.
     
  10. HoratioTroche

    HoratioTroche Zuwanderer

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    Sag ich ja, da sind wir bei der Beeinflussung. Und ich bin eben der Meinung, dass ein Spieler seinen Gegenspieler durch seine pure Anwesenheit auf dem Platz immer beeinflusst. Selbst wenn der sich nur einen kurzen Moment Gedanken machen muss, steht der jetzt im Abseits oder nicht.
    Deswegen bin ich nicht gegen diese Regel, aber gegen diese Formulierung. Sie lässt zuviel Spielraum zu und das geht zu Lasten des Schiedsrichters.

    Gleiches Spiel mit dem Vorteil. Der Nürnberger der gegen Hertha das Tor schoss zog natürlich einen Vorteil aus seiner passiven Abseitsposition. Er hatte dadurch schliesslich einen größeren Vorsprung als er ihn aus Nichtabseitsposition gehabt hätte.