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Köln: Stöger watscht Heintz ab

Bei den Kölnern hat man die 1:3-Pleite gegen Stuttgart wohl auch Tage danach noch nicht abgehakt. Unter anderem gab es danach Aussagen von Verteidiger Dominique Heintz, der bei gegnerischen Ecken lieber eine Manndeckung statt einer Raumdeckung spielen würde. Nun wurde er für diese Aussagen von seinem Trainer Peter Stöger öffentlich kritisiert.

kölnFür den Kölner war die Partie gegen die Stuttgarter etwas besonderes, aber definitiv nicht positiv. Gegen die Schwaben hagelte es nicht nur eine satte Niederlage, es gab im heimischen Stadion auch gleich drei Gegentreffer. Trainer Peter Stöger ist nun seit 2013 beim FC, hat dies aber bisher noch nicht erlebt und hätte sich das am Wochenende wohl auch gerne erspart. Der zweite Stuttgarter Treffer nach einem Eckball war aber alles andere als eine Premiere, denn es war bereits der 5. Gegentreffer, den die Geißböcke in dieser Saison nach einem Eckball kassieren, was dem zweitschlechtesten Wert der kompletten Liga entspricht. Lediglich die Gladbacher sind mit 7 Gegentreffern noch schlechter.

Dabei ist der VfB-Torschütze Timo Werner wahrlich nicht für seine Kopfballstärke bekannt, kam aber zwischen Kölns Innenverteidigern Dominic Maroh und Dominique Heintz völlig frei zum Abschluss. Abstimmungsprobleme, die man bei den Rheinländern nicht das erste Mal beobachten konnte. Im Anschluss sprach sich Heintz ganz klar für eine Manndeckung aus. “Vielleicht tut uns das besser. Vielleicht verringern wir damit das Risiko etwas”, so der Innenverteidiger, der damit aber bei seinem Trainer auf taube Ohren stößt: “Wenn einem etwas nicht gefällt, dann muss er kommen. Ich habe aber bei uns an der Tür noch niemanden klopfen gehört. Es wäre nett, wenn sie kommen würden, bevor sie etwas zum Besten geben”, so Stöger.

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