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Mainz: Der Donati-Hintergrund

Der Mainzer Coach Martin Schmidt ist als Kind im Schweizer Bezirk Brig aufgewachsen, welcher relativ nahe an der italienischen Grenze liegt. Dies könnte dem Mainzer nun zugute kommen, denn mit Giulio Donati und Gianluca Curci haben die 05er nun gleich zwei Italiener in den eigenen Reihen. Ersterer kam nun von Bayer Leverkusen und soll schnellstmöglich integriert werden.

FSV Mainz 05Insgesamt haben die Mainzer etwas mehr als eine Million Euro für den Rechtsverteidiger in die Hand genommen und Donati damit bis 2019 an sich gebunden. Er soll nun der große Konkurrent von Daniel Brosinski werden, wobei der gelernte Rechtsverteidiger durchaus auch eine andere Position bedienen könnte. Vor allem muss Donati nach seinen 43 Spielen in der Liga und den 15 Champions-League-Einsätzen für Leverkusen ins Mainzer System passen. Das schnelle Ausschwärmen in der Offensive und das frühe Verteidigen kennt er allerdings auch schon von seinem ehemaligen Trainer Roger Schmidt.

Aktuell hat der Italiener noch mit leichten Schulterproblmen zu kämpfen, doch ein Einsatz am kommenden Wochenende gegen die Gladbacher ist definitiv noch nicht ausgeschlossen, sollte er diese Beschwerden überwinden können. Vor allem stellt er aber auch eine gute Ergänzung für die breite des Kaders dar: “Ich habe jetzt zwei Viererketten ohne Kopfweh”, sagt Schmidt, der nach dem Abgang von Gonzalo Jara (Universidad de Chile) nun wieder jede Position doppelt besetzt hat. Ggf. hat man nun sogar einen Verteidiger zu viel, denn Schmidt sieht Leon Balogun eher in den Innenverteidigung. Leidtragender aus dieser Situation könnte dann Henrique Sereno sein, der im Zentrum nur noch die Nummer 5 und auf der Außenbahn nur noch die nominelle Nummer 3 wäre und damit kaum Chancen auf einen Einsatz hätte.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: 
 
 

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