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Bremen: Junuzovic nur noch Reservist?

Bei den Bremern schaute man am Wochenende etwas verdutzt, als Zlatko Junuzovic im Spiel gegen die Schalker zunächst nur auf der Bank Platz nehmen durfte. Durch die Verletzung von Philipp Bargfrede sieht es nun aber danach aus, als könne er schon am Samstag im Spiel gegen die Berliner in die Startformation zurückkehren. Womöglich wird er aber nicht auf seiner Lieblingsposition zum Einsatz kommen, was jedoch kein größeres Problem ist.

bremenNoch in der abgelaufenen Hinrunde war Junuzovic bei den Bremern unangefochtener Stammspieler. Nachdem er wegen einer Erkältung zwei Spiele gegen Ingolstadt und Darmstadt verpasste äußerte sich sein Trainer Skripnik wie folgt: “Wenn Zladdi sagt, er kann von Anfang an spielen, dann spielt er auch von Anfang an.” Eine ausgesprochene Stammplatzgarantie, allerdings scheint diese nun verflogen zu sein auch wenn sich der 28-Jährige nach einer Schultereckgelenksprengung für die Rückrunde wieder fit meldete. Für den Standardexperten ist das aber anscheinend kein Grund den Kopf hängen zu lassen: “Das war so abgesprochen, ich kann die Entscheidung des Trainers auch verstehen. Ich habe ja erst eine Woche ganz normal mit der Mannschaft trainiert und muss erst einmal wieder in den Spielrhythmus kommen.”

Das dürfte sich nun ohnehin von alleine geklärt haben, denn Philipp Bargfrede muss schon wieder am Meniskus im rechten Knie operiert werden und wird den Bremern damit bis zu 2 Monate fehlen. Schon gegen die Schalker kam Junuzovic für den Verletzten noch vor der Halbzeit aufs Feld und sorgte vor allem in der Offensive gleich für etwas mehr Schwung. Zwar sieht er sich selbst eher als zentrale 10 hinter den Spitzen, doch auch mit der defensiveren Variante kann er sich offensichtlich anfreunden. “Für mich ist das kein Problem, die Position ähnelt ja meiner eigentlichen und mit der nötigen Kraft kann ich auch die langen Wege gehen und hinten die Löcher stopfen. Auf der Sechs steht man natürlich tiefer und ist stärker im Umschaltspiel involviert”, so der Österreicher, der damit am Sonntag aber noch nicht völlig zufrieden gewesen ist: “Wir hätten die ein oder andere Situation noch besser ausspielen können.” Derweil hatte der Freistoßspezialist auch noch ein paar warme Worte für die Oldies Pizarro und Fritz übrig, die am Sonntag die Matchwinner bei den Bremern waren: “Beide sind körperlich extrem stark und bekommen gerade ihren sechsten Frühling. Claudio ist wie ein 25-jähriger und extrem stark am Ball. Den kann man ihm kaum abnehmen. Clemens hat eine tolle Dynamik, ist stark im Zweikampf und hat eine super Übersicht bewiesen. Beide können sicherlich noch weiterspielen, doch es ist natürlich ihre Entscheidung. Aber: Schaun mer mal, dass wir erst unten rauskommen – und dann werden wir sicherlich noch ein paar Takte mit beiden reden.”

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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