11.09.2001 - 10 Jahre danach.

Dieses Thema im Forum "Kneipe" wurde erstellt von Simtek, 9 September 2011.

  1. Litti

    Litti Krawallbruder

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    Ja, das ist das geilste an diesem Blödsinn. Schön, das dieser Typ auch zugibt, mit seinem mittlerweile dritten Verschwörungsbuch zu diesem Thema einer der großen Profiteure von 9/11 zu sein. Weil andere zu blöd sind, solche Bücher rauszuhauen, so jedenfalls deute ich seine Aussagen.

    Vielleicht sollte ich auch mal ein paar Bücher schreiben.....Hitler war ein russischer Agent oder sowas.
     
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  3. jung

    jung Well-Known Member

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    hatte ich eigentlich schon erwähnt, dass ich zu da in eurem stadion war?
    und dass die stimmung gar nicht so schlecht war. im gegenteil. :)

    anyway, wenn selbst litti die bösen amis in schutz nimmt, dann ist an den verschörungstheorien nix dran :D

    so long
     
  4. Detti04

    Detti04 The Count

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    Weil die Schwerkraft nach unten wirkt, du Physiker. Bei einem Erdbeben fallen Gebaeude auch nicht um, sondern (mehr oder weniger) senkrecht nach unten in sich zusammen.
     
  5. Detti04

    Detti04 The Count

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    Super Theorie. Erzaehl die doch mal den Angehoerigen all derjenigen 9/11-Opfer, welche in diesen Flugzeugen sassen. Wurden diese Flugzeuge dann von finanziell motivierten amerikansichen Selbstmoerdern anderswo zum Absturz gebracht? Klar, Selbstmord und Mord an Landsleuten aus finanziellen oder politischen Motiven ist ja auch viel normaler und wahrscheinlicher als Selbstmord und Mord an Feinden aus religioeser Ueberzeugung. Falls jemand Letzteres fuer unrealistisch fanatisch haelt - auch heute noch nennen sich Sportteams nach Leuten, die genau das gemacht haben: den Feind bekriegt und ermordet unter Einsatz des eigenen Lebens. Christen nennen solche Leute eben Kreuzritter, in Englisch Crusaders, und hier ist nur eine kleine Auswahl von Teams, die solches Verhalten offensichtlich vorbildlich finden:

    Crusaders (rugby union) - Wikipedia, the free encyclopedia
    Crusaders Rugby League - Wikipedia, the free encyclopedia
    2011 Holy Cross Crusaders football team - Wikipedia, the free encyclopedia
    Cape Cod Crusaders - Wikipedia, the free encyclopedia
     
  6. Itchy

    Itchy Vertrauter

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    Ich gebe ehrlich zu, ich habe Bröckers Veröffentlichungen "The WTC conspiracy" im Internet kurz nach dem Anschlag mit Interesse verfolgt. Da waren aufschlußreiche Informationen über Verbandelungen der Familie Bush und bin Laden, einiges über die Vorgeschichte der Bushs, Cheneys und Rumsfields, recht viele Hinweise auf Ungereimtheiten der offiziellen Version. Unterm Strich viele Fragen aufgeworfen und gestellt.
    Und man muß ihm zugute halten, daß er zugibt, nicht zu wissen, was tatsächlich passiert ist, daß er seine eigenen Schlußfolgerungen zieht.
    Für mich ein Paradebeispiel von "Verschwörungstheorie", die, intelligent verwendet, durchaus eine der seriöseren ist. Wenn man sich dann noch freimachen kann vom Bild "hier die Guten - da die Bösen".
     
  7. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    Ich habe sein erstes Buch dazu sehr zeitnah gelesen, und fand das aber eher amüsant. Recht bald kam da auch ein Spiegelartikel, der aufzeigte, das einige bzw. eigentlich sogar recht viele von Bröckes Fragen, von denen er behauptete, sie seien offen, gar nicht offen waren. Zudem wurden viele seiner Thesen widerlegt. (Aber na klar: wieso soll das, was im Spiegel steht, stimmen und nicht das, was bei Bröckses steht? Nachprüfbar ist für mich als Leser beides nicht.)

    Ich habe mir sogar noch sein zweites Buch zum Thema gekauft, bin aber nicht dazu gekommen, es zu lesen.

    Bröckes hat aber den entscheidenen Nachteil, das er tatsächlich nirgends vor Ort recherchiert oder persönliche Quellen hat (sagt er ja auch selber so im verlinkten interview), sondern nur vom Schreibtisch aus mit öffentlichen Quellen arbeit.
     
  8. theog

    theog Guest

    Eben...auf das fette wollte ich hinaus...:isklar: Denn die beiden Türmer sind nicht mehr oder weniger senkrecht nach unten gefallen, sondern exakt nach unten gefallen, obwohl es Hindernisse auf den Weg nach unten gab.
     
  9. Gaudloth

    Gaudloth Bratze

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    Es gibt keine Beweise und die Umstände sind insgesamt schon, sagen ir mal "komisch". Letztlich wird man es nie herausfinden, ein schrecklicher Tag war es in jedem Fall, weil er einem medienwirksam vor Augen geführt hat wozu der Mensch in der Lage ist.
     
  10. Gaudloth

    Gaudloth Bratze

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    So einfach ist/war es eben nicht, ich glaube ohne diese "Anschläge" wär es nicht so einfach gewesen, der Bevölkerung und der restlichen Welt einen Krieg zu verklickern.
     
  11. diamond

    diamond Well-Known Member

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    Doch so einfach ist es m.E. doch:
    Die einzig verbliebene Supermacht USA kann auch aus geringeren Anlässen einen Krieg führen wie Simtek richtig sagt. Wenn ein Krieg in der Luft liegt ist alles Veranlassung. Niemand könnte Sie daran hindern. Zum zweiten ist es total widersinnig, dass die USA ein derart gigantisches Inferno auf eigenem Boden auslösen und Tausende von eigenen Staatsbürgern zu (a) ermorden und das eigene Land auf Jahre hinweg zu (b) traumatisieren Dies (a) wäre mit der Abschaffung der eigenen Verfassung gleich zu setzen.
    Im ersten Golfkrieg haben ein paar diplomatische Winkelzüge ausgereicht, um den Krieg zu erzwingen. Die Amerikaner können und dürfen das, die Franzosen und Briten nicht ( siehe Suez-Kriege).
     
  12. BoardUser

    BoardUser Jede Saison ein Titel! Administrator Moderator

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    Nee. All das kann sie nicht mehr. Und konnte sie auch damals schon nicht mehr. Weil ihnen (meiner Auffassung nach) die Cowboynummern keiner mehr ernsthaft abgenommen hätte. Dazu sind die Europäer, die Chniesen und auch die Russen noch oder jetzt wieder diplomatisch zu stark. Und die Entwicklungsländer zu selbstbewusst geworden.

    Der Aufschrei in der Welt wäre verheerend gewesen, wenn die Amis da ohne konkreten Grund oder Anlass einfach losgelegt hätten.

    Hinzu kommt, dass die Amerikaner dermaßen finanziell abhängig vom Rest der Welt sind und damals auch schon waren, dass sie sich ein Brüskieren dieser auch wirtschaftlich nicht leisten konnten. Ein gesenkter Daumen aus China reicht da aus, um die USA wirtschaftlich bzw. finanzpolitisch den Abgrund runterzustoßen.
     
  13. Gaudloth

    Gaudloth Bratze

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    at diamond: Die Welt hätte wohl Probleme gehabt sich dagegen zu wehren, aber die USA braucht immernoch die eigene Bevölkerung dazu und die Stimmung war vor 9/11 nicht so klar und beginnt ja mittlerweile auch langsam wieder zu kippen, da musste man eventuell mal ein richtiges Zeichen setzen und nicht mit irgendwelchen billigen Ausreden kommen.
    Dass die Bushregierung rein menschlich zu so etwas in der Lage ist, glaube ich auch, dass sie Verbrecher sind, haben sie ja bewiesen.

    Ich glaube dennoch nicht an eine Verschwörung, der einzige Grund ist aber, dass ich an der Durchführbarkeit einer solch gewaltigen Inszenierung zweifle. Trotzdem bleiben Restzweifel und ich würde keinem Verschwörungstheoretiker, Schwachsinn oder dergleichen vorwerfen, weil ich schon sehen und verstehen kann, woher es kommt.
     
  14. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    Was ist denn der Unterschied zwischen "die USA" und der "eigenen Bevölkerung" bzw. wer soll denn in diesem Fall "die USA" sein? Die damals amtierende Regierung?
     
  15. Gaudloth

    Gaudloth Bratze

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    Die Formulierung ist vielleicht nicht optimal, aber was ich meinte, sollte doch klar sein? Ich meine damit natürlich diejenigen, die für die Kriege verantwortlich sind.
     
  16. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    ja, das mag ja sein, aber genau da fangen die Verschwörungstheorien ja an. Denn du weißt ja, die Regierung der USA ist nur eine Marionette der dahinterstehenden a) militärisch-industrieller Komplex b) Christliche Fundamentalisten c) Illuminaten usw. usf.

    Aber auch jenseits dieser Verschwörungstheorien fehlt doch das Motiv. Warum wollte "die USA" oder "die Regierung" denn überhaupt so dringend einen Krieg führen? Und wer ist das denn jetzt ganz genau, der für den krieg verantwortlich ist? So klar ist das dann doch gar nicht.
     
  17. BoardUser

    BoardUser Jede Saison ein Titel! Administrator Moderator

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    Also für mich schon. Das Motiv liegt völlig klar auf der Hand. Die Rüstungswirtschaft verdient sich dumm und dämlich. Und um Ressourcen bzw. deren Transportwege geht es auch stets. Mir reicht das als stetes Motiv, wenn die USA in den Krieg ziehen.
     
  18. Gaudloth

    Gaudloth Bratze

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    Motiv könnten wirtschaftliche Interessen sein. Da scheint es jedenfalls genügend Motive zu geben, denn Kriege haben die USA ja vorher schon geführt.
    Wer jetzt genau verantwortlich ist, weiß ich auch nicht, deshalb hab ich mich ja so undeutlich ausgedrückt^^ Aber wer da jetzt namentlich die Verbrecher sind, denen massenhaft Menschenleben egal sind (ich meine nicht, die die im WTC gestorben sind), ist dabei auch nicht so wichtig, es gibt sie jedenfalls, siehe Irakkrieg zum Beispiel.
     
  19. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    Nicht wichtig? Meiner Meinung nach ist das die allerentscheidende Frage. Sowohl, wenn man da Analyse betreiben will, als auch, wenn man etwas dagegen machen möchte (und sei es nur "theoretisch").
     
  20. Simtek

    Simtek Well-Known Member

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    Vielleicht stecken ja auch Boeing und die Bauindustrie dahinter. Die einen konnten 4 neue Maschinen verkaufen, die anderen verdienen sich mit dem Bau des neuen WTC dumm und dämlich.
     
  21. Gaudloth

    Gaudloth Bratze

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    Schon, aber um zu erötern was ich mit "die USA" gemeint haben könnte, reicht es erstmal zu wissen, dass es solche Leute in machthabenden Positionen gibt.
    Klar würd ich auch gern wissen, wer die nun sind, aber das herauszufinden, dürfte schwierig werden.
     
  22. BoardUser

    BoardUser Jede Saison ein Titel! Administrator Moderator

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    Also, meine Kenntnis diesbezüglich ist, dass Rüstung, Militär und hohe Regierungsmitarbeiter stets munter die Stühle tauschen. Soll heissen, ein Mi9litär ist auch gerne mal bei einer Rüstungsfirma angestellt, ein Rüstungslobbyist wird mal schnell ins Pentagon geholt und Regierungsmitarbeiter auch zügig von der Lobby eingefangen oder in die Armee abgeschoben. Das ist alles so ein Filz, dass man bestenfalls aktuell weiss, wer wohin gehört. Das kann aber in einem oder zwei Jahren schon ganz anders sein, was die Zugehörigkeiten anbelangt. Gibt meiner Kenntnis nach genug Beispiele dafür.

    Ebenso gibt es genug Indizien für eine Verquickung der Politik mit der Ölwirtschaft. Und das (nach der amerikanischen Invasion dort) sogar für die hohe afgahnische Politik. Bush als Ölunternehmer, Karsai als Chef bzw. Ex-Chef eines Ladens, der eine Leitung durch Afgahnistan bauen sollte, also unter Taliban-Zeiten, dann aber erst bauen lassen konnte, als er Präsident wurde.

    Da brauchts dann nicht weit, um daraus ein prima Motiv für einen Krieg zu erkennen. Sei er billigend und dankbar in Kauf genommen oder gar selbst angezettelt.

    Ach ja, zu dem noch:

    Boeing gehört doch zur großen Rüstungslobby im Land. Die bauen nämlich nicht nur Verkehrsflugzeuge. Und Bauindustrie? Gibts da solche Big-Player, also auch international tätige, die an Zerstörungen irgendwo dadurch verdienen, dass sie dort dann wieder aufbauen? Da würde ich jetzt keinen direkt kennen. Aber ausschliessen kann man das auch nicht.
     
    Zuletzt bearbeitet: 14 September 2011
  23. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    Das Thema wird ja gerade in der Bush-Bin Laden-Verbindung spannend, denn es ist ja hinreichend bekannt, das die Bushs und die Bin Ladens sowohl geschäftlich als auch privat eng verbandelt waren. Warum ist dann ausgerechnet ein Bin Laden als schuldiger und Drahtzieher von den USA ausgesucht worden? Da hätte es doch weit bessere Gegner gegeben?

    (Oder ist dann Bin Laden Teil Rüstungs-/Regierungsverschwörung und Al-Kaida in Wirklichkeit eine Abteilung der CIA?)
     
  24. BoardUser

    BoardUser Jede Saison ein Titel! Administrator Moderator

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    Die Idee hatte der Wisnewski in seinem Buch: Die USA und Al Kaida spielen sich global die Bälle munter zu, um die jeweils "Unentschlossenen" hinter sich zu sammeln. Und damit dann erstens Ruhe in die Reihen bekommen und Zweitens ordentlich Kohle scheffeln.
     
  25. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    Gefällt mir! :D

    Und nun sind die USA pleite und kann nicht mehr gemolken werden. War der Plan also schlecht oder zu gut?
    (Und der Bin Laden Mord ein Unfall?)
     
  26. BoardUser

    BoardUser Jede Saison ein Titel! Administrator Moderator

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    Nunja...Konsequeent weitergeführt müsse wohl jetzt gesagt werden, dass a) Bin Laden gar nicht tot ist, und b) denjenigen, die von dem Konflikt profitieren, das Land und die Staatsverschuldung völlig schnuppe sind.

    Letzteres ist für mich auch plausibel. Passt es doch zum Wesen den Kapitalismus.
     
  27. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    a) hatte ich ganz vergessen :D

    und b) ja, im Kapitalismus ist das tatsächlich immer das "natürliche" Ende. Von daher passt es! Aber es geht trotzdem immer weiter, das heißt, es wird also spannend, was "die" sich als nächstes ausdenken.
     
  28. diamond

    diamond Well-Known Member

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    Dass in den USA ein sogenannter industrielller- militärischer Komplex existiert vor dem Roosevelt seine Landsleute gewarnt hat, das ist ja allgemein bekannt. Darüber gibt es sogar kostenlose Infohefte von der Bundeszentrale für politische Bildung. Hier:

    Der neue Militärisch-Industrielle Komplex in den USA - Aus Politik und Zeitgeschichte (B 46/2003)

    Natürlich setzen die Amerikaner im nahen Osten ihre Interessen konsequent durch, niemand will das bestreiten, nur dann daraus souverän den Schluss zu ziehen, die US-Regierung habe den 11.9. selbst verursacht, da fehlen einem wirklich nur noch die Worte.

    Was würde denn passieren, wenn dies so wäre, und es würde ans Tageslicht kommen, das Risiko wäre ja nicht so gering bei dieser gigantischen Verschwörung ?

    Und: Wieso hat die US-Regierung, dann so risikoreich gehandelt und zugelassen, dass nach dem Anschlag so viele Fragen/ Verschwörungstheorien (nur halb betankt etc) angeblich offen sind? Diese Punkte hätte man doch im Vorfeld bedacht. Man hätte doch keinen Turm gesprengt und Flugzeuge in Bild montiert, wenn es doch so klar ist, dass ein Flugzeug nicht durch einen Turm fliegen kann ?
     
  29. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    Zumal das ja auch vor 2001 so war, es also gar keines Anlasses bedurfte.
     
  30. diamond

    diamond Well-Known Member

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    Die Chinesen sind noch ein Regionalmacht. Imperialistisch Lichtjahre von der USA entfernt. Die USA verfügen über tausende Militärbasen in den Welt, Flugzeugträger ( der größte Flugzeugträger wäre "Japan" im Falle eines Konfliktes mit China) , unzählige bilaterale und multilaterale Bündnisse, beherrscht Institutionen wie Weltbank, IWF und und und.
    ja, die Chinesen sitzen auf einem Haufen amerikanischer Anleihen, aber gerade deshalb haben sie ja ein Interesse an einer guten Verfassung der USA-Ökonomie außerdem sind sie genauso wirtschaftlich mit der USA verflochten.
    China und Rußland sind ja keine kommunistischen Mächte mehr, beide Länder gehen wenn auch anders ausdifferenziert den kapitalistischen Weg.
    Und wenn es einen internationalen Aufschrei gegeben hätte? Welche Konsequenzen hätte es dann gegeben?
     
  31. BoardUser

    BoardUser Jede Saison ein Titel! Administrator Moderator

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    Und? China ist größter Gläubiger der USA. Die haben ganz andere Machtmittel. Ein gesenkter Daumen und die USA geht wirtschaftlich aber sowas von den Bach runter, da helfen alle Militärbasen nicht mehr. Und ich meine, man kann nicht ernsthaft immer bei allen davon ausgehen, dass ihr Hirn genauso tickt wie das in unseren Gesellschaften. Wer sagt denn, dass es der chinesischen Führung darauf ankommt, dass die USA-Ökonomie eine gute Verfassung hat? Der Forderungshöhe wegen? Des Absatzmarktes wegen? Kann es nicht genausogut sein, dass die ganz andere Ziele haben?

    Im Übrigen auch gegen den Westen. Nicht umsonst stellen die Chinesen ja jetzt schon Bedingungen dafür, dass sie uns finanziell bei der Konsolidierung der Finanzen unterstützen.

    Zum Aufschrei: Das muss ich nicht beantworten, oder? Ein mittelalterlicher Pranger wäre im Vergleich dazu ein Friedensdenkmal gewesen, meine ich. Die USA waren schon 2001 weit davon entfernt, mit dem Rest der Welt machen zu können, was sie wollen. Dazu waren insbesondere die Entwicklungsländer, in Afrika, in Asien, in Lateinamerika, schon zu selbstbewusst. Im Übrigen, meine ich auch, hätten sich die Amerikaner auch gegenüber Europa, also der EU, politisch isoliert, wenn sie nicht einen plausiblen Grund geschaffen hätten.

    Einfach so einreiten wie in den 70ern oder 80ern ging nicht mehr.
     
    Zuletzt bearbeitet: 14 September 2011