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Dortmund: Trainingslager mit Wermutstropfen

Die Dortmunder sind nach 8 Tagen in Dubai nun wieder auf dem Heimweg. Trainer Thomas Tuchel zog derweil ein positives Fazit was das Trainingslager am persischen Golf angeht, betonte aber auch, dass es durchaus Wermutstropfen gibt. In Sachen Wintertransfers äußerte er sich ebenfalls, allerdings entgegen der Meinungen von Sportdirektor Michael Zorc und Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke.

Borussia DortmundDie Bedingungen in Dubai waren optimal. Mit zwei Siegen aus zwei Testspielen verabschiedeten sich die Dortmunder aus der warmen Umgebung und machten sich heute wieder auf den Weg ins kalte Deutschland. “Ich bin sehr zufrieden, weil wir sehr fleißig waren. Wir haben ein sehr gutes Gefühl”, so Tuchel nach dem 4:1 gegen Jeonbuk zum Abschluss des Trainingslagers. Insgesamt 8 Tage waren die Dortmunder vor Ort und fanden eine hochmoderne Trainingsanlage in Nad Al Sheba vor. Diese gehört dem Erbprinzen Scheich Hamdan bin Muhammad bin Raschid Al Maktum und befindet sich vor den Toren der Stadt in der Wüste. Nicht optimal war allerdings der Transfer dorthin, denn das Hotel lag ca. 20 Kilometer weit entfernt in der Stadt am Dubai Creek. So mussten alle Beteiligten bei zwei Einheiten am Tag bis zu 2 Stunden im Auto oder Bus verbringen.

Auch aus sportlicher Sicht gab es den einen oder anderen Rückschlag. Unter anderem geht es dabei um Marcel Schmelzer und Sven Bender. Beide konnten seit dem offiziellen Vorbereitungsbeginn am 4. Januar aufgrund von “muskulären Problemen” noch kein Training mit den Kollegen absolvieren. Schmelzer soll nun bereits am Montag wieder mit von der Partie sein, bei Bender sieht es hingegen deutlich schlechter aus: “Wir kennen nicht genau die Ursache, es ist ein bisschen diffus. Es bleibt die Hoffnung, dass es trotzdem noch schnell geht”, so Tuchel, der gleichzeitig noch auf den einen oder anderen Neuzugang im Winter hofft: “Ich glaube schon, dass wir noch einen oder zwei Spieler dazu bekommen und auch brauchen, um die Qualität im Training hochzuhalten. Es ist ein sehr enger Kader. Wir haben viele Spiele zu spielen, ab Februar geht es in die englischen Wochen. Wir wollen wettbewerbsfähig sein und eine hohe Leistungsdichte haben. Deshalb ist es absolut notwendig.”

Das entspricht jedoch nicht den Aussagen von Sportdirektor Michael Zorc und Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke, die beide zuletzt bemüht waren der Presse glaubhaft zu machen, dass man im Winter nicht auf Neuzugänge angewiesen sei auch wenn Experten verlauten lassen, dass der Kader der Borussia nicht breit genug sei um auf Dauer oben mitzuspielen. Unter anderem beschäftigen sich die Schwarz-Gelben aber mit der Verpflichtung des Mainzers Yunus Malli. Verschiedenen Medien zufolge soll der BVB bereits rund 12 Millionen Euro plus Adrian Ramos für den Deutsch-Türken geboten haben.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: 
 
 

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