1 Jahr Sperre für Kobiashwilli?

Dieses Thema im Forum "Kneipe" wurde erstellt von Holgy, 31 Mai 2012.

  1. diamond

    diamond Well-Known Member

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    Also wenn der Ribery dem Robben das blaue Auge (Hämatom) schon eine Minute vorher in den Katakomben geschlagen hätte ( was ja bei der Persönlichkeit von Ribery durchaus denkbar gewesen wäre) und der Schiedsrichter hätte es gesehen, dann hätte Ribery folglich auch mit 7 Monaten rechnen müssen, ist das so richtig?
     
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  3. Schalke-Königsblau

    Schalke-Königsblau Derbysieger 2012/13

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    Wäre der Schiedsrichter auf Kobiashvilis Schlag hin die Treppe hinab gestürzt, wäre es wohl keine Tätlichkeit mehr gewesen. Dann wäre es Körperverletzung gewesen. Je nach Verletzung vielleicht sogar schwere Körperverletzung. Ich glaube, dann hätte es eine härtere Strafe gegeben, die dann vielleicht eine mehrjährige Sperre zur Folge gehabt hätte, oder auch K.s`Karriereende.
    Die Strafe ist zwar hart, aber mMn musste man ein Zeichen setzen.

    Recht haste. Eine öffentliche Entschuldigung wäre angebracht. Wäre von K´S Seite her ein gutes Signal.
    Ausserdem, man weiß ja nie. Irgendwann steht K vielleicht wieder auf dem Platz und der Schiedsrichter..........ist vielleicht W. Stark.

    Hat Stark die Möglichkeit jetzt nicht mehr ?
     
    Zuletzt bearbeitet: 4 Juni 2012
  4. jambala

    jambala Moderator Moderator

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    Das Sportrecht kennt nur die Tätlichkeit, die Heftigkeit der Handlung bestimmt dann jedoch das Strafmaß. Strafrechtlich bleibt es bei der Körperverletzung. Und die strafrechtliche Würdigung wird es unabhängig vom Sportgerichtsurteil geben, sofern es nicht zu einem außergerichtlichen Vergleich kommt.

    diamond, leg mir bitte keine Urteile in den Mund oder erwarte verbindliche Aussagen von mir. Die gebe ich auch nicht nach einem von mir ausgesprochenen Feldverweis, da das Strafmaß nicht meine Entscheidung ist. Zum Fall Ribery: Die Aktion wäre auf UEFA-Ebene verhandelt worden. Und da gehe ich davon aus, daß er gleich hart oder sogar noch härter bestraft worden wäre, da die UEFA diesbezüglich eine 0-Toleranz-Linie fährt.
     
  5. NK+F

    NK+F Fleisch. Moderator

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    Dann hatte er wenigstens noch ein Highlight zum Karriereende.
    Und klar musste ihm ja sein, dass seine Aktion Konsequenzen hat.
    Er ist mkt dem Urteil ja gut bedient.
    Wobei da wohl auch strafrechtlich noch etwas auf ihn zukommt.
    Stark hat ja Anzeige bei der Polizei erstatttet.
     
  6. Ichsachma

    Ichsachma J'aime soleil

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    Wat, wenn er Merkel eine geflämmt hätte?

    Also ehrlich, diamond, Du bist verrannt in einem Hertha-Help-Syndrom.

    Schiris vermöbeln tut man nicht und das wird - in welcher Liga auch immer - höher bestraft.

    Wäre glaube ich auch nicht anders, wenn der eine von zwei Schlägern auf der Anklagebank den Richter statt seinem Mitschläger verwämmst.
     
  7. diamond

    diamond Well-Known Member

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    Jetzt übertreibe mal nicht mit "vermöbeln". Er hat ihm von hinten einen Schlag versetzt und ist nicht wie ein Tier im Rausch über ihn hergefallen. 7 Monate finde ich einfach insgesamt unter Berücksichtigung der Umstände zu hart, da hätte man einen Konsens finden können, wenn das natürlich nicht im Regelwerk steht. Wenn du heute auf der Strasse einem anderen eine verpasst und bist nicht einschlägig vorbestraft, kannst du trotzdem morgen noch zur Arbeit gehen.

    Schau dir mal den Tritt von Guerreo gegen Ullreich an? Das waren 5 Spiel Sperre. Und nach jambala sollte es keine Rolle spielen, ob ein Schiri, ein Zuschauer ( Cantona: Kung-Fu-Tritt auf den Brustkorb: 6 Monate) oder ein anderer Spieler getroffen wird.
     
    Zuletzt bearbeitet: 4 Juni 2012
  8. Ichsachma

    Ichsachma J'aime soleil

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    Auf der Strasse: Ja.

    In meinem Beruf einer vergleichbaren Person? Nein. Ganz sicher nicht. Und sicher nicht nur ein gutes halbes Jahr nicht.
     
  9. diamond

    diamond Well-Known Member

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    o.k. kommt auf den Beruf an.

    Aber einen guten Spieler lässt der Verein auch nicht fallen, bzw er kann bei anderem wieder anheuern.
     
  10. Ichsachma

    Ichsachma J'aime soleil

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    Eben. Der hat ja noch nicht mal ein BerufsVERBOT bekommen und sein Alter, also ehrlich, das muß er erstens wissen und zweitens einkalkulieren.
     
  11. Itchy

    Itchy Vertrauter

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    Nach dem Motto, ich bin jetzt 34, da stubs ich nur und schlag ihn nicht?

    Nö, unterm Strich isses schon ok, wenn Tätlichkeiten gegen Schiris weitaus härter bestraft werden als unter Spielern. Schließlich ziehen die Schwarzen/Bunten sich ja viel eher den Zorn zu als der Gegenspieler. Schwalbt ein Spieler und der Schiri pfeift, muß sich der Ahndende ja viel mehr Wutattacken erwehren als der eigentliche Täter.
     
  12. SaintWorm

    SaintWorm Bolminator Moderator

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    Acht Spiele.
     
  13. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Seh ich auch so. Wenn ein Spieler tätlich gegen den Schiedsrichter wird, hat er mal gar nichts begriffen und dann soll er 'ne laaaaange Möglichkeit zum Nachdenken bekommen.
     
  14. Ichsachma

    Ichsachma J'aime soleil

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    ... schlägt sich, ... verträgt sich.

    Quod licet Iovi, noch licet bovi.

    Irgendwo da iss die Wahrheit.
     
  15. Itchy

    Itchy Vertrauter

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    Ach ja, ich hasse es, dem Verständnis zuliebe googeln zu müssen, du Nicht-Jupiter.
     
  16. diamond

    diamond Well-Known Member

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    Umso verständlicher und verzeihbarer ist dann auch eine Attacke auf den Schiri. Müsste eigentlich strafmildernd wirken, riecht schon nach Affekthandlung !;)

    --------------------------

    Schlusstrich: Ich finde die Strafe für meinen Schwager Kobiaswilli eindeutig zu hart, akzeptiere sie hiermit öffentlich.
     
  17. jambala

    jambala Moderator Moderator

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    @ diamond: Zwei verschiedene Sachen. Das eine eine Tätlichkeit (Kobiashvili) das andere Übertriebene Härte (Guerrero). Zwei unterschiedliche Taten mit unterschiedlichem Strafmaß.

    Genau so zieht der Fall Cantona nicht: Einmal in der Premier League und zu einer Zeit, wo solche Vergehen noch recht milde abgeurteilt worden sind. Nur haben sich in den letzten Jahren die Fälle gehäuft, so daß das Strafmaß insgesamt angezogen wurde.

    Er hat ihm ja "nur" ein Hämatom beigebracht, das ist ja nicht so schlimm. Falsch, Gewaltanwendung bleibt Gewaltanwendung. Er hat mit einer Heftigkeit zugeschlagen, daß eine sichtbare Prellung zurückgeblieben ist und hat zusätzlich in Kauf genommen, daß Stark die Treppe runtersegeln könnte. Da gibt es keine Grundlage für einen Konsenz. Und dafür hat Kobiashvili genau die richtige Strafe bekommen.
     
  18. Itchy

    Itchy Vertrauter

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    Auch ein Gesichtspunkt, sind Sommersprossen aber auch.
     
  19. diamond

    diamond Well-Known Member

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    Da komme ich mit den Begrifflichkeiten nicht klar, sorry. Die Tat von Guerreo war keine übertriebene Härte, das war mehr als eine Tätlichkeit, das war ein brutaler Angriff mit Anlauf von über 15 Metern. Da hatte er genug Zeit diesen Vorgang abzubrechen.

    Ich stelle mir gerade Kobiaswilli vor, wie er mit Anlauf von hinten in die Beine von Stark rauscht!

    Wenn du sagst, dass K in Kauf genommen hat, dass Stark von der Treppe runterfällt, dann hat Guerreo mit seinem Tritt direkt in die Kniekehle in Kauf genommen, dass Ullreich Invalide wird.
     
  20. jambala

    jambala Moderator Moderator

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    Der Unterschied ist ganz einfach. Bei Guerrero war der Ball im Spiel und das Spiel nicht unterbrochen, der Ball befand sich noch in Spielnähe. Damit ist es ein grobes Foulspiel, daß mit Übertriebener Härte geführt und somit mit dem Feldverweis geahndet wird. Siehe hierzu die Fußballregeln Regel 12 sowie die Strafordnung des DFB.

    Bei der Aktion von Kobiashvili war die Handlung fernab des Feldes. Und das macht den Unterschied aus, auch, was die Festsetzung des Strafmaßes anbelangt.
     
  21. Schalke-Königsblau

    Schalke-Königsblau Derbysieger 2012/13

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    Den Unterschied macht aus, dass es den Schiedsrichter betroffen hat.
    Hätten die Spieler sich gegenseitig was an die Fresse gehauen, hätte es 4 bis 8 Spieltage Sperre gegeben.
    K. ist, wenn man bedenkt, dass er bis zu 24 Monate Sperre zu erwarten hatte, noch billig davongekommen.

    http://www.dgs-fussball.de/Ordnungen/11Strafordnungen2011.pdf

     
    Zuletzt bearbeitet: 5 Juni 2012
  22. Simtek

    Simtek Well-Known Member

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    In dem Fall mit Merkel, wäre wohl Sex die angemessene Strafe. :D
    Und das ein Angriff auf einen Schiri höher bewertet wird, als auf einen Mitspieler, na ja, kann man o.k. finden, da er eh als der Buhmann gilt und man ihn einen gewissen Sonderschutz einräumen kann.
    Aber irgendwo muss da ein Punkt gemacht werden.
     
  23. Schröder

    Schröder Problembär

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    Durch das Geständnis wurde er für mich nicht überführt, das kann er auch abgelegt haben, um einer höheren Strafe zu entgehen.
    Überführt wurde er durch den Bluterguss, der sonst kaum erklärbar wäre.
     
  24. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    Kobi sagt jetzt zu dem Vorfall: "Ich sage nicht, es war nichts, aber es stimmt nicht, dass ich ihn geschlagen habe - auch das ist mir wichtig."

    "Keine Absicht": Kobiashvili bestreitet, Stark geschlagen zu haben - Nachrichten Sport - Fußball - Bundesliga - Hertha BSC - WELT ONLINE

    Lell hat jetzt 5 Spiele gerkriegt. Er will >Hertha verlassen, ist bei seinem zukünftigen Verein dann aber erstmal für 5 Spiele gesperrt.
     
  25. diamond

    diamond Well-Known Member

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    Die reine physische Nähe des Balles kann doch ein Maßstab sein. Man muss doch nur schauen wohin Guerrero getreten hat. Da war keine Absicht mehr da den Ball zu spielen, bzw ist er ja gerade deswegen ausgetickt, weil der Ball nicht mehr erreichbar war.
     
  26. BoardUser

    BoardUser Jede Saison ein Titel! Administrator Moderator

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    Der Regel nach schon. Tätlichkeit ist "abseits vom Ball", also eine räumliche Dimension.

    Ist natürlich trotzdem in gewissen Situationen unsinnig bzw. sollte man über Auslegungsregeln präzisieren.
     
  27. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    Man kann halt nicht für jeden moeglichen Fall eine Regel formulieren. Daher gibt es ja Verhandlungen, in denen jeder seine Sichtweise erlaeutern kann. Und dann wird ein Urteil gefaellt. Und wenn das dann alle akzeptieren, dann ist das ja erstmal geklärt.

    -- Sent from my Palm Pre using Forums
     
  28. bayer04_princess

    bayer04_princess Well-Known Member

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    Da hat der Kobiaswilli ja noch so zusagen Glück im Unglück gehabt, es wäre echt lächerlich gewesen, wenn Hertha gegen diese Sperre Einsprich erhoben hätte. :isklar:
     
  29. jambala

    jambala Moderator Moderator

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    Hallo.

    @ BU: Beides ist klar definiert - und daher sind auch keine weiteren Ausführungen in Regelform notwendig:
    Grundvoraussetzungen für ein Foulspiel
    Damit ein Vergehen als Foulspiel gewertet wird, müssen folgende Bedingungen
    erfüllt sein:
    Das Foulspiel wurde von einem Spieler begangen.
    Das Foulspiel erfolgte auf dem Spielfeld.
    Das Foulspiel erfolgte bei laufendem Spiel.

    Grobe Fouls

    Ein Spieler begeht ein grobes Foul, wenn er bei laufendem Spiel im Kampf um den Ball übermäßig hart oder brutal in einen Zweikampf einsteigt. Gefährdet ein Spieler in einem Zweikampf die Gesundheit seines Gegners, ist dies als grobes Foul zu ahnden.
    Ein Spieler, der im Kampf um den Ball von vorne, von der Seite oder von hinten mit einem oder beiden Beinen in einen Gegenspieler hineinspringt und durch übertriebene Härte die Gesundheit des Gegners gefährdet, begeht ein grobes Foul.

    Das was Guerrero gemacht hat. Klare Vorgabe, klare Handlungsweise, die vom SR erwartet wird und klare persönliche Strafe.

    @ diamond: Hier die Definition zur Tätlichkeit.

    Tätlichkeit
    Eine Tätlichkeit liegt vor, wenn ein Spieler einen Gegner abseits des Balls übermäßig hart oder brutal attackiert.
    Als Tätlichkeit gelten auch übertriebene Härte oder Gewalt gegen eigene Mitspieler, Zuschauer, Spieloffizielle oder sonstige Personen. Zu Tätlichkeiten kann esauf oder neben dem Spielfeld und bei laufendem oder unterbrochenem Spiel kommen.


    Und genau die unterstrichenen Teile sind die entscheidenden: Bei Guerrero war der Ball in Spielnähe, er war Spieler im Sinne der Regel und das Vergehen ist auf dem Platz geschehen. Somit ist es Übertriebene Härte (wegen der Inkaufnahme der Verletzung des Gegenspielers) als grobes Foulspiel - aber keine Tätlichkeit.

    @ Schröder: Seine Aussage gegenüber der Presse ist genau deshalb schon zweideutig. Angeblich wollte er sich nur abfangen - und das ausgerechnet in einer Stärke und genau auf Höhe des Hinterkopfes des SR, die dafür sorgt, daß Stark mit einem Hämatom versehen wird.
     
  30. diamond

    diamond Well-Known Member

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    jambala, und deswegen ordne ich die Aktion von Guerrero als Tätlichkeit ein. " ... im Kampf um den Ball" ? M.E. Nein, Guerrero war schon als er loslief am Explodieren und hat nur den Spieler im Visier gehabt und nicht eine Sekunde den Ball, somit fällt auch "gefährdet den Gegenspieler im Zweikampf" weg. Das war kein Zweikampf, das war ein Angriff.

    Den Vorfall kann ich sehr gut unter deiner Definition für Tätlichkeit subsumieren: " Attacke abseits des Balles". Nach meiner Auffassung darf es keine Rolle spielen, ob der Ball noch in der Nähe ist, wenn die Attacke nur auf den Gegenspieler zielt (Guerrero tritt von hinten in die Kniekehle, der Ball rollt flach am Boden und ist sicher von Ullreich abgeschirmt. Das ist für mich auch eine Attacke abseits des Balles, auch wenn der Ball drei Meter in der Nähe rum rollt.

    Ist nicht jeder gezielt ausgeführte Schlag mit dem Ellenbogen auf den Kopf des Gegners eine Tätlichkeit? Ist es keine Tätlichkeit mehr, wenn der Täter bei Ausführung des Ellenbogenschlages zum Kopfball hochspringt und somit der Ball spielbar ist?
    So könnte ich doch jedesmal im Zweikampf statt nach dem Ball zu gehen, dem Gegner einen z.B. in den Hintern treten.
     
    Zuletzt bearbeitet: 8 Juni 2012
  31. jambala

    jambala Moderator Moderator

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    Sorry, aber das ist Schwachsinn, was Du jetzt schreibst. Seit wann ist der Einsatz des Arms bzw. des Ellbogen im Fußball erlaubt? GAR NICHT. Daher ist Deine Argumentation nur noch daneben.

    Und wenn ich bei solch einer Aktion wie von Guerrero eine Meldung wegen Tätlichkeit abgebe, fragt mich die Spruchkammer erst mal, ob ich noch ganz richtig ticke und der Spieler wird ggf. sogar freigesprochen.

    Du kannst Dir Deine Auslegung nicht selbst zusammenschustern, diamond, vor allem bei so klar vorgegebenen Sachverhalten. Auch wenn es in Deine Argumentation nicht passt.

    Und nur nebenbei zu Deiner Argumenation mit in den Hintern treten: Ist klar erkenntlich, daß die Aktion nur auf den Mann geht, geht er genau so runter, aber ebensowenig wegen Tätlichkeit, wenn der Ball in Spielnähe ist, sondern eben wegen groben Foulspiels.
     
    Zuletzt bearbeitet: 8 Juni 2012