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Bayern: Alaba-Wechsel kein Thema

Bei den Bayern gehört David Alaba schon seit langer Zeit zum absoluten Stammpersonal. Keine Alltäglichkeit beim Rekordmeister, vor allem weil der Österreicher immer wieder auf verschiedenen Positionen zum Einsatz kommt. Kein Wunder, dass der Allrounder immer wieder von anderen Topklubs umworben wird. Unter anderem haben auch die Königlichen von Real Madrid den gelernten Außenverteidiger auf der Wunschliste, doch angeblich soll es bislang noch nicht zu Verhandlungen mit Alaba und dessen Vater gegeben haben.

FC-BayernDabei mussten die Münchner vor der Winterpause noch auf den 22-Jährigen verzichten, der nach zweimonatiger Verletzungspause wegen eines Anrisses des Innenbandes im Knie erst im Trainingslager in Katar wieder sein Comeback feiern konnte. In Rekordgeschwindigkeit konnte der Österreicher wieder zur alten Form finden. Nach anfänglichen Problemen avancierte er mit einem Notenschnitt von 2,70 einige Male zum Matchwinner und erzielte zudem noch Tore gegen Stuttgart, Braunschweig und Bremen.

Dabei könnte man schnell vergessen, dass Alaba erst 22 Jahre alt ist und trotzdem schon so eine tragende Rolle unter Pep Guardiola übernimmt. Vor allem seine hohe Flexibilität gepaart mit seinem starken Schuss, der Schnelligkeit und der guten Übersicht machen ihn zu einem Spieler, den wohl jeder Trainer gerne in den eigenen Reihen hätte. So wurde der Österreicher in der Rückrunde schon auf folgenden 6 Positionen eingesetzt: zentrales Mittelfeld, linkes Mittelfeld, linker Innenverteidiger, Doppelsechs, Teil der Dreierabwehrkette und im letzten Spiel gegen Gladbach anfangs im rechten Mittelfeld. “Ich spiele da, wo mich der Trainer hinstellt. Ich versuche das umzusetzen, was der Trainer von mir verlangt, und mein Bestes zu geben”, so Alaba selbst über seine Rolle beim FCB: “Ich will der Mannschaft helfen, egal auf welcher Position.”

Gegen die Gladbacher merkte man aber, dass er mit dieser Position nicht wirklich zurecht kam. Nach dem Seitenwechsel spielte Alaba wieder in der Dreierkette. Ein Luxus den die Bayern haben, doch natürlich wollen auch andere Vereine gerne von einem solchen Talent profitieren. Vor allem der FC Barcelona und Real Madrid scheinen großes Interesse am 22-Jährigen zu haben. Bei den Bayern hat Alaba noch einen gültigen Vertrag bis 2019 und natürlich denkt der Rekordmeister nicht daran, das eigene Juwel vorzeitig an die Konkurrenz abzugeben. Aus spanischen Medien wurden zuletzt aber Gerüchte laut, die besagen, dass Alabas Vater George sich in Wien mit einigen Verantwortlichen von Real Madrid getroffen haben soll. Der Vater des Österreichers dementierte diese Aussagen aber bestimmt: “Das stimmt nicht. Das Treffen hat es nicht gegeben. Es gibt dafür auch keinen Grund. David ist sehr happy in München.” Eben diese Aussage bestätigte Alaba, der sich gerade bei der österreichischen Nationalmannschaft befindet und sich auf das EM-Qualifikationsspiel gegen Liechtenstein vorbereitet: “Ich fühle mich sehr wohl in München und beschäftige mich nicht mit diesen Dingen.”

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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Eine Antwort zu "Bayern: Alaba-Wechsel kein Thema"

  1. Niels sagt:

    Welchen Sinn soll es für Bayern und auch für Alaba machen, über einen Wechsel nachzudenken. zwischen den beiden Parteien passt es und wenn nichts tragisches passiert, bin ich mir sicher, dass Alaba auch noch in 5 Jahren mit dem FC Bayern Titel gewinnt.

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