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Köln: Sörensen auf dem Vormarsch

Nur schlappe 9 Minuten hat Frederik Sörensen in der aktuellen Rückrunde absolvieren können und schien lange Zeit in der Rangfolge der Kölner Innenverteidiger nur noch die Nummer 4 zu sein. Jetzt konnte der Däne aber etwas unerwartet rechts in der Viererkette überzeugen. Gut möglich, dass aufgrund der guten Leistung beim 1:1 gegen Ingolstadt nun ein anderer Konkurrent auf der Bank Platz nehmen muss.

kölnDieser Plan von Kölns Trainer Peter Stöger ging wirklich gut auf. Er wusste um die Ingolstädter Stärke bei ruhenden Bällen und brachte daher gleich 4 Innenverteidiger in seiner Viererkette aufs Feld. Somit brachte der FC eine durchschnittliche Körpergröße von 1,89 Meter in der Defensive aufs Feld und das machte sich bei den Standards natürlich positiv bemerkbar. “Bis auf einen Standard war keine Gefahr”, so Stöger, der mit seiner Verteidigung im Vergleich zur Offensive wirklich zufrieden war: “Ich war mit allem, was vor der Kette war, nicht zufrieden.”

Die große positive Überraschung war dabei Sörensen, der erstmals in diesem Jahr von Beginn an ran durfte. Der Däne überzeugte als Rechtsverteidiger, obwohl Stöger dort gleich 3 Alternativen zur Verfügung hat. “Die ganz offensive mit Marcel Risse, das Mittelding mit Pawel Olkowski und etwas total Stabiles. Aber Freddy ist trotzdem ein guter Passspieler. Das hat er gezeigt und vor allem hat er es intelligent gemacht, einige Bälle ins Zentrum gespielt”, so Stöger zufrieden. So wie unter anderem bei der guten Chance von Yannick Gerhardt, als aber frei vor dem Kasten nach einem Zuspiel von Bittencourt nicht kalt genug blieb. Sörensen spielte nicht das erste Mal auf der rechten Seite. Unter anderem bediente er diese Position bereits in der Serie A, sodass auch die taktische Einstellung des Dänen kein Wunder war: “Die Bälle hinter die Kette, das war Auftrag von uns gegen das Pressing, hat er super gespielt”, sagte Stöger zufrieden.

Gut möglich, dass er nun auch im weiteren Verlauf der Rückrunde gute Chancen auf mehr Einsatzzeit hat, nachdem er im Laufe der Hinrunde seinen Stammplatz an Dominic Maroh verloren hatte. Zwischenzeitlich rückte auch Mergim Mavraj in der Hierarchie an ihm vorbei, doch nun hat sich der 23-Jährige eindrucksvoll zurückgemeldet. “Seine Leistung war auch deswegen erfreulich, weil Freddy super in die Saison gestartet ist, eine schwächere Phase hatte und jetzt die Spiele, die er alle paar Wochen mal macht, richtig in Ordnung sind. Das ist nicht so leicht, wenn du nicht im Rhythmus bist. Wir sind richtig zufrieden mit ihm”, so Stöger

Bleibt nun abzuwarten, ob er auch gegen die Schalker erste Wahl sein wird. So dürfte auf die linke Seite wieder Nationalspieler Jonas Hector rücken, der zuletzt noch angeschlagen war. Um die restlichen Positionen müssen sich dann Mavraj, Dominique Heintz und eben Sörensen streiten.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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