1899 Hoffenheim: Marco Kurz und Andreas Müller entlassen!

Dieses Thema im Forum "Fussball Bundesliga" wurde erstellt von Simtek, 2 April 2013.

  1. André

    André Foren-Capo Administrator

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    Sicher nicht deshalb, sondern weil Ragnick ein Konzept hatte.

    Seit der einzige Fußballfachmann weg ist, läuft es halt wie es laufen musste, wenn Wirtschaftsfunktionäre versuchen in Fußball zu machen.

    Dass das nicht funktioniert musste auch ein Herr Königs in Gladbach einsehen, er hat es aber, und diese Gabe besitzen nur die wenigsten Wirtschaftsfunktionäre.
     
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  3. osito

    osito Titelaspirant

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    Man kann ja immer mal einen Fehler machen, oder mit einem Trainer oder Sportdirektor daneben liegen. Das allein wuerde ich den Verantwortlichen in Hoffenheim noch nicht mal anlasten. Aber in der Haeufigkeit der Fehler muessten sich auch mal andere stellen. Glaube der 6 Trainer in 2 Jahren? Da wird ein alter Fehler durch einen neuen korrigiert. Das ist Chaos pur.

    Oliver Kahn Blog: Hoffenheim braucht einen Typen wie Rudi Völler - Bundesliga - Bild.de
    Das ist auch nicht richtig zu Ende gedacht. Weil man darf nicht vergessen, das der TSG einfach ein paar Jahre (so um die 30 Stueck) zu Leverkusen fehlen. Ein Voeller haette anders als zu Leverkusen, ueberhaupt gar keinen Bezug zu dem Verein. Was nuetzt dir ein bekanntes Gesicht, wenn du mit dem Produkt hinter dem Gesicht nix anfangen kannst-geschweige den anfangen willst. Sobald die Hoffenheimer versuchen ihrem Verein ein gesicht zu geben wird es doch sowieso entlassen. Siehe Rangnick, Stanislawski oder Mueller.
     
  4. Detti04

    Detti04 The Count

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    Sowohl Rangnick als auch Schindelmeiser waren ja in dem Sinne keine Ex-Fussballer, also keine ehemaligen Profis. Beide haben ja quasi nur neben dem Studium noch Fussball gespielt, nicht viel mehr. Schindelmeiser hat ja auch eine deutlich besser zum Manager qualifizierende Ausbildung aufzuweisen als z.B. Andreas Mueller, dessen "Befaehigungsnachweis" fuer diesen Job im Wesentlichen darin besteht, selber mal zum Gelderwerb gegen den Ball getreten zu haben.

    Dass der Geldgeber aus der Wirtschaft kommt, das ist ja eh klar. Ich nehme mal an, dass Hopp zu Beginn des Aufstiegs den handelnden Personen, also wieder Rangnick und Schindelmeiser, mehr vertraut hat, als er das bei den handelnden Personen der letzten Zeit tat.
     
  5. HoratioTroche

    HoratioTroche Zuwanderer

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    "Aus der Wirtschaft" waren die aber auch beide nicht. Eher Lehrerkarrieren. So wie Slomka oder Finke. Ok, der Schindelmeiser war immerhin mal "Unternehmensberater". Was macht der eigentlich seither?
     
    Zuletzt bearbeitet: 3 April 2013
  6. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    Hab ich auch mal gedacht, sehe das aber nicht mehr so stark. Wie gesagt in einem Punkt unterscheidet sich Fußball dann doch von anderen Wirtschaftszweigen: Am Saisonende steigste ab, wenn Du auf Platz 17 oder 18 stehst. Und da sind dann durchaus kurzfristige Entscheidungen zu treffen, wenn man das verhindern will oder muss. Ob die Entscheidungen dann gut oder schlecht sind, sei mal dahingestellt oder ist eine andere Frage, aber als unprofessionell würde ich das nicht bezeichnen. (Und selbst in der Wirtschaft außerhalb des Fußballs wird es Situationen geben, in denen kurzfristige Entscheidungen notwendig sind. Das gehört also durchaus zum professionellen Handeln.)

    Der lanfristige Plan von Hoffenheim war ja offentsichtlich mit Babbel die Europaplätze anzupeilen. Der Plan ist aber gründlich in die Hose gegangen und machte kurzfristige Entscheidungen notwendig. Wir werden sehen, ob die was bringen werden.
     
  7. Detti04

    Detti04 The Count

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    Hitzfeld nicht zu vergessen. Im Soziotop Profifussball sind Lehrertypen eben schon die abstrahierenden, zielgerichteten Denker. Ist ja auch kein Wunder, wenn die Konkurrenz im Extremfall aus Typen wie Matthaeus, Basler und Brehme besteht.
     
  8. HoratioTroche

    HoratioTroche Zuwanderer

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    Wobei das dann trotzdem Fussballer sind, so von Bauch und Herz her. Auch wenn sie "nur" unterklassig gekickt haben. Nur sind sie eben etwas intelligenter als Basler/Brehme/Rehagel und können Bauch und Herz dann noch mit Köpfchen verbinden. Den fußballfernen Fachmann findet man dann doch sehr selten, mir fällt da der Hopfner vom FCB ein. Und der kümmert sich dann auch ausdrücklich nicht um sportliche Dinge. Wahrscheinlich, weil auch oder gerade weil ein Fussballferner die gleichen Böcke verpflichtet, wenn überhaupt. Woher soll er denn wissen wen er verpflichten muss?
     
  9. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    Und pädagogische Kompetenz ist für jemandem, der den Leuten beibringen soll wie sie zu spielen haben ja auch nicht das schlechteste.
     
  10. Detti04

    Detti04 The Count

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    Wie waere es mit Reiner Calmund frueher? Komplett profifussballferne Vergangenheit, und war trotzdem (oder gerade deswegen) einer der besten Manager der Liga.
     
  11. Detti04

    Detti04 The Count

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    Das ist wohl wahr.
     
  12. Oldschool

    Oldschool Spielgestalter Moderator

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    Es ist sozusagen systemimmanent ( zwingend ) dass 2 Vereine absteigen müssen, und wenn sie noch so gut spielen. Trainerwechsel bewirken nicht, dass Platz 17 und 18 vom Abstieg verschont bleiben. Wenn Hoffenheim Platz 16 schafft, rutscht Augsburg auf 17, Fürth lassen wir mal ausgeklammert. Also müsste jetzt Augsburg den Trainer wechseln, um den Klassenerhalt zu sichern. Machen die aber nicht, weil der FCA kein Panikverein ist. Hoffenheim sehr wohl, denn was die da betreiben, ist ohne Hand und Fuss sondern blinder Aktionismus.
    Genau so gut muss am Ende ein Verein Platz 1 belegen, egal wie schlecht die Mannschaft spielt sag ich mal. Platz 1 oder 17 liegen nicht nur am Trainer oder Manager, sondern am Gesamtkonzept und der Vereinsstruktur. Dazu gehören auch Nachhaltigkeit und Glaubwürdigekit, Menschenführung und Akzeptanz der Hierarchie. Und wie könnte es anders sein: in erster Linie die Kohle, die bei Fürth und Augsburg nie zum Meister gereichen wird. Bei Hoffenheim bin ich froh, dass sie trotzdem nicht gereicht hat.
     
  13. osito

    osito Titelaspirant

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    Das der FCA kein Panikverein ist liegt auch daran, das bei denen ein Klassenerhalt schon vor der Saison als Ziel ausgegeben wird. Da ist ein 15. Platz schon ein Erfolg. Waehrend in Hoffenheim ein Abstiegsplatz fuer mehr Unruhe sorgt und als mittlere Katastrophe gesehen wird. Nun gut, man kann mit beiden leben.:D
     
  14. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    Sehe ich anders, nämlich eher so wie osito. Fürth und Augburg dürften in ihrer Langfristplanung nicht von einem Klassenerhalt ausgegangen sein. Daher sind auch keine kurzfristigen Entscheidungen notwendig, wenn sie auf einem Abstiegsplatz stehen. Trotzdem haben die Fürther den Trainer ausgewechselt. Augsburg steht schon die ganze Saison unten und sie haben durchaus Maßnahmen ergriffen, allerdings schon in der Winterpause. Bei Augsburg hat es relativ gut geklappt, bei den Fürthern so gar nicht.

    Das in Hoffenheim ein wenig Panik herrscht, würde ich gar nicht abstreiten. (Oder frag mal die Bremer.) Blinden Aktionismus oder fehlende Hände und Füße (wobei man auch sagen könnte: genau das fehlt denen :D) sehe ich nicht. Die Fehler waren wohl eher die Verpflichtung von Babbel und dann von Kurz und Müller. Die muss man berichtigen. So oder so. Und dann doch lieber schon jetzt und darauf hoffen, dass der Effekt groß genug ist, das ein Abstieg noch verhindert wird. Wenn überhaupt war vielleicht der Rausschmiss von Babbel unnötig und hätte man ihn behalten, hätte man sich die Fehlbesetzungen Müller/Kurz ersparrt. Vielleicht wäre es auch schlauer gewesen, Babbel durch einen manager zu entlasten statt ihn rauszuschmeißen. Alternativen hätte es jedenfalls einige gegeben. Optimal war das alles nicht, jedenfalls nicht in der Rückschau.
     
    Zuletzt bearbeitet: 3 April 2013
  15. HoratioTroche

    HoratioTroche Zuwanderer

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    Was war der denn vorher?
    Ich hab ja gar nix gegen Fussballferne. Im Gegenteil. das löst diese Kicker-Inzucht auf. Aber es muss nicht notwendigerweise ein Wirtschaftshintergrund sein, wie die Lehrerbeispiele ziegen. Wobei das ja Trainer geworden sind. Bei den Managern schadet ein bisschen BWL wohl sicher nicht.
     
  16. HoratioTroche

    HoratioTroche Zuwanderer

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    Fürth war wenigstens schon ein paar Mal Meister.
     
  17. diamond

    diamond Well-Known Member

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    Da halte ich nichts von Statistik auf Trainernetscheidungen anzuwenden. Jede Entscheidung ist eine Einzelentscheidung, die bestimmte Faktoren abwägen muss.
    Wird zum Beispiel ein Trainer entlassen, weil die Mannschaft sich weigert weiter mit ihm zu Arbeiten und androht alle Spiele zu vergeigen, ist die Statistik oder die Wahrscheinlichkeitsrechnung schon am Ende. Die Kugel fällt sicher auf schwarz, falls man nicht handelt.
    Außerdem kann man den Tabellenstand, der mit Trainer NEU erreicht wird, ja nicht mit dem Tabellenstand zur Zeit der Entlassung vergleichen. Der einzige Vergleichswert, wäre der Wert, den der alte Trainer erreicht hätte, wenn er nicht entlassen worden wäre. Und dieses Szenario gibt es eben nicht.
     
  18. Detti04

    Detti04 The Count

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    Ganz vorher war Calmund wohl Moebelverkaeufer, zumindest sagt er das in einem Interview gegenueber spiegel-online. Ausserdem laesst er sich hier darueber aus, wie er bei Bayer gelandet ist:

    "Erst mal habe ich eine Ausbildung zum Außenhandelskaufmann und ein BWL-Studium gemacht. In meiner Freizeit spielte ich Fußball und fing nach einer Verletzung als Jugendtrainer bei meinem Heimatclub Frechen 20 an. Als Student war ich bei der Kölner Zeitung für die lokalen Sport-Seiten verantwortlich. Ich bin einfach zu denen ins Büro marschiert und habe gesagt: „Ich möchte einen Artikel für euch schreiben!“ Daraus entwickelte sich dann meine erste „Karriere“. Bei der Zeitung lief es so gut, dass die mich sogar fest anstellen wollten. Für mich war es in dieser Zeit normal, jeden Sonntag zu arbeiten: Früh aufstehen, bis tief in die Nacht schreiben und am nächsten Morgen die Zeitung in zwei Bezirken austragen. Nach meinem Studium habe ich dann den Leverkusener Bundesligatrainer Willibert Kremer kennengelernt, der mir angeboten hat, bei Bayer Leverkusen einzusteigen. Ich war sofort dabei. Als „Mädchen für alles“, sogar den Stadionsprecher habe ich gemacht. Irgendwann habe ich dann den ein oder anderen Spieler für den Verein angeworben. So bin ich über die Jahre da reingewachsen. Als Nachwuchschef, als Manager und schließlich als Geschäftsführer einer Fußball-GmbH mit Millionenumsätzen."

    Ein weiterer Fussballferner ist mir noch eingefallen, naemlich Christian Heidel in Mainz. Es ist natuerlich klar, dass bei all diesen Leuten grundsaetzliches Interesse am Fussball vorhanden ist, denn sonst wuerden sie den Job sicher nicht machen, aber ihre Karrieren sind eben doch sehr anders als die der Ex-Profis, welche irgendwann in den leitenden Positionen eines Vereines landen. Ich halte es auch nicht fuer ueberraschend, dass man einen besseren und unabhaengigeren Blick hat, wenn man von Aussen kommt, denn wahrscheinlich ist nicht nur die Ausbildung des Externen besser, sondern er ist auch (zumindest anfangs) frei von interner Betriebsblindheit.
     
  19. Detti04

    Detti04 The Count

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    Nehmen wir als Beispiel mal Marco Kurz in Hoffenheim. Er wurde nach dem 17. Spieltag eingestellt, als Hoffenheim mit 12 Punkten auf Platz 16 stand, d.h. Hoffenheim hatte bis dahin 0,71 Punkte/Spiel erreicht. In den 10 Spielen unter seiner Leitung holte Hoffenheim 8 Punkte, also 0,8 Punkte/Spiel, und steht jetzt mit 20 Punkten auf Platz 17. Jetzt habe ich ein paar Fragen:

    1. Hat sich dieser Trainerwechsel gelohnt?
    2. Wieso wird der Trainer schon wieder gewechselt, wenn unter 2 verschiedenen Trainern in dieser Saison (Interimscoach nicht mitgezaehlt) aehnlich duenn gepunktet wurde? Woher nimmt man da eine berechtigte Hoffnung auf Verbesserung?
    3. Wird Marco Kurz tatsaechlich aufgrund eigenen "Versagens" entlassen - oder doch nur deshalb, weil ploetzlich der Konkurrent aus Augsburg punktet, wofuer Kurz aber nun mal ganz und gar nichts kann?
    4. Ist der neue Trainer - Gisdol - tatsaechlich der beste Trainer, den man finden kann? Oder wird dieser nur eingestellt, weil er schon mal im Verein taetig war und man ihn daher kennt? Und ist es nicht ein typisches Zeichen von Angst und Panik, sich an Bekanntes zu klammern?
     
  20. HoratioTroche

    HoratioTroche Zuwanderer

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    Ich schlage vor wir nennen das profifern. Weil fussballfern sind die alle ganz und gar nicht.
     
  21. Detti04

    Detti04 The Count

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    Ich hatte vorher schon mal profifussballfern verwendet, denn das ist ja das, was wir beide meinen.
     
  22. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    Ich würde auf Frage 3 antworten, dass der primäre Entlassungsgrund für Kurz/Müller das völlig falsche Wiesekrisenmanagement war, somit erübrigen sich die Fragen 1 und 2, und auf Frage 4 würde ich antworten: nein oder vielleicht ja, angesichts der Verfügbarkeit auf dem Trainermarkt. (Hätte Neururer beim sport1 talk nicht so über die Entlassung hergezogen, wäre sicher er der neue Hoffenheimtrainer geworden :D) Und zum ja: Ist kein zeichen von Angst und Panik, sondern von Vertrauen und einem Sicherheitsbedürfnis, da kauft man nicht die Katze im Sack.
     
  23. Simtek

    Simtek Well-Known Member

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    Bist Du verrückt geworden?!? Der gute Peter hat grade erst einen Herzinfarkt hinter sich! Einen Trainerjob in Hoffenheim hätte er sich unter den aktuellen Umständen nie angetan! :isklar:
     
  24. Detti04

    Detti04 The Count

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    Man muss sich nur mal ansehen, welche Erfolge die Hoffenheimer Trainer dieser Saison schon in ihrer Trainerkarriere vorweisen konnten:

    - Babbel: War in der Buli schon leidlich erfolgreich und wurde immerhin mal 3.
    - Kurz: Ist wohl im Wesentlichen ein Zweitligatrainer
    - Gisdol: War bisher nur Co-Trainer bzw. betreute Mannschaften bestenfalls in der Regionalliga, also der 4. Liga

    Es ging also vom Erstliga- ueber den Zweitliga- schlussendlich zum Viertligatrainer. Ein besseren Beleg fuer Planlosigkeit gibt es ja kaum, denn bei all dieser Kurzfristigkeit gab es eben immer weniger moegliche Optionen und die zur Verfuegung stehenden Kandidaten wurden immer schwaecher. Oder glaubst Du, dass da langfristig geplant wurde, jeden Trainer durch einen Trainer mit einer noch schwaecheren Vita zu ersetzen?
     
  25. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    Nein, da sind wir einer Meinung. Ich halte diese Verpflichtungskette auch für schlecht. Ich vermute nur andere Gründe als Planlosikeit (siehe weiter oben #43).
     
    Zuletzt bearbeitet: 4 April 2013
  26. Schalke-Königsblau

    Schalke-Königsblau Derbysieger 2012/13

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    Ich glaube, es liegt an dem Boss. An Hopp, der sich zu sehr ins Tagesgeschehen einmischt. Das macht nicht jeder Trainer gerne mit. Entweder er geht selber, oder er wird gechasst. Muss ja nicht wirklich der Fall sein, aber ich halte es für möglich.
     
  27. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    Kann schon sein. Welche Rolle Hopp tatsächlich bei Entscheidungen spielt ist ja leider völlig unklar.
     
  28. diamond

    diamond Well-Known Member

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    Bist du nicht ein großer Fan von Ralf Rangnick ? Der von dir als 4. Ligatrainer titulierte Gisdol war in der erfolgreichen Hoffenheimer Zeit der Intimuns und die rechte Hand von Rangnick und wurde vom Professor über den grünen Klee gelobt.
    Die derzeitige Politik spricht wohl eher die Sprache " zurück zu den Wurzeln" oder " noch mal von vorne", und ist für mich durchaus nachvollziehbar, weil man mit diesem Trainer auch in Liga 2 gehen wird.

    Kurz als 2. Ligatrainer zu bezeichnen halte ich auch für sehr gewagt. Unseren Bundestrainer, das ist ein astreiner 2. Ligatrainer, den könnte ich mir gut bei Ingolstadt vorstellen, wie er vergeblich seine Philosophie vom körperlosen Spiel durchzusetzen versucht.
     
  29. André

    André Foren-Capo Administrator

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    Außerdem gehts aktuell wohl eher nicht um Klasse, sondern darum wie man die Mannschaft anpackt und motivieren kann. Ein guter Typ kann Wunder bewirken. Für dass eigentliche Training haben doch eh alle ihre Co-Trainer.

    Wichtig ist dass der Gisdol die Jungs erreicht und sie bereit sind unter ihm nochmal alles zu geben. Das traue ich ihm zu, denn der Kader hat Qualität.

    Ich wünsche mir zwar dass sie absteigen, aber der Wechsel von Kurz zu Gisdol könnte am Ende eben doch auszahlen.
     
  30. diamond

    diamond Well-Known Member

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    zu1 : Nein!
    zu 2: siehe 1 und weil ein Nachfolger im Abstiegskamp eben mehr als 0,09 Punkte pro Spiel als der Vorgänger holen muss.
    zu 3: aufgrund der Tabellensituation und der Tatsache, dass er keine Wende geschafft hat.
    zu4. Weil man ihn kennt, weil man mit ihm und Rangnick erfolgreich war, weil man zu diesen Konzepten zurückkehren will, sprich eigene Jugend und Gisdol dafür steht und dies mitträgt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 5 April 2013
  31. lenz

    lenz undichte Stelle

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    du meinst junge Spieler aus Brasilien, vom Balkan und aus Nigeria kaufen?
     
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