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Frankfurt: Regäsel und Ben-Hatira vorgestellt

Eigentlich konnte man nicht mehr davon ausgehen doch nun haben die Frankfurter doch noch zweimal auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Im Rahmen einer Pressekonferenz wurden nun die beiden Neulinge Änis Ben-Hatira und Yanni Regäsel vorgestellt. Vor allem für Ben-Hatira ist es eine Art Neustart, nachdem er bei der Hertha nach einem Gerangel mit Mitchell Weiser im Mannschaftsbus keine Zukunft mehr sah.

Frankfurt“Ich wurde sehr herzlich empfangen, vom Trainer vor allem, und auch von den anderen sehr gut aufgenommen. Der erste Eindruck ist sehr positiv und ich bin auch positiv überrascht von der Spielstärke der Mannschaft”, so der Stürmer: “Ich bin hier, um Fußball zu spielen und freue mich sehr über die neue Herausforderung – eine Art Neustart bei Eintracht Frankfurt. Es ist eine neue Chance, mich von meiner besten Seite auf dem Fußballfeld zu zeigen.”

Dass dieser Wechsel überhaupt zustande kommen konnte hatte aber wohl weniger mit der Aktion neben dem Platz zu tun. Dennoch wollte sich Ben-Hatira zu Beginn seiner Arbeit an neuer Wirkungsstätte dafür rechtfertigen: “Ich habe etwas getan, was nicht in Ordnung war, was nicht zu korrigieren ist. Ich habe mich entschuldigt. Jeder, der mich kennt, weiß, dass ich ein Spieler bin, der sich immer dem Erfolg des Vereins unterordnet. Es ist leider passiert, das kann ich nicht mehr ändern. Es wird auch nie wieder vorkommen, das ist ganz klar.” Für die Frankfurter ist diese Situation nun Vergangenheit, zumal sich dadurch “unvorhergesehene Konstellation” ergeben haben, die als Grundlage für den überraschenden Transfer galten.

Noch am Samstag gingen die Verantwortlichen Rund um Eintracht-Sportdirektor Bruno Hübner davon aus, dass man sich nicht mehr aktiv um einen Transfer bemühen wolle. Zwar stand Ben-Hatira schon länger auf der Wunschliste, in diesem Winter war er aber kein Thema mehr. Nach der Vertragsauflösung in Berlin ging dann aber alles ganz schnell und die Hessen haben ihre Chancen genutzt. Hübner kennt den 27-Jährigen bereits aus ihrer gemeinsamen Zeit beim MSV Duisburg und auch Armin Veh hatte ihn schon unter seiner Fittiche, als er noch Trainer des Hamburger SV war. “Ich kenne seine Fähigkeiten und bin überzeugt, dass er uns helfen kann. Änis macht uns flexibler. Es ist auch wichtig, eine gute Qualität im Training zu haben”, so der Eintracht-Coach.

Regäsel soll frischen Wind bringen

Im Training soll nun auch der zweite Last-Minute-Neuzugang Yanni Regäsel frischen Wind bringen. Eigentlich wollte man den 20-Jährigen erst im kommenden Sommer verpflichten, doch nun hat er bereits vorzeitig einen Vertrag bis 2019 bei den Frankfurtern erhalten. “Ganz ehrlich, ich habe gar keine Erwartungen. Ich warte ab, wie es läuft und hoffe, es wird sehr gut. Ich freue mich sehr auf die Aufgabe hier in Frankfurt”, so der Youngster, der die Berliner nun nach 10 Jahren etwas überraschend in einer Wintertransferperiode verlassen hat: “Ich wollte einfach eine neue Erfahrung sammeln, eine neue Herausforderung. Ich denke, hier wird alles gut werden.”

Ben-Hatira spielte derweil im Training schon in der vermeintlichen A-Elf für das kommende Wochenende. Über seine mögliche Zukunft über seinen Vertrag bis zum Saisonende hinaus wollte er sich bis dato noch nicht äußern. Die entsprechende Frage auf der Pressekonferenz wurde kurzerhand von Armin Veh abgeschmettert: “Das langt jetzt dann auch. Ich möchte das hier abbrechen, weil die zwei müssen jetzt hoch und heute nochmal trainieren.” Nach der Konferenz erklärte Bruno Hübner dann noch einmal inoffiziell, dass Ben-Hatira natürlich durch gute Leistungen ein langfristiges Engagement bei der Eintracht anstrebt.

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